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07.05.2011

LMG Schulfernsehen: Falkenseer Schüler machen TV

Einen eigenen Radiosender und eine Schülerzeitung, das hat das Lise-Meitner-Gymnasium in Falkensee schon lange – und präsentiert sich damit als moderne und medienoffene Schule. Inzwischen ist sogar noch ein eigenes Fernsehteam hinzugekommen. Wir trafen Laurids Achilles (16), Mitglied, Initiator und zurzeit auch Leiter der Gruppe „LMG Schulfernsehen“ – und befragten ihn.

LMG Schulfernsehen – was ist das eigentlich?

Wir sind eine feste Gruppe von 10 Schülern und Schülerinnen, die Spaß daran haben, hochwertige Fernsehbeiträge über den Schulalltag zu drehen und im Internet zu veröffentlichen. Die Schüler haben unterschiedliche Rollen als Moderatoren, Redaktionsmitarbeiter, Kameraleute und Cutter. Abgeleitet vom Lise-Meitner-Gymnasium nennen wir uns LiseTV.

Wann wurde das Schulfernsehen gegründet?

Der Wunsch nach einem Schulfernsehen gab es an unserer Schule schon länger. Wir haben das seit November 2010 realisiert.

Wer gehört zum Team, wie kommt man da rein, wie oft trefft ihr euch?

Das Team besteht aus Schülern und Schülerinnen ab der 10. Klasse. Mitmachen kann jeder, im Moment sind wir jedoch ausreichend Leute, da alle Aufgaben von der Redaktion über die Kamera bis zur Moderation besetzt sind. Redaktionstreffen ist jeden Mittwoch, weitere Treffen hängen von den Beiträgen ab, die wir drehen. Hinzu kommen die Drehtermine.

Was filmt ihr, wo kann man das sehen und wie oft gibt es Beiträge?

Wir berichten von Schulereignissen wie Konzerten, Mottowochen oder ganz allgemein über den Schulalltag. Wir interviewen Schüler und Lehrer und versuchen einen filmischen Eindruck unserer Schule zu vermitteln. Am besten kann man uns auf der Schulwebsite www.lise-meitner-gymnasium.de im Bereich LiseTV und auch auf YouTube finden. Wir haben bisher acht Beiträge veröffentlicht.

Müsst ihr alles von der Schule autorisieren lassen, was ihr dreht?

Die Themen können wir frei wählen und bisher konnten wir alles realisieren, was wir uns vorgestellt haben, von der Schule gab es keine Einschränkungen. Unser Informatiklehrer Herr Fröbel unterstützt uns ganz toll bei allem, was wir machen wollen.

Was war bisher euer bester Beitrag und wo gab es die meisten Kontroversen?

In der Redaktion selbst haben wir uns immer schnell einigen können, aber wir sehen anhand der Zuschauerstatistiken, welche Beiträge gut sind und an welchen Punkten innerhalb eines Videos Zuschauer aus- oder eingestiegen sind. Mit diesem Wissen wollen wir unsere Beiträge künftig besser machen.

Woher kommt euer Equipment?

Die Schule hat zwei Kameras, die unseren technischen Ansprüchen jedoch leider nicht genügen. Deshalb benutzen wir zwei Kameras und professionelle Videoschnittprogramme von Schülern.
Wir hoffen, dass sich die Ausstattung unserer Schule verbessern wird.

Was ist der Masterplan für 2011? Wo wollt ihr hin, wie wollt ihr euch entwickeln?

Bisher machen wir fast nur Vor-Ort-Berichterstattung. Da sind wir technisch sehr eingeschränkt. Wir wollen deshalb ein Magazin aus einem Studio heraus direkt in der Schule produzieren. Wir könnten uns außerdem vorstellen, den Monatsblog unseres Schulleiters als Video zu produzieren und so für die Schüler interessanter zu machen. Auch eine Kochshow und eine Vorstellung der Wahlfächer sind in Planung.

Was wäre der Filmbeitrag, den ihr unbedingt drehen würdet, es aber noch nicht könnt?

Ein buntes Monatsmagazin über alles, was in unserer Schule passiert oder für sie wichtig ist. Mit Studiomoderation und Außenreportage.
Hinweis: Das „LMGSchulfernsehen“ hat eine eigene Fanseite auf Facebook.

Fotos: Laurids Achilles

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