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31.05.2014

Kinderhof Marienhof in Ribbeck: Kommt der Storch?

storch4aAm 15. März eröffnet der Kinderbauernhof Marienhof in Ribbeck wieder seine Pforten. Nach der Winterpause können Kinder mit ihren Familien wieder die Schweine, Hühner, Gänse, Ziegen, Schafe, Pferde, Karnickel und Esel besuchen – und das täglich von 10 bis 18 Uhr.

Nur ein Tier fehlt Betreiberin Steffi Focke noch in ihrer Sammlung – ein Storch. Es ist zu ärgerlich: Seit der Eröffnung des Marienhofs im Jahr 1999 steht ein extra angelegtes Storchennest in zwölf Metern Höhe bereit. Doch seit nunmehr 14 Jahren wird das Nest nicht genutzt, es steht leer. Dabei gibt es in der direkten Nachbarschaft doch sehr wohl Beispiele dafür, dass der Storch gern in der Region nistet. So kümmern sich die Störche auf dem Schornstein der alten Brennerei von Ribbeck bereits seit Jahren in ihrem Nest um den alljährlichen Nachwuchs.

Steffi Focke: „Im letzten Jahr kam ganz unerwartet ein Jungstorch vorbei, dem unser Nest gefiel. Er investierte große Mühe darauf, das vorhandene Nest mit Stöckern und Reißig zu flicken und es gegen andere Störche zu verteidigen. Doch am nächsten Morgen lagen alle Stöcker wieder auf dem Boden unter dem Nest. Irgendwann hat der Storch es dann leider aufgegeben und ist weitergezogen.“

In diesem Jahr wollen es die Tierfreunde vom Marienhof noch einmal wissen. Die Firma Arbeitsbühnenvermietung Richter aus Markee rückte an und holte das alte Nest vom Fahnenmast, sodass es repariert werden konnte.

Steffi Focke: „Erst als das Nest unten war, stellten wir fest, dass es in der Mitte ein großes Loch hatte. Unser Marienhofer Nest war kein Nest mehr, sondern nur noch ein Gestell. Die Ribbecker Störche hatten unser Nest anscheinend als ‚offiziellen Baumarkt‘ genutzt und es ordentlich geplündert. Sie flogen mit Schnabel-Ladungen voller Nistmaterial zu ihren Nestern, um diese auf unsere Kosten auszubessern.“

An einem Wochenende wurde das Nest nun mit Wein-Reisig und Weidenabschnitten komplett neu errichtet und dann mit dem Hebekran wieder auf den Fahnenmast gehoben.

Steffi Focke: „Nun hoffen wir, dass der Storch vom Vorjahr vielleicht wiederkommt, um doch noch bei uns zu brüten. Wir würden die Storch-lose Zeit auf dem Marienhof gern beenden und den Kindern einen echten Storch aus der Nähe zeigen.“ (Text: CS / Fotos: privat)

Kontakt: Kinderbauernhof Marienhof, Steffi Focke, Am Marienhof 1, 14641 Ribbeck, Tel.: (033237) 88891, www.marienhof-ribbeck.de

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