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01.10.2014

Geblitzt in Nauen! Was nun?

6843Schnell ist es passiert. Einmal nicht aufgepasst und nicht auf den Tacho gesehen – und schon ist das eigene Auto mit zu viel Geschwindigkeit an einem Radarmessgerät der Polizei vorbeigebraust. Blitz! Gerade Autofahrer, die beruflich auf ihren Wagen angewiesen sind, können keinen zusätzlichen Punkt auf ihrem Flensburger Konto gebrauchen.

(WERBUNG) Droht vielleicht sogar der Entzug der Fahrerlaubnis, so lohnt es sich erst recht, feststellen zu lassen, ob das zugestellte Blitzerfoto überhaupt zu verwenden ist.

Olaf Neidel (47), in Perleberg geboren und wohnhaft in Nauen, arbeitet mit seiner Sachverständigengesellschaft für Anwälte, die bei ihm im vorgerichtlichen Verfahren ein Gutachten in Auftrag geben können, sobald deren Mandanten einen Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid erhalten haben. Olaf Neidel: „Wir beschäftigen uns mit der Überprüfung von amtlichen Messungen im Straßenverkehr im Hinblick auf deren ordnungsgemäße Durchführung und vollständige Dokumentation im Sinne der Anforderungen an ein standardisiertes Messverfahren.“

Man könnte nun denken, dass die Sachverständigen überprüfen, ob ein Radargerät auch wirklich korrekt geeicht war oder eben nicht. Olaf Neidel: „Es ist so, dass die eingesetzte Technik eigentlich immer in Ordnung ist. Es ist der Mensch, der den Fehler macht. Oft genug können wir einem Anwalt dabei helfen, erfolgreich Einspruch gegen ein Verfahren einzulegen, weil die Polizisten die vorhandene Technik nicht dem Handbuch entsprechend eingesetzt haben. Zurzeit gibt es übrigens über 50 stationäre und mobile Messverfahren.“

Es gibt gute Beispiele für Blitzerfotos, die nicht verwendet werden dürfen. So ist es nicht erlaubt, ein Radarmessgerät mitten in einer Kurve aufzustellen. Und blitzen die Beamten aus einem geparkten Auto heraus, so muss dieses exakt parallel zur Straße stehen, weil ansonsten die vorgegebenen Winkel beim Anpeilen der Autos nicht eingehalten werden. Neidel: „Ist das Radargerät nicht korrekt ausgerichtet, weil das Auto schief zur Fahrbahn steht, dann stimmen die mathematischen Berechnungen nicht und die gemessene Geschwindigkeit ist entweder zu hoch oder zu niedrig.“

Niemand muss nun sofort ein Foto vom Blitzerauto machen. Neidel: „Uns reicht das Blitzerfoto völlig aus. Mit verschiedenen mathematischen Berechnungen können wir auch ohne Kenntnis der Ortslage genau herausfinden, wie das Auto der Polizei gestanden hat. Stand es falsch, lohnt es sich für den Anwalt, Einspruch einzulegen.“

Ganz klar votiert Olaf Neidel für ein umsichtiges Fahren entsprechend der geltenden Regeln. Aber die Regeln müssen auch auf Seiten der Polizei eingehalten werden. Neidel: „Wird der Bürger übervorteilt, so sollte er gegen seinen Bescheid vorgehen. Unsere Erfolgsquote spricht für sich. Unsere Kosten und die vom Verkehrsanwalt zahlt die Rechtschutzversicherung.“

Die Sachverständigen treten nicht nur bei Geschwindigkeitsüberschreitungen auf den Plan, sondern auch bei Rote-Ampel-Blitzern. Olaf Neidel: „Auch hier haben wir schon haarsträubende Geschichten erlebt und erfolgreich Gutachten gegen Bescheide verfasst. Bemerkenswert ist, dass 18 von 20 Fälle bei Rotlicht-Überfahrungen immer Frauen betreffen. Bei den Männern sind es dann vor allem Geschwindigkeits- und Abstandsvergehen.“

Olaf Neidel ist als Sachverständiger bereits seit 13 Jahren auf dem Gebiet aktiv. Die Olaf Neidel Sachverständigengesellschaft mbH & Co. KG arbeitet erfolgreich mit etwa 1.000 Anwaltskanzleien in ganz Deutschland zusammen. (Text:CS/Foto: Presse)

Info: Olaf Neidel Sachverständigengesellschaft mbH & Co. KG, Dergenthiner Straße 18a, 19348 Perleberg, Tel.: 03876 – 3076557, www.sv-neidel.de

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