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21.12.2016

Falkensee – kleine Tierkunde: Das Grüne Heupferd

Falkensee – kleine Tierkunde: Das Grüne Heupferd

Das Grüne Heupferd ist eine Langfühlerschrecke. Das Insekt ist mit Flügeln etwa so lang wie ein Zeigefinger – und gehört damit zu den größten Insekten in unseren Breiten. Die Jungtiere wachsen in der Krautzone warmer Trockenwiesen auf.

Die erwachsenen Tiere (mit entfalteten Flügeln) suchen sich gern erhöhte Punkte zum recht lauten Zirpen und sind dann auch in den Kronen der Bäume anzutreffen. Das Grüne Heupferd ist ein guter Flieger. Oft werden sie in der Dämmerung von Lichtquellen angezogen und können durch ein geöffnetes Fenster auch einmal in die Häuser der Menschen fliegen.

Wenn sie gefangen werden, beißen sie kraftvoll zu. Im Gegensatz zum Warzenbeißer, der eher im südlichen Deutschland vorkommt, dringen die Zähne des Heupferds nicht durch die Haut. Die Schrecke frisst Pflanzenteile, ernährt sich aber auch räuberisch von anderen Insekten. Die Weibchen haben eine lange Legeröhre am Hinterteil, das ist also kein Stachel. Damit legen sie ihre Eier tief in den Boden. Der Nachwuchs schlüpft im nächsten Jahr. (Foto/Text: CS)

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