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22.12.2016

Wir waren dabei: Erstes FinkenTrinken in Finkenkrug

Wir waren dabei: Erstes FinkenTrinken in Finkenkrug

Zwölf bereits überzeugte, aber auch einige angehende Weinliebhaber sitzen bei Dr. Lutz Krämer in der neu eröffneten „Kleinen Trinkhalle“ in der Wirkungsstätte des Weinhandels „Finkenweine“ – und warten auf das, was da wohl kommen mag. Unter dem Label „Finkenweine“ bieten Elke und Lutz Krämer handverlesene Weinraritäten im Online-Handel an. (ANZEIGE)

Im Rahmen von „FinkenTrinken“ sollen nun vor Ort ebenso informative wie gemütlich-lockere Weinabende stattfinden. Das erste „FinkenTrinken“ fand am 7. Oktober statt – weitere Termine sind für die kommenden Monate bereits avisiert.

Zur Eröffnung des Abends stellt der über zwei Meter große Weinexperte eine provokante Frage, die alle Anwesenden zum umgehenden Nachsinnieren anregt: „Schätzt doch mal bitte, wie viele Flaschen Wein Ihr bislang in Eurem Leben geleert habt.“ Die nachdenklich vorgetragenen Antworten reichen von wenigen Flaschen bis hin zu weit über tausend, deren Inhalt den Gaumen der Kenner befeuchtet hat.

Anschließend werden mehrere Weißweine aus Spanien, Frankreich und Italien verkostet, darunter ein Rosal 2015 aus der spanischen Quinta de Couselo in Rias Baixas, ein Pazo Casanova 2015 aus Ribeiro und ein Sylvaner Vielles Vignes 2012 von Rietsch im Elsaß. Aus Frankreich macht dann ein Roséwein die Runde, der mit einer eher gelblichen Farbe überrascht – ein Bourgueil „Rosé d’equinoxe“ 2015 aus dem Weingut Yannick Amirault an der Loire. Bei den Rotweinen darf endlich auch Deutschland punkten – mit einem „Burkheimer“ Spätburgunder 2013 von Bercher in Baden. Ein Süßwein aus Deutschland schließt die Vorstellungsrunde der 11 Weine, zu denen auch zwei Blindproben gehören – hier sollen die Gäste den Versuch unternehmen, die Herkunft zu erschmecken, z.B. einen 1971er Château Angélus.

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Fazit: Die Gäste lernen während des kurzweiligen Abends nicht nur neue Weine kennen, sondern auch viel über den Wein an und für sich. Etwa, dass Weißwein nicht dekantiert wird, weil er sonst zu schnell warm wird. Dass Schwefel, dem Wein beigemischt, die Oxidation verhindert. Dass sogenannte „autochthone“ Rebsorten nur an einem ganz bestimmten Ort zu finden sind. Dass Rebstöcke über hundert Jahre alt werden können. Und dass die Reblaus im letzten Jahrtausend fast alle europäischen Rebstöcke vernichtet hat, sodass die neuen Reben nun auf einer amerikanischen Basis gepfropft werden, die gegen die Laus immun ist.

Bei einem solchen Abend, den man nur mit Taxi ansteuern sollte, darf viel gelacht werden. Auch darüber, dass die Gäste in einem Schluck Wein sogar Noten wie „verrottende Elektronik“ oder einen Hauch „Marihuana“ erraten können. (Fotos / Text: CS)

Info: Finkenweine, Dr. Lutz Krämer, Kaulbachstraße 6, 14612 Falkensee, Tel.: 03322-232501, www.finkenweine.de

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