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12.07.2017

12 Antworten von … Amid Jabbour

12 Antworten von … Amid Jabbour

Amid Jabbour (46) setzt sich in der SVV für echte Bürgerbeteiligung und einen kostengünstigeren Anliegerstraßenbau in Falkensee ein. Er fordert mehr und bessere Krippen- und KiTa-Angebote der Stadt. Der gebürtige Weimarer ist Vater von zwei Kindern und seit 2010 Falkenseer.

Raus in die Natur: Ihr Lieblingsplatz in Falkensee?

Da muss und will ich nicht weit gehen. Direkt hinter unserem Haus wartet ein mehr als 80 Jahre alter Walnussbaum mit einer mächtigen Krone. Drei Jahreszeiten verbringe ich gerne darunter. Mehr Erholung geht nicht. Bis auf die Zeit, wenn der Baum seine Blätter fallen lässt, dann wartet leider ebenso viel Arbeit.

Shopping? Wo kann man das in Falkensee am besten?

Alle alltagswichtigen Einkäufe kann man in Falkensee erledigen. Aber drei Läden möchte ich erwähnen. Das BioBackhaus, das meine Familie seit Jahren mit bester Qualität versorgt. Herr Schoepe, der sich schon so einige technische Probleme geduldig angehört hat, um sie dann zumeist direkt zu lösen. Und vor allem Andreas Kohn mit seinem Fotoshop, der stets zu einem Schnack aufgelegt, auch am 24.12. um 11:50 Uhr noch mit Engelsgeduld seine Kunden bedient – und schon zweimal Weihnachten ein Familiendrama abgewendet hat.

Wenn der kleine Hunger kommt? Der Imbiss Ihres Vertrauens?

Keine Frage: Asia-Küche Tuan an der Stadthalle. Preis/Leistung sind einfach immer top. Immer wieder gerne.

Wenn der große Hunger kommt? Wo gehen Sie dann essen?

Wenn der Hunger etwas größer ist, dann ist und bleibt das Bella Vita meine erste Wahl. Es geht vielleicht schicker – aber die Mannschaft um Beshir Osi empfängt stets mit einem Lächeln. Da fühle ich mich zu Hause. Mein Tipp: Salat mit gegrillten Baby-Calamari und danach hausgemachte Spaghetti mit Schwarzer Trüffel, im Parmesanleib gewendet. Mehr braucht es nicht.

Abends etwas trinken? Nur wo?

Da kann es für einen bekennenden Fußballfan wie mich nur eine Antwort geben: das Schrääg! Egal, ob ich ein Fußballspiel mit anderen sehen – oder ob ich nach Hauptausschuss oder Stadtverordnetenversammlung noch ein Bierchen trinken möchte, der Weg führt mich immer wieder dorthin. Heiko Richter und seine Mädels garantieren stets eine entspannte Atmosphäre.

Was für ein Laden fehlt noch in Falkensee?

Kein Laden. Aber ich würde mir wünschen, dass sich der Wochenmarkt mit regionalem Angebot in Falkensee entwickelt – gerne an neuem Standort. Das könnte das Einkaufs-Erlebnis im Zentrum deutlich verbessern.

Wie beschreiben Sie den typischen Falkenseer?

Ich denke nicht in Stereotypen. Letztlich sind alle Menschen geprägt durch ihre Talente und Besonderheiten. Da es sich in Falkensee aber sehr angenehm lebt, wage ich zu behaupten, dass die Menschen dazu ganz wesentlich beitragen. Meine Familie kann jedenfalls nicht klagen, wir sind gut aufgenommen worden.

Was muss man in Falkensee unbedingt gesehen haben?

Das Stadtfest. Da kann man sehen, wie viele Künstler hier zu Hause sind, wie bunt unsere Stadt ist. Ganz Falkensee ist auf den Beinen und stromert von Stand zu Stand. Und? Die Weihnachtsgala des TSV Falkensee!

Was sollte man tunlichst in Falkensee NICHT gesehen haben?

Och, das eine oder andere Problemchen wartet noch auf die Stadtentwicklung. Die Verkehrslasten müssen endlich besser gesteuert werden. Wer den Stau zu Hauptverkehrszeiten im Zentrum erlebt hat, weiß wovon ich spreche. Und Radwege sind gerade entlang der Hauptverkehrsstraßen kaum zu finden.

Was ist das Besondere an Falkensee?

Das beschauliche Leben im Grünen. Direkt vor den Toren von Berlin – nur 15 Minuten bis zum Bahnhof Zoo. Besser können Klein- und Großstadt mit ihren jeweiligen Vorzügen nicht zusammenfinden.

Was nervt an Falkensee?

Der Stau zu den Hauptverkehrszeiten in der Bahnhofsstraße nervt ebenso, wie die ewige Parkplatzsuche, die die Pendler im Umfeld des Bahnhofs Falkensee jeden Tag aufs Neue ertragen müssen. Alle fordern den Umstieg auf den ÖPNV – aber die Parkplatzsituation hat sich seit dem Wegfall des Pendlerparkplatzes am Haltepunkt Albrechtshof stetig verschärft.

Ich fahre gern nach Berlin, um …

… mich in die spannendste Stadt Europas zu stürzen, mit Freunden das vielfältige Kulturangebot zu genießen, mit meiner Familie den Zoologischen Garten zu durchstreifen – aber auch, um zu arbeiten. Schön, dass sie vor unserer Haustür liegt. (Foto: privat)

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