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13.07.2017

6. Herbergsschmaus in Spandau

6. Herbergsschmaus in Spandau

Am 6. Februar fand er im Spandauer Brauhaus statt – der 6. Herbergsschmaus. 18 Sponsoren aus der Region haben erneut zusammengelegt und sich engagiert, um knapp hundert Menschen in Not mit einem leckeren Essen und einer Geschenketüte zu überraschen.

Der Verein Herberge zur Heimat e.V. betreibt in Spandau gleich mehrere Einrichtungen für Wohnungslose – eine davon an der Falkenseer Chaussee Ecke Stadtrandstraße in direkter Nachbarschaft zu Falkensee. Im großen Festzelt des Spandauer Brauhauses gab es für die dankbaren Bewohner aus diesen Einrichtungen Schweinebraten, Haxe oder vegetarische Spieße aus der Brauhaus-Küche, dazu alkoholfreie Getränke. Gerd Ziegler vom Brauhaus ließ es sich nicht nehmen, selbst den reibungslosen Ablauf vor Ort zu überwachen: „In den letzten Jahren hatten wir geschlossene Gesellschaft, da das Brauhaus am Montag geschlossen war. Nun haben wir am Montag geöffnet. Das war aber trotzdem kein Problem für uns. Aufgrund der wachsenden Teilnehmerzahlen haben wir den Herbergsschmaus ins Festzelt verlagert – für noch mehr Platz und noch mehr Ambiente.“

In den letzten Jahren gab es für die Wohnungslosen oft einen Show-Act zur Überraschung. So trat vor zwei Jahren Oliver Grammel mit flammenden Zaubertricks auf. In diesem Jahr sollte eine Country-Truppe spielen. Leider sagte sie kurz vor dem Event ab. Werner Dahlke von Teppichboden Dahlke organisierte kurzfristig einen Ersatz für die wegen Krankheit ausgefallenen Musiker – und schickte den sehr souligen und spontan eingesprungenen Karsten Schneider auf die Bühne. Er sang Songs wie „Halleluja“ von Leonard Cohen auf eine ganz eigene Weise – ein tolles Konzert.

Martha Bielka von der Mephisto-Bar hatte wieder Tüten für alle Gäste gepackt – mit Lebensmitteln und Drogerieartikeln: „Ich bin von Anfang an mit dabei und habe das erfunden mit den Tüten. Die Leute sollen doch etwas mit nach Hause nehmen, das länger vorhält als eine warme Mahlzeit. Viele fragen jetzt schon beim Eingang: Gibt‘s ne Tüte? Die Tüten stellen wir auch gezielt so zusammen, dass sie nicht zu schwer sind und nix kaputtgehen kann.“ (Fotos/Text: CS)

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