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13.07.2017

Berlin-Spandau: 6. Eisbärenturnier

Berlin-Spandau: 6. Eisbärenturnier

Gerade in Bayern und im angrenzenden Österreich sind sie in vielen Orten zu finden – 3D-Parcoure, auf denen Bogenschützen gegen kleines Geld auf in freier Natur aufgestellte Ziele anlegen können. In Berlin gibt es eine solche öffentlich zugängliche Anlage nicht.

Dafür aber Vereine wie die Spandauer Turmschützen (www.dieturmschuetzen.de), die zum TSV Spandau 1860 gehören. Sie öffnen ab und zu ihr privates Vereinsgelände direkt zwischen Havelchaussee und S-Bahn-Trasse, um für interessierte Gäste ein Turnier auszurichten.

So war es am 19. Februar. Die Turmschützen baten zum 6. Eisbärenturnier und damit zur ersten Bibber-Schlotter-Möglichkeit des Jahres, um im Freien den Pfeil auf die Sehne zu legen. Einhundert Schützen aus Berlin und Brandenburg folgten dem Aufruf und brachten viele verschiedene Bögen mit, so etwa kleine Reiterbögen, selbstgeschnitzte Langbögen, klassische Blankbögen, moderne Compound-Bögen mit Flaschenzug oder olympische Recurve-Bögen, die mit einem Visier zum Zielen ausgestattet sind.

Während das Februar-Wetter sich nicht zwischen Sonne und Nieselregen entscheiden konnte, liefen die Bogenschützen in Fünfergruppen durch das Vereinsgelände, um es nach und nach mit 20 aufgestellten 3D-Zielen zu tun zu bekommen. Die Herausforderung war bei jedem Schuss, die Entfernung bis zum Ziel richtig einzuschätzen und Höhenunterschiede mit einzukalkulieren, um dann den Pfeil möglichst so ins Ziel zu lenken, dass er auch genau dort steckenbleibt – und nicht im Baum daneben. Viele Schützen führen auch einen „Kratzer“ mit sich – um Pfeile, die das Ziel um Haaresbreite verfehlt hatten, im Laub wiederzufinden.

In einer ersten Runde durften die Schützen maximal drei Pfeile schießen, um das anvisierte Ziel zu treffen – u.a. ging es auch dem im Turniernamen angesprochenen Eisbären an den Kunststoffkragen. Bei der zweiten Runde, der Hunter-Runde, musste bereits der erste Pfeil sitzen. Eine zweite Chance gab es nicht.

Bogenschießen ist gut für das kleine Einmaleins, denn am Ende mussten alle Schützen ihre Trefferpunkte ausrechnen. Die durchgefrorenen Gewinner wurden nach gut sieben Stunden im Parcours mit Eisbärtrophäen für ihr Können belohnt. (Fotos: CS + Gero Thannisch / Text: CS)

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