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30.07.2017

Havelland Kliniken: Der Trend geht zum Zweit- und Drittkind!

Havelland Kliniken: Der Trend geht zum Zweit- und Drittkind!

Die leitende Hebamme Alexandra Naumann (44) und die Kreißsaalärztin Antje Reckling (36, Foto rechts) freuen sich: Sie bestätigen einen Trend, der auch für die Havelland Kliniken in Nauen gilt: Die Anzahl der Geburten in Deutschland steigt wieder. (ANZEIGE)

Die Deutschen bekommen also wieder mehr Nachwuchs.

Antje Reckling: „Der Anstieg der Geburten ist signifikant. Wobei sich an der Altersstruktur nichts ändert. Die meisten Frauen bekommen ihr erstes Kind Ende zwanzig. Der Trend zum Zweit- und Drittkind nimmt aber deutlich zu.“

Hebamme Alexandra Naumann: „Verallgemeinern kann man aber darüber hinaus nichts. So unterschiedlich wie die Menschen sind, so unterschiedlich sind auch die Schwangerschaften und die Geburten.“

In den Havelland Kliniken versucht man, den Schwangeren das Geburtserlebnis so natürlich und angenehm wie möglich zu machen. Es gibt bereits vor der Geburt selbst die Möglichkeit, die Hebammensprechstunde zu besuchen oder eine Woche vor dem errechneten Termin ein informatives Gespräch zur Geburt zu suchen und noch einmal ein CTG schreiben zu lassen oder einen Ultraschall zu machen.

Alexandra Naumann: „Zwischen der 37. und 38. Schwangerschaftswoche können wir den Schwangeren auch ein Kinesotaping anbieten. Eine Kollegin von uns beherrscht die geburtsvorbereitende Akupunktur. Gerne setzen wir bei Ischiasbeschwerden und Wassereinlagerungen auch auf natürliche Alternativen wie etwa auf Homöopathie, ätherische Öle und Entspannungsbäder.“

Im Vorwehenzimmer warten die Pärchen darauf, dass sich die Geburt ankündigt. In Nauen stehen zwei Kreißsäle bereit, die sich die Pärchen beim alle zwei Wochen stattfindenden Infoabend gemeinsam anschauen können. Hier stellt man sich gern auf die Geburtspläne der Frauen ein – es gibt ein Bett, das sich leicht verstellen lässt. Eine Wassergeburt ist möglich. Und auch der Gebärhocker kommt immer mehr in Mode. Eine Geburt kann sogar in Seitenlage erfolgen. Oder im Stehen.

Kreißsaalärztin Antje Reckling: „Unter der Geburt ist eine Überwachung der kindlichen Herztöne über eine Telemetrie möglich. So bleiben die Gebärenden uneingeschränkt mobil und wir können eine sichere Überwachung in verschiedenen Gebärpositionen realisieren. Die Nachfrage nach einem Kaiserschnitt geht übrigens spürbar zurück, die Frauen wünschen sich wieder ein natürliches Geburtserlebnis – auch wenn die erste Geburt aus medizinischen Gründen ein Kaiserschnitt war. Das finden wir gut. Denn auch wenn der Kaiserschnitt inzwischen für uns Routine ist, so ist er doch ein erheblicher medizinischer Eingriff, den wir gern vermeiden möchten.“

400 Geburten finden im Nauener Krankenhaus statt, das ist etwa eine pro Tag. So bleibt ausreichend Zeit für jede Schwangere – wenn es nicht gerade zu Stoßzeiten kommt. Alexandra Naumann: „Dass die Männer bei der Geburt mit dabei sind, ist inzwischen ganz normal. Es gibt zwar immer noch manche, die kurz vor der eigentlichen Geburt lieber im Gang vor dem Kreißsaal warten, aber in der Regel sind die Männer mit am Ort des Geschehens – und helfen.“

Antje Reckling: „Nach der Geburt kann die frischgebackene Familie in unser Familienzimmer umziehen. Hier können die Papas im stationären Betrieb mit im Krankenhaus übernachten – und sich in den ersten Stunden mit um ihre Babies kümmern, um auch ja nichts zu verpassen. Ist das Familienzimmer belegt, so können wir auch schon mal ein 2-Bett-Zimmer umfunktionieren. Ansonsten erfolgt die Unterbringung nach der Entbindung in Ein- oder Zweibettzimmern mit Rooming-In.“

Was viele nicht wissen: In Nauen gibt es eine kleine Neugeborenenintensivstation für Frühgeborene ab der 32. Schwangerschaftswoche, die mit der neuesten Technik ausgestattet ist – und ein Kinderarztteam, das die Babies rund um die Uhr betreuen kann. (Foto/Text: CS)

Info: Havelland Kliniken GmbH, Ketziner Str. 21, 14641 Nauen, Kreißsaal-telefon: 03321-421632, www.havelland-kliniken.de

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