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29.10.2017

Bessere Diagnostik in den Havelland Kliniken: In der Radiologie

Eine genaue Bildgebung ist bei vielen diagnostischen Untersuchungen im Krankenhaus von großer Bedeutung. Um die eigene Ausstattung zu verbessern, gehen die Havelland Kliniken mit den Standorten Nauen und Rathenow einen ungewohnten Weg. Seit Mai 2017 kooperieren die Havelland Kliniken mit dem Medizinischen Versorgungszentrum Ihre-Radiologen.de, … (ANZEIGE)

… seit Juli ist die Abteilung in Nauen betriebsbereit. Das neue MVZ wird von Prof. Dr. med. Dominik Ketelsen geleitet, der vor Ort eine chefärztliche Funktion ausübt. Er ist ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Radiologie.

Im Zuge der Kooperation wurde die technische Ausstattung in der Radiologie erheblich erweitert und modernisiert. So können die Experten ab sofort ein voll digitales Röntgen-Gerät nutzen und einen 128-Zeilen-Computer-Tomograf verwenden, der insbesondere in der kardiovaskulären Bildgebung Akzente setzt. Prof. Dr. med. Dominik Ketelsen: „Mit einer einzigen Umdrehung kann der CT die Bilddaten von 128 Schichten in weniger als einer Sekunde akquirieren. Die Untersuchungszeiten werden damit so kurz, dass auch schnell bewegte Organe wie das Herz abgebildet werden.“

Auch der Kernspin-Tomograf wird bis Mitte September erneuert. Dann ist auch ein MRT des Herzens möglich. Oder der Prostata, um eine nicht-invasive, schmerzfreie und strahlenfreie Krebsfrüherkennung zu ermöglichen.

Das neue MVZ hat einen 10-Jahres-Vertrag mit den Havelland Kliniken und wird vor Ort eine Rundumdieuhr-Versorgung der Patienten mit den verschiedenen Leistungen einer modernen Radiologie anbieten.

Jörg Grigoleit, Geschäftsführer der Havelland Kliniken GmbH: „Wir öffnen uns einem neuen Organisationsmodell und holen uns frisches Knowhow ins Haus. Zugleich modernisieren wir die Geräteausstattung in der Radiologie auf einem Niveau, das wir uns selbst nicht zugetraut hätten. Da das Medizinische Versorgungszentrum Ihre-Radiologen.de schon mehrere Krankenhäuser ausgestattet haben, können sie beim Einkauf der Geräte ganz anderes rechnen. Alleine hätten wir dieses technologische Niveau nicht erreichen können – mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln. Jetzt können wir wieder in anderen Bereichen investieren. Zugleich ist die deutliche Verbesserung der kardiologischen Versorgung in unserem Haus natürlich ein erhebliches Plus. So gehen wir gern ins kommende Jahr, das das 20-jährige Jubiläum des Bestehens der Havelland Kliniken kennzeichnet.“

Prof. Dr. med. Dominik Ketelsen: „Die Menschen erwarten, dass das Krankenhaus in ihrer Nachbarschaft eine hohe medizinische Qualität in der Behandlung bieten kann. Das Krankenhaus hat eine große Verantwortung, diesem Bedarf gerecht zu werden – vor allem im Akutbereich.“

20 Mitarbeiter der alten Radiologie-Abteilung an den beiden Standorten in Nauen und Rathenow konnten reibungslos ins MVZ übergeleitet werden. Der frühere Chefarzt der Radiologie ist zugleich in den Altersruhestand gegangen, sodass auch hier ein völlig problemloser Übergang möglich wurde. Die neue Radiologie wird mit allen Abteilungen des Krankenhauses zusammenarbeiten – so etwa mit der Notfallversorgung, wenn es um den Verdacht eines Herzinfarkes geht. Oder mit der Urologie. Dr. Mike Lehsnau, Ärztlicher Direktor an den Havelland Kliniken: „Ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit mit der Urologie stellt die MRT-Fusionsbiopsie der Prostata dar. Hier führen wir in der Radiologie zunächst einen hochauflösenden MRT-Scan durch. Dieses Bild wird später in ein Live-Ultraschallbild integriert, um so die Auswertung der Strukturen zu erleichtern. So kann unter der Sonografie gezielt punktiert werden.“

Ein Schwerpunkt des Ihre-Radiologen-MVZ ist übrigens die minimalinvasive Therapie der sog. Schaufensterkrankheit. Hier verstopfen die peripheren arteriellen Gefässe. Es kommt zu Durchblutungsstörungen der Extremitäten und zu Schmerzen beim Laufen. Betroffene bleiben dann öfter stehen – eben vor Schaufenstern. Engstellen werden in der Radiologie mit der Hilfe von zuvor verabreichtem Kontrastmittel sichtbar gemacht und dann mit einem Ballonkatheter geweitet. (Text/Foto: CS)

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