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23.02.2018

Familien-und Generationenzentrum (FGZ) in Nauen: 2017 wurde die 20.000-Besucher-Marke überschritten

Familien-und Generationenzentrum (FGZ) in Nauen: 2017 wurde die 20.000-Besucher-Marke überschritten

Rekord! Nachdem die verschiedenen Anbieter von Beratung, Begegnung und Betreuung ihre Besucherbilanzen vorgelegt und FGZ-Leiterin Annett Lahn die Zahlen addiert hat, kann verkündet werden: Im Jahr 2017 nutzten 20.343 Besucher die Bildungs-, Beratungs- und Begegnungsangebote in der großen gelben Villa zwischen Rathaus und Finanzamt. Das sind 5000 Besucher mehr als im Vorjahr.

Statistisch erfasst werden rund 40 verschiedene Angebote, die auf verschiedene Bedürfnisse und Lebenssituationen unterschiedlicher Altersgruppen ausgerichtet sind.

Besonders hoch war die Steigerung der Besucherzahlen im Kleinkindbereich. Über 4000 Eltern mit Kindern unter drei Jahren kamen im Jahr 2017 in die Eltern-Kind-Gruppe des ASB. Annett Lahn organisiert zusätzliche Angebote für diese Zielgruppe: „Sämtliche Babykurse – ob Sport, Musik oder Massage – werden immer beliebter. Nicht nur Nauener Eltern kommen dafür ins Haus. Eltern aus dem gesamten Havelland treffen sich auf dem Teppich im Krabbelraum, um gemeinsam zu singen oder beim Sportkurs wieder fit zu werden. Daran zeigt sich auch wie nötig es ist, frisch vor allem jungen Müttern einen Treffpunkt zu bieten. „Wir ersetzen hier ein Stück weit die Großfamilie“, sagt Annett Lahn dazu.

So konnten bei den zehn regelmäßigen Angeboten für Schwangere und Eltern mit Kindern zwischen null und drei Jahren 5600 Besucher gezählt werden. Die FGZ-Leiterin dazu: „Zu besonderen Stoßzeiten, zum Beispiel, wenn mittwochs um halb zehn die Babymusik beginnt, kommen wir an unsere Kapazitätsgrenzen. Für einige Kleinkindangebote wie beispielsweise die Rückbildungsgymnastik reichte der Platz im Krabbelraum nicht. Wir mussten auf den Veranstaltungssaal im Dachgeschoss ausweichen.“ Diese Entwicklung entspricht dem anfänglich geplanten Konzept und wird möglich durch Gelder aus den Familiennahen Frühen Hilfen des Landkreises Havelland.

Auch die Besucherzahlen im Jugendklub können sich sehen lassen. „Mit seinen Angeboten wie Kochen, Spielen, Musizieren und Abhängen nutzten 2017 fast 2000 Kinder und Jugendlichen“, so Annett Lahn. Ebenso hoch ist die Besucher-Zahl bei klassischen Seniorenangeboten wie dem Sturz-Präventionskurs oder der Handarbeitsgruppe. Annett Lahn dazu: „Unsere Senioren sind allerdings auch sehr stark bei allen altersübergreifenden Angeboten vertreten, zum Beispiel unter der Leserschaft der Bibliothek. Von den 530 aktiven Benutzern der Bibliothek sind 88 Leser älter als 60 Jahre.“

In der Bibliothek – seit langem Herzstück des Hauses – begrüßte Bibliothekarin Ute Hein im vergangenen Jahr 3601 Leser. 1365 Bibliotheks-Besucher kamen zu den verschiedenen Veranstaltungen wie Lesungen, Puppentheater oder Workshops und 434 trafen sich übers Jahr verteilt zur Handarbeit am großen Tisch der Bücherei. Derzeit befinden sich 10.256 Medien im Bestand. Ein Drittel davon ist Kinder-und Jugendliteratur. Insgesamt wurden im vergangen Jahr 14.000 Bücher entliehen.

Die zwölf Beratungsangebote, die von acht verschiedenen freien und kommunalen Trägern Menschen in außergewöhnlichen Lebenssituationen bereitgestellt werden, konnten knapp 1500 Besucher verbuchen. Die verschiedenen Freizeitangebote (Yoga, Line Dance, Kindertanz) lockten 4048 Nutzer in Haus.

„Spitzenreiter im Freizeitbereich sind die Schachspieler von Hellas Nauen, die jeden Donnerstag im Veranstaltungssaal ihrem Denksport frönen und an Wochenenden ihre Turniere abhalten“, so Lahn. Mit einem übergroßen Schachbrett präsentierte sich der Schachklub beim Hausfest im Mai. Das zog Nachwuchs. „Im Herbst konnte eine Kinder-und Jugendmannschaft gegründet werden, die nach kurzer Zeit Pokale errang“, so Lahn.

Für sie seien die Gründe für den Besucherzuwachs sehr vielfältig. Nach zweieinhalb Jahren ist die neue Nutzung der ehemaligen Fabrikantenvilla als Begegnungs- und Beratungshaus bei der Bevölkerung angekommen. Zusätzlich erhöhte der 2017 fertig gestellte Fahrstuhl die Attraktivität. Dadurch konnten Veranstaltungssaal und Bibliothek noch öfter an verschiedene externe Institutionen vermietet werden. Zudem nutzten die Schulsozialarbeiter das FGZ für Ferienprogramm.

Immer Erzieher und Lehrer kamen mit Kita- und Schulgruppen in die Bibliothek. Zudem wurde das Angebot erweitert und den Bedarfen angepasst. So etablierten sich 2017 Geburtsvorbereitungskurse, Rückbildungsgymnastik, Flohmarkt in Herbst und Frühling, ein neuer Sportkurs für junge Mütter. Die Kurse für Babymusik und Seniorensport wurden verdoppelt. Seit Oktober berät die Deutsche Rentenversicherung zweimal die Woche im Erdgeschoss. „Wie beim Hausfest, den Flohmarkte im Garten, dem Gartenfest am Welt-Alzheimertag, der Teilnahme an der Aktion „Geschenke im Schuhkarton“, der Beteiligung am Lampionumzug und an der Hofweihnacht gelingt es, die öffentliche Wahrnehmung weiter zu verbessern.“

Vorhaben für 2018:
° Nähkurs für Erwachsene und Kinder
° neue Gesundheitskurse wie „Entspannung pur“ mit Jutta Hannig aus Wachow
und Rückenschule mit Tina Daugstrup aus Börnicke
° Kurs für Pflegeeltern
° Elternsprechzeit für Mamas und Papas
° neuer Kurs für Eltern in Trennungssituationen
° neuer Kurs für Eltern von Kindern im Grundschulter „Mehr Sicherheit im Erziehungsalltag“
° Veranstaltungsreihe der Verbraucherzentrale „Auskommen mit dem Einkommen“
° Frühlingsflohmarkt am 7. April für Kindersachen und Spielzeug
° Hausfest am 4. Mai zwischen 14 und 18 Uhr

Weitere Informationen findet man im Internet unter www.fgz-nauen.net. (Fotos/Text: Stadtverwaltung Nauen, Norbert Faltin)

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