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11.08.2018

Grün-Weiss Brieselang: Gesicherter Mittelfeldplatz als Ziel

Grün-Weiss Brieselang: Gesicherter Mittelfeldplatz als Ziel

Die erste Männermannschaft des SV Grün-Weiss Brieselang will nach dem Abstieg aus der NOFV Oberliga (Gruppe Nord) wieder an erfolgreichere Zeiten anknüpfen. Nachdem es in den vergangenen Jahren stets steil bergauf gegangen ist, befindet sich der Verein nun in einer sportlichen Konsolidierungsphase.

Trainer Patrick Schlüter will mit dem neuen Kader dennoch in der Brandenburgliga eine gute Rolle spielen – trotz des personellen Aderlasses. 14 Spieler haben Grün-Weiss schließlich verlassen, darunter auch einige Leistungsträger.

„Wie viele erwarten, ist der direkte Wiederaufstieg nicht unser Ziel. Das wäre vermessen. Das muss ich so ganz deutlich festhalten. Für uns ist es wichtig, zunächst in der Brandenburgliga Fuß zu fassen. Wir wollen möglichst weit von den Abstiegsrängen entfernt bleiben und einen gesicherten Mittelfeldplatz anstreben“, betonte Schlüter, der die erste Männermannschaft bereits seit 2008 trainiert und bis dahin seit 1999 die Jugendabteilung des Vereins als Coach maßgeblich nach vorne gebracht hat, diverse Titel und Aufstiege inklusive. Zwar sei der „Umbruch nun größer als wir erwartet haben“, doch wäre Schlüter mit Blick auf die zukünftige Abschlusstabelle mit den Rängen vier bis acht „sehr zufrieden“. Favoriten sind seiner Meinung nach die beiden Teams aus Bernau (FSV und TSG Einheit) sowie Mitabsteiger Victoria Seelow, 1. FC Frankfurt/Oder, Grün-Weiß Lübben, TuS 1896 Sachsenhausen und der Oranienburger FC Eintracht. In Brieselang herrscht natürlich eine große Vorfreude auf das Derby gegen den SV Falkensee-Finkenkrug, das am 15. September auf dem Fichte-Sportplatz steigt.

Nichtsdestotrotz ist das Hauptaugenmerk aktuell natürlich auf eine gute Vorbereitung gerichtet. Die neuen Spieler, darunter aktuell Alex Greinert (zuvor Spandauer Kickers), Tom-Melvin Schmidt, Niklas Jordanow (beide BSC Süd 05 Brandenburg), Dragan Erkic (Blau-Weiss 90 Berlin), Jeffrey Kniestedt (MSV 1919 Neuruppin) und Jendrik Sarnow (1. FC Frankfurt/Oder) sowie die beiden vormaligen A-Junioren-Spieler Christian Czeponik und Maurice Malak, müssen schließlich integriert werden und die Spielphilosophie verinnerlichen. „Wir haben aktuell 16 Feldspieler und zwei Torhüter im Kader. Es wäre schön, wenn wir noch zwei Spieler dazu gewinnen könnten“, so Schlüter, der hinter den Kulissen seine Bemühungen dazu forciert. Wichtig ist ihm grundsätzlich, „dass es menschlich im Team passt“. Obgleich vier bis fünf Abgänge sportlich schmerzen, sieht Schlüter schon jetzt ein wettbewerbsfähiges Team auf dem Rasen stehen. „Der Kern der Mannschaft ist schließlich geblieben.“

Zum Start, der zugleich mit einem Familien-Saisoneröffnungsfest am 25. August (11 bis 14 Uhr) gefeiert wird, will das Team jedenfalls auf den Punkt genau die ersten positiven Akzente setzen. Brisant: Zu Gast ist um 15 Uhr Victoria Seelow. Grün-Weiss hatte das Team in der vergangenen Saison trotz des bereits feststehenden Abstiegs gleich mit in die Brandenburgliga geschossen (2:1 im April). „Dass wir trotz des Abstiegs zum Schluss noch ein paar Siege eingefahren haben, hat den Charakter der Mannschaft gezeigt“, meinte Matthias Reer, Vorsitzender des Vereins. „Darauf wollen wir aufbauen.“ Ohnehin sei die Brandenburgliga mit Blick auf das mögliche Zuschaueraufkommen deutlich attraktiver. Ein Schnitt von rund 150 Besuchern pro Spiel könnte erreicht werden.

Sieben Testspiele wird das Schlüter-Team in der Vorbereitung bis zum Saisonauftakt indes insgesamt bestritten haben, drei davon auf dem Sportplatz des SV Bredow 47. In der kommenden Spielzeit will Grün-Weiss jedoch auch im AOK-Landespokal eine deutlich bessere Rolle spielen als zuletzt nach dem Erstrundenaus im Elfmeterschießen (2:4) in der vergangenen Saison beim Angermünder FC. „Wir wollen möglichst weit kommen und uns deutlich besser verkaufen“, so Schlüter. Gegner in Runde eins ist am 19. August um 15 Uhr (auswärts) übrigens der Landesligist SC Oberhavel Velten. (Text / Foto: Gemeinde Brieselang/Rachner)

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