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26.08.2018

Dittmer mal zwei: Kaffeekonzert in der Kirche Rohrbeck

Dittmer mal zwei: Kaffeekonzert in der Kirche Rohrbeck

Regelmäßig finden in der Rohrbecker Kirche (www.kirche-rohrbeck.de) die sogenannten „Kaffeekonzerte“ statt. Den Besuchern der Kirche wird am Sonntagnachmittag kulturell ordentlich etwas geboten – gegen eine freiwillig zu entrichtende Spende, die anschließend für die laufende Sanierung der Kirche eingesetzt wird.

Am 6. Mai 2018 fanden die Kaffeekonzerte bereits zum 16. Mal statt. „Und zum 15. Mal bei schönstem Wetter und Sonnenschein“, erinnert sich die Kantorin Therese Härtel. Sie hatte zur 16. Neuauflage eine wirkliche Besonderheit geplant – eine Namens- und Instrumentverwirrung der besonderen Art. Dem Motto „Dittmer meets Dittmer“ folgend, traten am 6. Mai zwei Namensvetter zum Musizieren an. Zum einen der bekannte Domorganist und Landeskirchenmusikdirektor Professor Frank Dittmer aus Greifswald. Und zum anderen der Drehorgelspieler Dr. Frank Dittmer aus Falkensee, seines Zeichens Leiter der lokalen Volkshochschule.

Ob die beiden Namensvetter auch tatsächlich verwandt sind? Dr. Frank Dittmer (der aus Falkensee): „Wir haben einmal die Köpfe zusammengesteckt und die verwandtschaftlichen Beziehungen überprüft. Aber es scheint so, als wäre eine Verwandtschaft bei uns noch weiter entfernt als bei unseren Instrumenten.“

Professor Frank Dittmer (der aus Greifswald) spielt ansonsten auf einer Orgel mit drei Manualen (Klaviaturen) und mit über 50 Registern, die für die Klanghöhen verantwortlich sind. In Rohrbeck bietet die Orgel nur ein Manual und acht Register an. Letztere müssen beim Spielen mit den Händen gezogen und somit aktiviert werden.

Die bis auf den letzten Platz belegte Kirche wurde über eine Stunde lang mit Orgelwerken wie „In dir ist Freude“ (Johann Sebastian Bach), unterhalten, während der aus Greifswald angereiste Chorus per saturam unter der Leitung von Friedrich Kühn Lieder wie „Die mit Tränen säen“ (Heinrich Schütz), oder „Der Herr wird mich erlösen“ (Gottfried August Homilius) sang. Der Höhepunkt des Kaffeekonzerts – ein sicherlich in dieser Form einmaliges Zusammenspiel der beiden Dittmers an der Kirchen- und an der Dreh­orgel.

Nach dem Konzert warteten viele Kirchenhelfer, um Kaffee, Kuchen, warme Quiche und andere Leckereien auszugeben. Elisabeth Fleisch, stellvertretende Vorsitzende des Gemeindekirchenrats Rohrbeck: „Mit den Spenden wollen wir im laufenden Jahr noch den aus der Barockzeit um 1700 stammenden Altar und die Kanzel sanieren, anschließend kommt als letztes die vor 125 Jahren vom Orgelbauer Lütkemüller gebaute Orgel an die Reihe.“ (Fotos / Text: CS)

Dieser Artikel wurde in „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 147 (6/2018) veröffentlicht.

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