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26.08.2018

Schönwalde-Glien – Tag des Baums

Schönwalde-Glien – Tag des Baums

Am 25. April wird traditionell der „Tag des Baums“ gefeiert. In Deutschland hat diese Tradition der Bundespräsident Theodor Heuss begründet, der 1952 im Bonner Hofgarten einen Ahorn-Baum in die Erde setzte. Bodo Oehme, Bürgermeister von Schönwalde-Glien, eifert dieser Idee seit nunmehr neun Jahren nach.

Immer am 25. April, so dieser nicht auf ein Wochenende fällt, pflanzt er zum „Tag des Baums“ einen Baum auf dem ehemaligen Grenzstreifen an der Berliner Allee zwischen Schönwalde-Siedlung und Berlin-Spandau. Und zwar nicht irgendeinen Baum, sondern den aktuellen „Baum des Jahres“. Das war in diesem Jahr die Esskastanie. Im vergangenen Jahr wurde eine Fichte in den Boden gepflanzt.

Auf diese Weise entsteht nun an der Schönwalder Grenze ein kleiner Park mit den jeweiligen Bäumen des Jahres. Bodo Oehme: „Im nächsten Jahr feiern wir unser 10-jähriges Pflanzjubiläum. Da werden wir eine Schautafel aufstellen, um den Bürgern zu erklären, was wir hier bereits getan haben. Außerdem wird es ein Schild vor jedem Baum geben, das die Art benennt und auch den Namen des Spenders aufführt. Die Esskastanie wurde übrigens von Mario Bauer gespendet, der seit 1985 in Schönwalde-Glien wohnt.“

Die Esskastanie ist ein Baum, der nicht mit der Rosskastanie verwandt ist. Seine Früchte gelten als die „Kartoffel des Mittelalters“. Die Esskastanie wird bis zu 500 Jahre alt, kann 35 Meter groß werden und bringt es auf einen Stammdurchmesser von bis zu zwei Metern. Eigentlich braucht die Esskastanie mehr Sonne. Sabine Kondziella vom EFCS e.V., dem Verein zur Erhaltung und Förderung des Charakters von Schönwalde: „Die Esskastanie könnte in unseren Breiten ein guter Klimaersatz sein für Arten, die mit den steigenden Temperaturen der Klimaerwärmung nicht so gut zurechtkommen. Unser Verein möchte gern den Waldcharakter von Schönwalde-Glien erhalten.“ (Text/Foto: CS)

Dieser Artikel wurde in „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 147 (6/2018) veröffentlicht.

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