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27.08.2018

Bei Selgros in Falkensee: Die SLUBL Beach Party

Bei Selgros in Falkensee: Die SLUBL Beach Party

So etwas hat es in Falkensee zuvor noch nie gegeben. Am 26. Mai stieg die wohl größte Tanzparty mit elektronischer Musik in der Geschichte der Gartenstadt – die SLUBL Beach Party. Das Buchstabenkürzel SLUBL steht dabei für das unpolitische und das Leben bejahende Motto „Sommer, Liebe und Badelatschen“.

Zur Entstehungsgeschichte: Stets im Hochsommer steigt bereits seit einigen Jahren das gleichnamige SLUBL-Festival mitten im Nauener Nirgendwo – nämlich direkt am Angelteich von Markee. Hier finden sich Techno-Freunde aus ganz Deutschland ein, um bei extremer Lautstärke und wummernden Beats zusammen bis in die frühen Morgenstunden zu feiern.

Zur Einstimmung in die warme Jahreszeit und gewiss auch als Vorbereitung für das große SLUBL-Event am 11. August hatten SLUBL-Veranstalter Christopher Sauerbaum (Besitzer des Angelteichs in Markee), Enrico Gennrich (DJ Kollektiv Klanggut und Chef von Urst Agency) und der Nauener Tobias Brudlo von der Firma Tobo Veranstaltungsservice gemeinsam am 26. Mai zur SLUBL Beach Party nach Falkensee geladen – sozusagen als Burn-In-Event für die spätere Sause am Angelteich.

Christopher Sauerbaum: „Wir hatten Mike Grajek von Selgros Falkensee im Frühjahr 2017 kennengelernt und das Unternehmen als Partner für das SLUBL Festival gewinnen können. Da kam dann auch schnell die Idee auf, eine gemeinsame und für alle Besucher kostenfreie Beach Party mitten auf dem Selgros Parkplatz zu veranstalten. Dass wir die Idee so schnell umsetzen, damit hätte sicherlich niemand gerechnet.“

Nach dem Motto „Nicht kleckern, sondern klotzen“ wurde ein Teil des Selgros-Parkplatzes für die Beach Party mit hölzernen Stellwänden abgegrenzt. Im Inneren des Areals wurden 26 Tonnen Sand ausgekippt, um eine idyllische Strandatmosphäre zu schaffen, die dazu anregen sollte, die mitgebrachten Badelatschen auszuziehen und barfuß im Sand zu tanzen. Große Palmen in Kübeln sorgten für noch mehr Südsee-Atmosphäre. Hinzu kam ein Barbereich mit kukki Cocktails aus der Flasche, mit frisch gezapftem Bier, mit einer Gin-Lounge und einem Catering-Bereich, der von GUNIA Catering aus Spandau gestemmt wurde. In einem Lounge-Bereich gab es außerdem Liegestühle und Sitzmöglichkeiten abseits vom Trubel.

Vor allem über Facebook wurde im Vorfeld ordentlich Werbung gemacht für die SLUBL Beach Party in Falkensee. Von 18 Uhr bis ein Uhr in der Nacht werden ein paar hundert Musikfreunde vor Ort gewesen sein, wobei die Aufpasser von German Security vor dem Eingangstor Armbändchen verteilten und dafür sorgten, dass immer nur ein paar hundert Gäste zugleich auf dem Beach-Areal zur elektronischen Musik tanzten.

Mike Grajek: „Gerade am Anfang waren viele Familien mit ihren Kindern da. Zu der Zeit hatten wir die Musik noch einen Gang runtergeschaltet. Die Kinder haben mit von uns gestellten Bällen im Sand gespielt und hatten eine tolle Zeit. Die fühlten sich wie im Urlaub. Später waren es dann vor allem die Teens und Twens aus Berlin und aus dem Havelland, die uns besucht haben und die Lust auf elektronische Musik von bekannten DJs hatten.“

Das Lineup war im Vorfeld bereits bekannt gemacht worden, sodass sich die Besucher auf die Techno- und House-Musik einstellen konnten.

18 – 19:30 Uhr – DJ Fresh
19:30 – 21 Uhr – Bodzen
21 – 22 Uhr – Madstep
22 – 23:30 Uhr – Ryan Dupree
23:30 – 1 Uhr – Kollektiv KlangGut

Eine echte Überraschung für die Besucher war der erhöhte DJ-Pult, der mit großen LED-Wänden aufgewertet wurde. Hier wurden passend zur Musik digitale Animationen mit explodierenden Farbpixeln gezeigt. Tobias Brudlo vom Tobo Veranstaltungsservice hatte mit seinem Team zuvor aus dem Parkplatz einen echten Event-Schauplatz gemacht – mit über 150 Lichteffekten, Nebelkanonen und Konfettirohren. So ein aufwändiges Setting hatten viele Gäste nicht erwartet. Christina Breddin schrieb auf Facebook: „Die Musik war super, ich war total erleichtert, dass es keine gemischte Musik gab, sondern echte Clubsounds. Dafür muss man sonst ja immer nach Berlin pilgern.“ Und Jana Wieczorek schrieb: „Es war mir ein inneres Blumenpflücken.“

Besonders beeindruckend war der Auftritt von Madstep. Der DJ spielte zwischendurch passend zu seinen Beats immer wieder auf dem Saxophon und holte dann zur Überraschung aller auch noch eine Sängerin auf die Bühne. Tobias Brudlo: „Die Stimmung auf der Party war mega, die Leute feierten zur Madstep Live Performance mit Saxophon und danach zur feinsten Deephouse Musik.“

Mike Grajek: „Die SLUBL Beach Party auf unserem Selgros Gelände war ein großes Experiment, das zum Glück geglückt ist. Es kamen deutlich mehr Musikfreunde als gedacht, sodass wir am Ende auch leider nicht alle auf das Gelände lassen durften. Hier wurden die belohnt, die schon früh gekommen waren und sich ein Bändchen abgeholt hatten. Trotzdem: Bis zum Ende blieb alles friedlich, alle hatten Spaß und waren der Meinung, dass es toll wäre, diese besondere Nacht im kommenden Jahr noch einmal zu wiederholen. Natürlich war auch das Wetter toll. Am meisten bin ich aber beeindruckt darüber, was die SLUBL-Crew aus meinem Parkplatz gezaubert hat.“

Der einzige Minuspunkt: Die Gäste mussten an der Bar mitunter sehr lange anstehen, um an ein Getränk zu kommen. Da die Veranstaltung ansonsten ja kostenlos war, hat man hier Umsatz verschenkt. Mike Grajek: „Wir haben nicht mit dem großen Andrang gerechnet und würden bei einer Neuauflage gleich mit zwei Bars planen.“

Carsten Scheibe von FALKENSEE.aktuell: „Falkensee hat an diesem Abend gezeigt, dass die Gartenstadt auch für die junge Generation da ist. Es gab feinste Club-Musik in einem einzigartigen Open-Air-Ambiente – und das auch noch zum Nulltarif. Da konnte die SLUBL Beach Party locker mit jedem Berliner Event mithalten und sogar eigene Akzente setzen. Es wäre wünschenswert, wenn die Beach Party 2019 wiederkehrt. “ (Text/Fotos: CS)

Dieser Artikel wurde in „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 148 (7/2018) veröffentlicht.

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