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27.08.2018

Großes Erdbeerfest im Hofladen Falkensee!

Großes Erdbeerfest im Hofladen Falkensee!

Der Hofladen Falkensee bietet „Alles für Genießer aus Bauernhand“. Hier versorgen sich die Berliner und Havelländer mit frisch gelegten Eiern der eigenen freilaufenden Hühner, kaufen frisches Obst und Gemüse ein, legen selbstgebackenes Brot in den Einkaufskorb und bevorraten sich auch mit Pasta, Säften, Marmelade, Honig und Wurstwaren.

Zwei Mal im Jahr finden große Feste auf dem Hofladen-Gelände statt. Am 29. und 30. September 2018 wird so etwa wieder zum Kartoffelfest eingeladen.

Am 9. und 10. Juni fand im Rahmen der Brandenburger Landpartie das traditionelle Erdbeer-Hoffest statt. Katrin Kruse: „Wir haben jedes Jahr großes Glück mit dem Wetter. Auch in diesem Jahr hatten wir wieder Sonnenschein und blauen Himmel. Die meisten Besucher kamen am Sonntag, da war auf unserem Feld kein freier Parkplatz mehr zu finden. Um den Besucherandrang zu stemmen, helfen uns immer viele Verwandte und Freunde aus unser alten Heimat Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Da kommen wir Kruses her.“

Beim Erdbeerfest durften sich die Besucher einmal mehr über ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt freuen. Auf dem Hofgelände vor dem Hofladen waren wieder Bierzelttische und Sitzbänke aufgestellt. Bei Live-Musik von Ulrike + DieBe sowie von Axel Szigat und seiner Band konnte man sich mit Nachbarn und Freunden austauschen – und dabei Nacken­steaks, Rostbrat- und Wildwürste vom Grill, frisch gezapftes Bier, eine Erdbeerbowle oder ein Stück Erdbeerkuchen genießen. Auch die knusprigen Flammkuchen gab es wieder. Katrin Kruse: „Toll fand ich, dass Ulrike + DieBe extra für uns den Nordlichter-Song einstudiert hatten. Da ging wirklich unser Nordherz auf.“

Die Kinder konnten in der Zeit mit der Kutsche fahren, auf den Ponys reiten, sich auf dem Bungee-Trampolin festschnallen lassen, die Riesenrutsche erklimmen, auf großen Strohballen toben oder die Hühner beobachten. Es gab auch wieder eine Schminkstation, eine Bastelstube und einen Schokobrunnen. Der Kantshop der Kant-Schule verkaufte außerdem Selbstgebasteltes. Kevin Lampert (18): „Besonders gut gehen unsere Gartenfriedas, das sind Flaschenhalter für den Garten, die man in den Boden steckt.“

Natürlich war auch das Porsche-Junior-Team Falkensee wieder mit am Start. Frei nach dem Motto „Kleene Spende und ab ins Jelände“ konnten Kinder mit dem restaurierten und knallroten Porsche-Trecker eine Runde drehen. Guido Hildebrandt nutzte einen weiteren der von den Jugendlichen selbst restaurierten Trecker, um einen Wagen mit bis zu 15 Personen an Bord über den Hof zu ziehen. Er sagte: „Am Samstag war ich schon viel unterwegs, aber am Sonntag war ich den ganzen Tag nonstop auf Achse. Die Nachfrage war enorm.“

Die Erdbeere steht im Mittelpunkt
Bei dem Erdbeerfest stand natürlich die „Königin der Früchte“ ganz hoch oben im Kurs. Die Besucher ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen – und deckten sich beim Verlassen des Festes gleich körbeweise mit den leckeren Erdbeeren ein. Wenn sie nicht sowieso die Chance genutzt hatten, die Erdbeeren selbst auf dem Feld zu pflücken. Dank der intensiven Sonnenbestrahlung schmeckten die Erdbeeren süß und saftig wie schon lange nicht mehr.

Katrin Kruse: „Leider waren der Mai und der Juni viel zu heiß und zu trocken für unsere Erdbeeren. Die Früchte garten dadurch direkt auf dem Feld – und alle wurden fast auf einmal reif. Es war für uns sehr schwer, den richtigen Zeitpunkt für die so beliebte Selbstpflücke festzulegen. Denn es müssen ja immer so viele reife Früchte auf dem Feld vorhanden sein, dass einen ganzen Tag lang gepflückt werden kann. Das ging am Ende so rasch, dass wir ganz schnell rufen mussten: Kommt JETZT!“

Der Hofladen hatte gezielt ein Erdbeerfeld nur für die Selbstpflücker reserviert – und ein weiteres für die eigene Ernte. Katrin Kruse: „Ich habe größten Respekt vor unseren Erntehelfern, das ist ein echter Knochenjob. Morgens ist noch alles feucht und dann wird es viel zu heiß. Für unsere Selbstsammler habe ich übrigens zwei Tipps für das kommende Jahr. So lohnt es sich, immer bis ganz ans Ende vom Feld zu gehen, da hängen in der Regel immer noch deutlich mehr Erdbeeren als vorne, wo alle mit dem Pflücken beginnen. Und man sollte die Erdbeeren sammeln, indem man ihren Stiel durchknipst. Wer stattdessen an den Erdbeeren zieht, bis sie sich vom Stiel lösen, erzeugt Druckstellen – und bis man Zuhause angekommen ist, sind die Erdbeeren matschig.“

In diesem Jahr mussten die Erdbeeren schneller abgesammelt werden, als sie sich verkaufen ließen. Aber keine Sorge – keine Frucht landete im Müll. Kruse: „Was wir nicht sofort verkaufen konnten, haben wir zu Marmelade verkocht oder zu Erdbeerkuchen verarbeitet.“

Kaum ist das Erdbeerfest vorbei, steht fest: Auch die Erdbeer-Selbstpflücke ist für das laufende Jahr Geschichte. So kurz dauerte die Saison noch nie. Aber es geht ja gleich weiter mit der Dallgow-Döberitzer Fruchtfolge. Katrin Kruse: „Die Himbeeren sind nun reif. Sie stehen aber nur im Hofladen zum Verkauf, ein Pflücken ist hier nicht möglich. Weiter geht es mit den Heidelbeeren. Hier deutet sich aufgrund der langen Sonnentage auch eine hervorragende Ernte an. Unsere Sträucher sind voller Früchte, die nur noch reifen müssen. Wie bei den Erdbeeren, so bieten wir auch hier eine Selbstpflücke an – immer am Samstag und Sonntag von 9 bis 18 Uhr. Dabei lohnt es sich aus Umweltgründen, Sammelgefäße mitzubringen, die wir im Vorfeld auswiegen. Natürlich bieten wir unseren Kunden auch Leerkörbe an.“

Noch eins ist wichtig: Es gibt Nachwuchs im Hofladen. Am 28. Mai wurde Esel Willi geboren. Mama Maja, Papa Schoko und Bruder Emil leben auch vor Ort. Katrin Kruse: „Auf Facebook haben sich viele Eselfreunde mit Vorschlägen für einen Namen gemeldet. Nun ist aus dem namenlosen Esel ein Willi geworden. Wichtig ist uns: Bitte nicht füttern, das ist für Willi und die anderen Esel nicht gut.“ (Text/Fotos: CS)

Info: Hofladen Falkensee – Familie Kruse, Dallgower Str. 1, 14624 Dallgow, Tel. 03322-22462, www.hofladen-falkensee.de

Dieser Artikel wurde in „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 148 (7/2018) veröffentlicht.

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