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27.08.2018

Kino-Filmkritik: Rampage

Kino-Filmkritik: Rampage

Dwayne Johnson befindet sich zurzeit auf dem Höhepunkt seines Ruhms. Seitdem „Jumanji“ sich anschickt, die Milliarde-Dollar-Grenze beim weltweiten Kinoumsatz zu sprengen, scheint auf einmal alles möglich. Und kaum ist „Jumanji“ aus den Kinosälen verschwunden, findet auch schon „Rampage – Big Meets Bigger“ seinen Weg auf die Leinwand.

Über das Action-Epos von Regisseur Brad Peyton muss man wissen, dass es sich um eine Videospielverfilmung handelt. Im Arcade-Klassiker „Rampage“ aus den Achtzigern musste man in der Rolle eines Monsters eine Großstadt zerstören. Dabei konnte man sich für den Gorilla George, den Werwolf Ralph oder den Dinosaurier Lizzie entscheiden. Aus dem Klassiker hat man nun mit 120 Millionen Budget einen Kinofilm gemacht.

Im Kino gestaltet sich das wie folgt. Der ehemalige Elitesoldat Davis Okoye (Dwayne Johnson) kann nicht besonders gut mit Menschen, dafür umso besser mit Gorillas. Als Primatenforscher kümmert er sich vor allem um den Albino-Gorilla George. Als eines Tages ein illegales Genexperiment in einer Weltraumstation schiefgeht, purzeln die Trümmer auf die Erde. In der Folge werden George, ein Wolf und ein Krokodil infiziert. Sie beginnen unkontrolliert zu wachsen, sie mutieren, sie sind eine Gefahr für die Menschen. Als sie ein nur für sie hörbares Signal in die Großstadt lockt, lassen die drei Monster eine Spur der Zerstörung hinter sich. Nur Davis kann sie aufhalten.

Trotz der dümmlichen Geschichte und der noch dümmeren Idee, aus einem uralten Videospiel, das heute kein Kind mehr kennt, einen Film zu machen – „Rampage – Big Meets Bigger“ funktioniert. Der Film nimmt sich ernst, bringt alle Figuren sehr behutsam in Stellung und zündet dann ein solides Action-Spektakel, bei dem die Zuschauer ordentlich etwas geboten bekommen. Ungewöhnlich ist für Dwayne Johnson, dass dieser Film ganz schön blutig daherkommt. Und auch an schwarzem Humor wird nicht gespart.

Natürlich darf man keine Sekunde lang über solche Dinge wie Sinn, Logik und Dialoge nachdenken. Aber wenn es auf dem Bildschirm zu einer Zerstörungsorgie der Superlative kommt, bleibt eh keine Zeit mehr, über das Wie und Warum nachzudenken. „Rampage“ ist einfach ein grundsolider Actionfilm, der dank der wirklich teuren und gut umgesetzten Effekte aus dem Computer in der A-Klasse mitspielt. Vor allem der Silberrücken George ist absolut erstklassig umgesetzt. Schade ist nur, dass der Film in der letzten Szene noch einmal die Tür für eine Fortsetzung aufmacht. (CS / Bild: © 2018 Warner)

Tipp: 3 von 5 Sternen
FSK: Ab 12 Jahren
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=N0KhIuJQkNI&frags=pl%2Cwn

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