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19.09.2018

Nauen: „Zu Hause – eine Bank im Grünen“ – von Nachbarn für Nachbarn aus Deutschland und aus aller Welt

Nauen: „Zu Hause  – eine Bank im Grünen“ – von Nachbarn für Nachbarn aus Deutschland und aus aller Welt

Rund einhundert große und kleine Nachbarn, Akteure, Unterstützer und Vertreter der Stadtverwaltung tummelten sich am Mittwoch auf dem Sommerfest im Nachbarschaftsgarten „Grünes Eck“ in der Feldstraße, zu dem der Verein Mikado eingeladen hatte. Grund zum Feiern gab es während des Sommerfests außerdem: Die neue, extraschöne Gartenbank wurde eingeweiht.

Nauen, 14.09.2018/ Das Grüne Eck, also den Nachbarschaftsgarten, gibt es jetzt seit gut zwei Jahren. Mit dem Ausscheiden des Quartiersmanagements bedurfte es einer Lösung, um das Nachbarschaftsprojekt fortzuführen und die Anwohner und Anlieger mit in das Projekt einzubinden. Der Stadt Nauen ist es gelungen, den Verein Mikado – einem ortsansässigen Träger – für die Weiterführung zu gewinnen. Innerhalb von sechs Wochen hat es Mikado geschafft, das Projekt Gartenbank nebst Sommerfest auf die Beine zu stellen. Mit Erfolg.

Insgesamt hat Mikado noch eine Menge vor. Dr. Bert Lehmann vom Fachbereich Bau sagte: „Das Projekt ‚nachbarschaftliche Aktivierung‘ ist für dieses Quartier der Sozialen Stadt, das mit Mitteln des Bundes und des Landes unterstützt wird, wichtig und hilfreich. Es ist nur ein Teil dessen, was hier an Nachbarschaft entstehen und unterstützt werden soll“, sagte der Fachbereichsleiter. Die Idee mit der Bank zeige, dass die Initiative, jetzt gemeinsam mit Mikado dieses Projekt fortzuführen, schnell sichtbare Früchte trage. „Es ist dazu geeignet, Integrationsarbeit zu leisten und die Bewohner hier in der Nachbarschaft auch integrationsübergreifend zusammenzubringen, und dabei auch die Menschen, die erst seit wenigen Monaten bei uns in Nauen wohnen, hier in die Arbeit mit einzubeziehen. Insoweit hoffe ich, dass dies ein Auftakt ist, und noch viele weitere Projekte folgen“, betonte Lehmann.

Maria Offermanns von der Stiftung für Engagement und Bildung erzählte am Rande: „Wir haben an drei Aktionstagen mit den Nachbarn und vielen Helfern, die hier zusammengekommen sind, diese Bank aufgestellt. Dabei waren Nachbarn, die schon sehr lange hier wohnen und viele, die neu dazugekommen sind und hier eine neue Heimat gefunden haben.“ Gleichwohl gab es auch Unterstützung durch hiesige Unternehmen wie der Firma Störk oder der Baumschulen Nauen, die das Projekt mit Sachspenden unterstützt haben.

Einer der eifrigen Helfer war Abdul Hadi Darwesch. „Bei der Zusammenarbeit habe ich nette Leute kennengelernt und wir hatten viel Spaß bei diesem Projekt“, sagte er. Zudem habe er eine gute Gelegenheit gehabt, seine Sprachkenntnisse aufzubessern.

Erster offizieller Gast auf der Gartenbank war schließlich ein kleiner, einsamer Teddybär im Sonnenschein. Ihm folgten – mit Animation durch Ute Götze vom Mikado – viele kleine und große Nachbarn aus dem Kiez. Ihre Tochter Sarah Götze indes ist die engagierte Netzwerkkoordinatorin für den Garten. Auch sie freute sich über den großen Besucheransturm. „Die Gartenbank bietet eine neue Sitzmöglichkeit, die Menschen einladen soll im Garten zu verweilen und ins Gespräch zu kommen“, erläuterte sie. In Kooperation mit der Stiftung für Engagement und Bildung wurde durch Mittel des Bündnisses für Brandenburg dieses Projekt ermöglicht und vom Verein Mikado sowie der Stadt Nauen unterstützt. Die Einweihung der Bank bildet zugleich den Abschluss der Zusammenarbeit in dem Projekt „Zuhause, eine Bank im Grünen“. Sie wird vom Filmverband Berlin Brandenburg begleitet und dokumentiert. „Die Präsentation des Films findet beim nächsten Treffen statt, das es am 25. Oktober im Stadtbadcafé geben wird. Ab 16 Uhr gibt es dort ein nettes Programm mit Kinderbasteln, internationalem Kochen und der Filmpremiere“, kündigte die engagierte Koordinatorin an. (Text/Fotos: Norbert Faltin/Stadtverwaltung Nauen)

Dies ist eine Pressemitteilung, die der Redaktion zugeschickt wurde, und die wir zur Information der Bürger in der Region Havelland unredigiert übernehmen.

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