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30.10.2018

Nauener Akteure der Kinder- und Jugendarbeit stellen sich gemeinsam den zukünftigen Herausforderungen in ihrer Stadt

Nauener Akteure der Kinder- und Jugendarbeit stellen sich gemeinsam den zukünftigen Herausforderungen in ihrer Stadt

Am 11. Oktober traf sich die Konzeptionsgruppe u. a. mit Vertretern des Ordnungsamtes, der Polizei, Streetworkern, Schulen und Jugendlichen. Anlass der Beratung war es, ein kommunales Rahmenkonzept für die Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Nauen zu entwickeln, das im Frühjahr 2019 fertiggestellt sein soll.

Arbeitsschwerpunkte dieser Beratung im Rathaussitzungssaal waren die Themenbereiche Straßen, Plätze, ÖPNV. Die Ergebnisse sollen in ein kommunales Rahmenkonzept für die Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Nauen einfließen. Neben dem nun folgenden Themenkomplex „Schule und Hort“, werden zum Jahresende weitere Arbeitskreise zu den Bereichen „Vereine und Kultur“ und „Clubs anschließen. Ferner wurden die Themen „Ortsteile und Kernstadt“ sowie „Familien“ als Bereiche festgelegt, die dann als Schwerpunkte im kommenden Jahr aufgegriffen werden.

So soll das Kommunale Konzept für den Bereich „Straße, Plätze, ÖPNV“ bspw. Antworten geben auf Fragen, wie mit Schulschwänzern und dem steigenden Drogenkonsum und einer aggressiven Atmosphäre auf öffentlichen Plätzen umgegangen werden soll. Lösungsansätze sieht die Konzeptionsgruppe u.a. in einem gemeinsamen Aufbau/Einsatz der Streetwork-Stellen in den Ortsteilen und der Kernstadt, auch sollen die pädagogischen Fachkräfte in einem regelmäßigen Austausch mit dem Ordnungsamt und der Polizei stehen und die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt soll sich intensivieren. Die Jugendclubs werden zunehmend präsenter in den Schulen auftreten, damit Kinder ab der 5. Klasse zukünftig schon früher den Weg in die Jugendclubs finden.

Laut Angaben der Polizei sind derzeit die Aktivitäten von Drogenkonsum und Vandalismus auf dem Skatepark drastisch zurückgegangen. Dies könne man auch auf die Präsenz der Fachkräfte vor Ort zurückführen, so die Polizei.

Anne Gillwald-Leppin, Nauens Jugendkoordinatorin, sagte nach dem Treffen: „In der Diskussion sind die Akteure auch der Frage nachgegangen, was sich in den vergangenen drei Jahren getan hat. So sind seit August 2018 insgesamt drei weitere Stellen für die mobile Jugendarbeit geschaffen worden – darunter 2 Stellen für die Ortsteile. Der Jugendrat arbeitet seit 2015 und traf sich zuletzt am 10. Oktober“, berichtete die Jugendkoordinatorin. Auch habe man die Herausforderungen und die Bedarfe für die Kinder- und Jugendarbeit herausgearbeitet und Handlungsformate festgelegt, was mittel- und langfristig gemacht werden soll, so Gillwald-Leppin. „Wichtiger Bestandteil ist vor allem die regelmäßige Kommunikation unter den Akteuren, beispielweise in Form einer jährlichen stattfindenden Konferenz nachdem das Konzept durch Beschluss der Stadtverordneten in Kraft getreten ist.“ Das nächste Beratungstreffen der Arbeitsgruppe findet bereits am 12. November im Rathaus statt. Das Thema lautet dann: „ Hort und Schule“. (Text/Foto: Norbert Faltin/Stadtverwaltung Nauen)

Dies ist eine Pressemitteilung, die der Redaktion zugeschickt wurde, und die wir zur Information der Bürger in der Region Havelland unredigiert übernehmen.

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