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13.12.2018

Kino-Filmkritik: Ant-Man & the Wasp

Kino-Filmkritik: Ant-Man & the Wasp

Während das Star-Wars-Universum stolpert und die DC-Superhelden eine Klatsche nach der anderen verpasst bekommen, fährt der Marvel-Zug mit Volldampf von einem Umsatzrekord zum nächsten. Im aktuellen Jahr sind sogar erstmals drei Filme auf einmal erschienen. Erst rockte der „Black Panther“ mit einer sehr ernsten Geschichte, einer sehr coolen Kulisse und mit fast vollständig von Afroamerikanern gespielten Figuren die Leinwand, …

… dann sorgte „Avengers 3 – Infinity War“ mit einem Assembling von unfassbar vielen Superhelden (und Superschauspielern) für Kreischanfälle bei den Fans. Zum Ausklang gibt es nun mit „Ant-Man and the Wasp“ noch einen Film mit viel Humor.

Regisseur Peyton Reed klärt 113 Minuten lang die Frage, warum denn Ant-Man alias Scott Lang (Paul Rudd) nicht im Avengers-Film zu sehen war: Nach den Geschehnissen in „The First Avenger: Civil War“ steht der Ameisenmann für volle zwei Jahre unter Hausarrest. Kurz vor Ablauf der Zeitspanne empfängt Scott Lang merkwürdige Träume über Janet van Dyne (Michelle Pfeiffer), die seit Jahren im subatomaren Raum verschollen ist. Und schon geht es wieder rund im Leben des ehemaligen Kleinganoven. Dr. Hank Pym (Michael Douglas) und dessen Tochter Hope van Dyne (Evangeline Lilly) tauchen wieder in Scotts Leben auf. Es gilt, den subatomaren Raum zu erkunden. Auf dem Weg dahin bekommen es die drei aber mit so vielen Problemen und Gegnern zu tun, dass „Ant-Man and the Wasp“ zum ersten Mal als Team antreten müssen.

Es ist ein ganz großer Spaß zu sehen, wie genial Regisseur Peyton Reed die zahllosen Kämpfe, Zwistigkeiten und Fluchtversuche inszeniert. Denn in jeder Szene spielen die Filmemacher auf äußerst einfallsreiche Art und Weise mit dem Schrumpf-Potenzial der Helden. Wenn Dr. Pym eine komplette geschrumpfte Autoflotte im Koffer mit sich herumschleppt, dann ist klar, dass es dieses Mal irre Verfolgungsfahrten in Miniautos zu bestaunen gibt.

Der Humor bleibt dabei nie auf der Strecke. Scotts Geschäftspartner Luiz (Michael Peña) hat wieder einige echt gute Szenen. Nicht minder amüsant ist FBI-Agent Jimmy Woo (Randall Park), der Scott Lang unbedingt ohne Fußfessel erwischen möchte.

„Ant-Man and the Wasp“ gelingt es, über zwei Stunden aufs Gaspedal zu drücken, ohne dass sich der Zuschauer auch nur für eine Sekunde langweilt. Der Film bringt superbe Actionszenen mit, macht aus Michael Douglas den coolsten Wissenschaftler der Welt und hat mit der Wespe auch einen komplett neuen Charakter zu bieten. Daumen hoch! (CS / Bild: © 2018 Walt Disney)

Tipp: 5 von 5 Sternen
FSK: ab 12 Jahren
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=z1T6LK6697s

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