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14.12.2018

Stand Up Paddling in Spandau

Stand Up Paddling in Spandau

Das ist die neue Trend-Sportart. Immer mehr Menschen verfallen dem Stand Up Paddling (Stehpaddeln). Ganz egal, ob Wannsee, Havel oder ein kleiner See um die Ecke: Man braucht dafür nur ein SUP-Brett, das etwas größer ist als ein Surfbrett und das deutlich ruhiger im Wasser liegt. Auf diesem Brett kann eine Person bequem stehen – und mit der Hilfe eines einzelnen, langen Paddels Geschwindigkeit aufnehmen und die Richtung ändern.

Das Stand Up Paddling (SUP) ist ein sehr effizientes Work­out für den ganzen Körper, das aufgrund der ständigen Gewichtsverlagerungen zur Bewahrung des Gleichgewichts vor allem die innere Muskulatur stärkt und außerdem die Knie- und Fußgelenke stabilisiert.

Der Verein Wasserfreunde Spandau 04 betreibt eine eigene SUP-Abteilung, die von Oliver „ Wasser ist die große Freiheit“ Tusche (49) geleitet und auch als Trainer betreut wird. Über 40 Mitglieder verzeichnet die Abteilung bereits, darunter zur Hälfte Kinder. Vom Anfänger bis hin zum international tätigen Profi sind alle Leistungsstärken im Verein vertreten. Längst finden in diesem Bereich auch große Wettkämpfe statt. Im Flachwasser werden Sprint- und Long-Distance Rennen veranstaltet und in der Welle Meisterschaften im SUP-Surfing. Auch im Wildwasser gibt es eigene Wettkämpfe.

Oliver Tusche: „Die einzige Voraussetzung für diesen Sport ist, dass man ein sicherer Schwimmer ist und keine Angst vor dem Wasser hat. Alles andere lernt man schnell. Gern bieten wir aber denen, die am Anfang noch Berührungsängste haben, eine Schwimmweste an.“

Der große Vorteil bei den Wasserfreunden Spandau 04: Das benötigte Equipment ist bereits vorhanden und kann vor Ort jederzeit ausgeliehen und benutzt werden – für erfahrene Sportler mit Kenntnis der Wasserverkehrsregeln auch außerhalb der Trainingszeiten. Neben einer Aufnahmegebühr zahlen die Mitglieder 28 Euro im Monat (Kinder 15 Euro). So wird das Material refinanziert.

Die Kinder, die vor Ort drei Mal in der Woche trainieren, sind zurzeit zwischen 6 und 15 Jahre alt. Die SUP-Bretter werden übrigens auf dem Wassersportgelände der Zitadelle Spandau zu Wasser gelassen. Auch die Kinder von Oliver Tusche sind bereits infiziert: Sohn Ben (13) und Tochter Tina (9) sind leidenschaftliche SUPer und haben bei Wettbewerben bereits einige Erfolge eingefahren.

Gern würde der Verein noch stärker in der Reha aktiv sein. Oliver Tusche: “Unsere Vision für das Jahr 2019 ist es, zertifizierte Gesundheitskurse anbieten zu dürfen, die durch die gesetzliche Krankenversicherung finanziell unterstützt werden.“

Das Stand Up Paddlin wird vom Verein noch bis Ende September betrieben. Von Oktober bis März ziehen sich die Sportler aufs „Trockendeck“ zurück und stärken Kraft und Ausdauer – für die kommende Saison. (Text: CS / Fotos: Sonja Schröder)

Info: Wasserfreunde Spandau 04, Abteilung Stand Up Paddling, Am Juliusturm 66, 13599 Berlin, Tel.: 0172-3512060, www.sup04.de

Dieser Artikel wurde in „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 149 (8/2018) veröffentlicht.

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