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16.12.2018

Das MeilenStein in Berlin-Spandau

Das MeilenStein in Berlin-Spandau

Das MeilenStein direkt gegenüber von der Spandauer Altstadt gibt es seit dem 28. Mai 2010. Hier sitzt man bei Sonnenschein gemütlich im Freien und kann all die vielen Leute beobachten – das ist Kudamm-Flair in Spandau. Ansonsten gibt es noch 50 wettersichere Plätze im Restaurant – zum Teil mit Sofas zum Sitzen dekoriert. (ANZEIGE)

Chef im Haus ist Jörn Kroth (44), der bereits seit 25 Jahren in der Gastronomie arbeitet: „Ich bin ausgebildeter Barkeeper. Als ich das MeilenStein eröffnet habe, sollte es eigentlich eine Bar mit angeschlossener Restauration werden. Die Spandauer haben aber unsere Küche so sehr angenommen, dass wir inzwischen ein Restaurant mit angeschlossener Bar sind. Im MeilenStein bieten wir auch eigene Cocktails an, die ich erfunden habe. In der Version ohne Alkohol ist das z.B. der Blueberry Twist. Und mit Alkohol der Apple Jack. Der Apple Jack ist so beliebt, damit haben wir sogar einmal den Spandauer Bar-Contest gerockt.“

Jörn Kroth, der in Schöneberg aufgewachsen ist und den es mit 20 Jahren der Liebe wegen nach Spandau verschlagen hat, beschreibt das kulinarische Angebot im MeilenStein als „frische internationale Küche“. Auf der Karte finden sich viele Gerichte, die früher einmal auf der Tageskarte gestanden haben und hier so intensiv bestellt wurden, dass sie nun zum Standard gehören. Kroth: „Das Rumpsteak dürfen wir seitdem nicht mehr von der Karte nehmen. Wichtig ist uns vor allem, dass wir alles frisch zubereiten – unsere Rösti ebenso wie das Brot.“

Der Tag beginnt im MeilenStein mit einem üppigen Frühstück ab neun Uhr. Sonntags gibt es von 10 bis 14 Uhr einen Brunch. Natürlich gibt es auch einen preiswerten Mittagstisch – für alle, die in der Altstadt und der Umgebung arbeiten und mittags etwas Warmes zum Speisen suchen. Jörn Kroth: „Abends merken wir dann, wie die Gäste zu uns strömen – von der Zitadelle, aus dem Theater oder nach dem Kinobesuch. Dann ha­ben sie Lust darauf, den Abend bei uns ausklingen zu lassen und noch etwas Schönes zu essen.“

Etwa den Meilenstein-Burger, das gefüllte Meilenstein-Brot, die Meilenstein Rösti, die hausgemachten Spätzle, die Enchilada oder das Karibik-Chicken-Curry. Sehr umfangreich ist auch die Flammkuchen-Karte, die mit vielen Variationen aufwartet. Jörn Kroth: „Das mit den Flammkuchen, das ist für uns so ein bisschen wie Himmel und Hölle. Wir verwenden einen ganz eigenen Teig, der ein bisschen mehr aufgeht – wie eine Pizza. Sehr viele Kunden lieben unsere Flammkuchen gerade deswegen. Aber wenn es dann doch einmal Reklamationen vom Gast gibt, dann eben immer bei den Flammkuchen, weil er sich einen etwas anderen Geschmack beim Teig versprochen hat.“

Das im MeilenStein alles ein wenig anders zubereitet wird, als man dies erwartet, lässt sich auch beim Kaiserschmarrn feststellen. Vor Ort wird er mit Mandelsplittern und Puderzucker in der Pfanne angesetzt und dann im Ofen ausgebacken. Anschließend wird der Kaiserschmarrn nicht mit der Gabel auseinandergezogen, sondern auskaramellisiert wie eine Tarte zerschnitten. Den durchaus knusprigen Kaiserschmarrn kann man dann wie ein Kuchenstück aus der Hand verputzen – mit kaltem Vanilleeis und heißem Pflaumenkompott als Beilage. Sonja Schröder: „Einer der besten Kaiserschmarrn, den ich jemals gegessen habe.“

Jörn Kroth: „Besonders beliebt sind unsere Salate und hier vor allem der MeilenStein-Salat. Er wird in einer großen Schüssel mit vielen knackig frischen Blattsalaten zum Gast gebracht – garniert mit einer warmen Hähnchenbrust, die wir in einem Sonnenblumen-Cashewkern-Mantel ausgebacken haben. Für diesen Salat kommen einige Gäste sogar bis aus Zehlendorf nach Spandau gefahren. Das freut uns natürlich sehr.“

Im März letzten Jahres hat der Gastronom, der selbst oft genug als Koch in der Küche steht, auch noch den HavelKrug in der Gatower Straße 95 übernommen. Das Spandauer Restaurant wird als MeilenStein II weitergeführt. Es bietet eine klassisch deutsche Küche und überrascht mit einer integrierten Kegelbahn.

Jörn Kroth: „Immer wichtiger wird unser Catering-Bereich. Wir haben viel Erfahrung im Business-Bereich, beliefern mittags viele Firmen aus der Umgebung mit einem warmen Essen und sind auch im privaten Bereich sehr gut aufgestellt. Gern stellen wir neben dem eigentlichen Catering auch das Service-Personal, bauen einen Grill auf und helfen den Gastgebern mit Tischen, Geschirr und Besteck aus. Dabei setzen wir auf modern präsentiertes Fingerfood und gern auch auf Flying Buffets, bei denen das Essen in kleinen, schön dekorierten Häppchen direkt zum Gast gebracht wird. Vielfalt ist das Thema – und so bieten wir auch immer eine große Auswahl fürs Auge an.“ (Text: CS / Fotos: CS + Sonja Schröder)

Info: Restaurant*Bar MeilenStein, Am Juliusturm 104, 13597 Berlin, Tel.: 030-34623060, www.meilenstein-spandau.de

Dieser Artikel wurde in „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 150 (9/2018) veröffentlicht.

 

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