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16.12.2018

Kino-Filmkritik: The Equalizer 2

Kino-Filmkritik: The Equalizer 2

Denzel Washington ist wieder da. Der zweifache Oscar-Preisträger ist ab sofort in „The Equalizer 2“ zu sehen. Dabei handelt es sich um die Fortsetzung des ersten Teils von 2014. Das ist deswegen so aufregend für Kinofreunde, weil es die erste Fortsetzung überhaupt ist, in der Denzel Washington mitspielt.

In einem Interview hat er bereits eingeräumt, dass auch ein Teil 3 für ihn nicht abwegig sei, wenn es denn die Kasseneinnahmen des zweiten Teils erlauben würden.

Denzel spielt einmal mehr den Einzelgänger Robert McCall. Der ehemalige CIA-Agent fährt Taxi und nutzt seine besonderen Fähigkeiten, um unauffällig seinen Nachbarn zu helfen. So hält er Straßenkind Miles von den Gangs fern und sucht für den Holocaust-Überlebenden Sam Rubinstein nach seiner verschollenen Schwester. Und wenn er unterwegs einmal mehr einen besonderen Fall von Ungerechtigkeit wahrnimmt, dann kann es für die bösen Buben schon einmal unangenehm werden. Kompromisslos, düster, hart: „The Equalizer“ ist eben ganz so aufgebaut wie die gleichnamige Fernsehsendung aus den 80ern.

Im zweiten Teil bleibt McCall nicht lange Zeit, um Gutes in seiner heruntergekommenen Nachbarschaft zu tun. Seine wohl einzige Freundin wird brutal ermordet – seine ehemalige CIA-Kollegin Susan Plummer (Melissa Leo). Schnell erkennt McCall, dass die Mörder echte Profis gewesen sein müssen. Er nimmt die Sache persönlich und tritt damit in ein Wespennest. Doch der Ex-Agent ist so schnell nicht zu beseitigen. Seinen Gegnern ist er immer einen Schritt voraus. Und im Gegensatz zu ihnen hat er nichts mehr zu verlieren.

Wie schon beim ersten Teil, so kümmert sich auch bei der Fortsetzung Richard Wenk um das Drehbuch, während Antoine Fuqua im 120 Minuten langen Actionfilm für die Regie verantwortlich zeichnet.

Gelungen ist, dass sich der Film viel Zeit nimmt, um McCall zu charakterisieren. Die verschiedenen Nebenhandlungen, die alle für den eigentlichen Plot nicht von Bedeutung sind, zeichnen alle das Bild eines Mannes, der kein eigenes Leben mehr führt, der aber alles tut, damit seine Nachbarn unbeschwert leben können. Der mit unerbittlicher Härte und Effizienz gegen die Bösen kämpft. Und der mit Worten sehr sparsam ist.

Das einzige, was man dem bis zuletzt spannenden Film vorwerfen könnte, ist das Abrutschen ins Agentenmilieu. McCall ist einfach am besten, wenn er mit seinem Agenten-Knowhow gegen ganz normale Gangster antreten muss. Agentenfilme gibt es nämlich schon viel zu viele. Vielleicht geht‘s ja im 3. Teil wieder auf die Straße zurück. (CS / Bild: Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH)

Tipp: 4 von 5 Sternen
FSK: ab 16 Jahren
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=CXxBXLcQmdE

Dieser Artikel wurde in „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 150 (9/2018) veröffentlicht.

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