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17.12.2018

Falkensee hat ein Goldenes Buch

Falkensee hat ein Goldenes Buch

Passend zum Tag des offenen Denkmals und auch zum 100. Geburtstag des Falkenseer Rathauses haben Bürgermeister Heiko Müller und Barbara Richstein als Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung alle interessierten Bürger am 9. September in den Rathaussitzungssaal gebeten. Unter Anwesenheit der Beigeordneten Luise Herbst und Thomas Zylla sowie weiterer SVV-Mitglieder wie …

… Daniela Zießnitz und Sigrid Wucke gab es eine große Überraschung zu feiern: Ab sofort besitzt die Stadt Falkensee ein eigenes Goldenes Buch.

Das überformatige Buch ist in dunkles Leder eingeschlagen. Es wurde von der Falkenseer Buchbinderei Baur hergestellt und vom lokalen Künstler Peter Schultz gestaltet. Vorerst ist es noch leer. In Zukunft sollen sich verdiente Falkenseer Bürger in das Goldene Buch eintragen dürfen. Das gilt auch für hohen Besuch – etwa, wenn der Präsident von Madagaskar einmal wieder seine Botschaft in Falkensee besucht.

Heiko Müller: „Der Neujahrsempfang im Januar 2019 bietet sich für eine erste Eintragung an. Wir denken da vor allem an unseren Olympia-Sieger Ronald Rauhe, dem wir schon versprochen haben, dass er einer der ersten sein wird, der sich im Goldenen Buch verewigen darf, falls wir einmal eins bekommen. Das ist ja nun der Fall. Wir planen, zu jeder Person eine erklärende Seite vorzubereiten, die dann in das Buch eingehangen wird, sodass am Ende nur noch die Unterschrift des so Geehrten fehlt. Geplant ist auch, die Bürgerpreis-Empfänger eines jeden Jahres mit einer gemeinsamen Seite im Buch zu würdigen.“

Der Bürgermeister erklärte auch, dass er mit maximal zwei bis drei Neueintragungen im Jahr rechnet. Dabei sollen vor allem Prominente, Sportler und Künstler geehrt werden, die man in ganz Deutschland kennt.

Im Anschluss an die Vorstellung des Goldenen Buches wurden Führungen durch das Rathaus angeboten, die u.a. vom Bürgermeister Heiko Müller und vom 1. Dezernenten Thomas Zylla selbst durchgeführt wurden. Da ging es etwa hinauf ins Amtszimmer des Bürgermeisters, in dem nun schon seit einhundert Jahren die Bürgermeister des Ortes ihre Akten sichten. Und hinunter in das historische Kellergewölbe der alten Försterei, auf dem 1918 der rechte Teil des Rathauses errichtet wurde (der linke Teil wurde erst 1928 gebaut, als Falkenhagen und Seegefeld zu Falkensee verschmolzen). Auch der neue Verbinder zwischen dem Rathaus und dem Nachbargebäude (mit Standesamt, Hoch- und Tiefbau) wurde der Öffentlichkeit vorgestellt. Dank des Fahrstuhls, der in den Verbinder eingebaut wurde, lässt sich das Falkenseer Rathaus nun barrierefrei erreichen. So kann der Rathaussitzungssaal endlich auch von Bürgern betreten werden, die es nicht schaffen, die steile Treppe zu erklimmen. (Text/Fotos: CS)

Dieser Artikel wurde in „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 151 (10/2018) veröffentlicht.

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