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25.12.2018

Falkensee: Bunter Falkenhorst

Falkensee: Bunter Falkenhorst

Ganze Schulklassen blieben stehen, manche Anwohner kamen gleich mehrfach am Tag vorbei, um den Fortschritt zu bestaunen. Ziel der Aufmerksamkeit war der Stahnsdorfer Mario Winkler (35) von der Firma Motiv-Wunsch.de, die seit 2016 besteht und die sich um „dekorative Fassadenmalerei“ und „klassische Illusionsmalerei“ kümmert.

Mario Winkler: „Mit der Sprühdose in der Hand bin ich bereits seit 2006 unterwegs. Zusammen mit meinen Mitarbeitern haben wir über zehn Jahre lang Trafohäuschen mit bunten Motiven verschönert.“

Nun war der kreative Künstler im Falkenseer Falkenhorst unterwegs. Ausgestattet mit einer Hebebühne hat Mario Winkler vier weitere Hausfassaden der Wohnungsgenossenschaft Falkenhorst e.G. (www.wg-falkenhorst.de) mit Motiven verschönert.

Ralf Zimmermann, geschäftsführender Vorstand: „Bereits in den letzten Jahren haben wir in schöne Wandgemälde investiert. Sie werten die Fassaden unserer Häuser auf, sind Blickfang, schaffen eine tolle Atmosphäre und sind der ganze Stolz der Bewohner. In diesem Jahr haben wir nun vier neue Fassaden mit Motiven versehen lassen. Im nächsten Jahr geht es passend zum 100-jährigen Geburtstag der Genossenschaft weiter mit neuen Wandbildern.“

Mario Winkler: „Mein Auftrag war es, Wandbilder zu schaffen, die zu Falkensee passen. Ich habe Vorschläge und Skizzen eingereicht und nach einer Korrektur haben wir uns auf die aktuellen Bilder geeinigt. Sie alle zeigen idyllische Naturlandschaften aus der Region, meist mit einem fliegenden Falken und einem See im Grünen.“

Mario Winkler ist bei der Arbeit sehr flink: „Ein Mann, vier Bilder, sieben Tage. Ich sprühe die Bilder frei Hand und schaue nur selten auf die Vorlage. Da hat man mit den Jahren schon eine Routine entwickelt. Ich sprühe erst den Hintergrund, dann kommen die Wolken, die Bäume und am Schluss die Feinheiten hinzu. Am letzten Motiv in der Finkenkruger Straße 78 werde ich wohl zwei Tage arbeiten, da gibt es viele Details, u.a. einige Figuren und ein Boot im See.“

Zur Arbeit gehören bei dem Künstler stets eine Atemschutzmaske, langärmelige Kleidung und Handschuhe mit dazu. Mario Winkler: „Ich habe für die vier Wandbilder etwa 200 bis 300 Farbtöne in der Sprühdose mit dabei. Hier haben die Firmen einen enormen Fortschritt gemacht. Die Farben trocknen sehr schnell, sodass sich Weiß und Schwarz nicht mehr zu einem Grau vermischen können. Die Brillanz und Leuchtkraft der Farben ist enorm, der Farbauftrag ist sehr gleichmäßig und auch die Sonne kann den Farben nur wenig anhaben. Regenwasser ist auch kein Problem.“

Der Künstler war sehr angetan von den Falkenseern: „Ich habe während meiner Arbeit sehr viel Zuspruch und Lob erfahren. Viele Passanten haben kurz angehalten, um mir zuzusehen und um mir zu sagen,. dass ihnen meine Arbeit sehr gut gefällt. Auch das sonnige Wetter hat mir sehr geholfen.“ (Text/Fotos: CS)

Dieser Artikel wurde in „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 152 (11/2018) veröffentlicht.

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