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26.12.2018

Karls 3. Gruselnacht in Elstal

Karls 3. Gruselnacht in Elstal

Man darf sich nach Kräften gruseln. Rund um Halloween brechen bei Karls gern alle Dämme. Dann wehen Spinnweben durch die Verkaufsräume, stehen gruselig geschnitzte Kürbisse in der Dekoration und schauen die Mitarbeiter aus roten Augen blutlüstern auf die Kundschaft herab. (ANZEIGE)

Der Höhepunkt des zelebrierten Horrors ist stets die Gruselnacht, die in Elstal nun schon zum dritten Mal ausgerufen wurde. Aufgrund des starken Ansturms hat man die Anzahl der Teilnehmer geschickt begrenzt, indem vorab Tickets in limitierter Anzahl verkauft wurden. Außerdem fand die Gruselnacht gleich an zwei Abenden statt – am 20. und am 27. Oktober.

Jörg Vogt ist bei Karls als Erlebnis­chef unterwegs. Er hat stets alles Organisatorische im Blick: „In den ersten beiden Jahren wurden wir förmlich überrannt, wir hatten mit diesem Ansturm nicht gerechnet. Dieses Jahr haben wir die Personenanzahl auf 5.000 begrenzt und die Tickets vorab über das Internet und am Tag des Events selbst an der Abendkasse verkauft. Geplant ist, das Ticketing in Zukunft ganz digital abzuwickeln. Wir lernen jedes Jahr dazu.“

Ulrike Dahl, Schwester von Robert Dahl und für das Personalwesen zuständig, war am 20. Oktober extra aus dem Karls Familienunternehmen in Rövershagen an der Ostsee angereist, um bei der Elstaler Gruselnacht mit dabei zu sein und das Team vor Ort zu unterstützen – natürlich auch selbst in entsprechender Verkleidung: „Alle Mitarbeiter haben sich wieder wunderbar gruselig geschminkt und kostümiert, dass sind eben die echten Karlsianer. Und auch die Elstal-Fans sind der Hammer. Dass so viele Gäste diese Nacht hier mit uns zelebrieren, das freut mich sehr. Ganze Familien kommen in den ausgefallensten Verkleidungen und bereichern so unser Fest.“

Schon das Team an der Info gleich am Eingang präsentierte sich als erster Halloween-Hingucker des Abends. Dominique Marcel Schlichting posierte mit seinem Kollegen und ulkte über ihn: „Der sieht ungeschminkt eigentlich noch viel gruseliger aus.“

Das Highlight waren die Erschrecker, die sich auf dem kompletten Karls-Gelände verteilt hatten, sich zum Teil sogar versteckten und überall im Schatten umherschlichen. Immer wieder hörte man in der Dunkelheit Schreie und Rufe von den Gästen, die gerade aufs Neue erschreckt wurden. Aber auch für Fotos und Selfies posierten die Gruselgestalten gern mit den Kindern und ihren Familien. Karls hatte übrigens noch kurz vor dem Fest nach Erschreckern gesucht, die sich ein paar Euro dazuverdienen wollten. Sie wurden vor Ort professionell geschminkt und verkleidet – und dann auf das gruselfreudige Besuchervolk losgelassen.

Viele Kinder unter den Gästen waren ebenfalls ganz im Halloween-Style kostümiert. Die kleinen Monster, Geister und Fabelwesen hatten viel Spaß auf der Teppichrutsche, auf den Spielgeräten, aber auch bei den Künstlern, die wieder ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt haben. Der Zauberer Chris Brandes zeigte so etwa kurzweilige Tricks vor der Pfannkuchen-Schmiede. Er liebte es, ganz nah am Publikum zu sein: „Das Ambiente dieser Gruselnacht ist einzigartig. Die Kinder sind voll bei der Sache.“

Im Rahmen der Grusel-Nacht kam auch der Feuerkünstler, Artist und Comedian Arne Feuerschlund für mehrere kurze Shows ins Freie. Die Kinder forderten die absurdesten Sachen von ihm, unter anderem sollte er eine Holzbank hochnehmen und balancieren, während er seine leuch­tenden Feuertricks zeigte.

Danny Pröhl und Sebastian Büchner vom Artisten-Ensemble „Die Flugträumer“ (www.flugtraeumer.de) sorgten mit ihrer spektakulären Feuershow für Ehrfurcht bei den Erwachsenen und für glänzende Augen bei den Kindern. Es war die dritte Gruselnacht, an der das Ensemble bereits teilnehmen durfte, um die Besucher von Karls in Angst und Schrecken zu versetzen. Das Programm wurde eigens für Karls angepasst. Danny Pröhl: „Wir freuen uns jedes Jahr aufs Neue, bei diesem tollen Event mit dabei sein zu dürfen. Hier ins Elstal treffen wir stets auf ein Publikum mit einer tollen Energie. Das nächste Mal werden wir wahrscheinlich im April beim Ritterfest auf der Zitadelle Spandau zu sehen sein.“

Vor dem Dorfladen gab es einen Durchgang mit trüben Nebelschwaden; hier versteckten sich überall die Vogelschrecken. Auch im Labyrinth war man nicht sicher. Hier erschien wie aus dem Nichts Michael Myers, bekannt aus der Horrorfilm-Reihe „Halloween“, um stumm und unheimlich den Besuchern nachzulaufen.

Das Grusel-Kino im Erdbeer-Bus zeigte den DDR-Klassiker „Spuk unterm Riesenrad“ von 1978. Auch hier waren die allgegenwärtigen Erschrecker nicht weit, sie hämmerten an die Scheiben des Busses oder setzten sich direkt neben die Filmzuschauer, die sich nun gar nicht mehr auf den Streifen konzentrieren konnten.

Als Fahrgeschäft hatte Karls die Traktorbahn dämonisiert. Die Kinder und Familien freuten sich über die gruselig-dekorierte Fahrstrecke und das Spuk-Haus. Jeder Traktor war mit Spinnweben und Lichtern verziert. Mitten in der Dunkelheit brauste auch die neue K2-Achterbahn über das Grusel-Gelände hinweg.

Eine Horde von Erschreckerinnen sammelte sich auf dem Platz und pöbelte die Gäste an: „Wir sehen ja viel besser aus als ihr. Ihr seht ja zum Fürchten aus. Um Mitternacht verwandeln wir uns wieder. Noch sind wir Germany‘s Next Zombiemodels.“

Ein junger Zauberer, verkleidet als Harry Potter, rief jedem Erschrecker zu, dass er ja überhaupt gar keine Angst hätte, bevor dieser ihn überhaupt ins Visier nehmen konnte. Sein Gesichtsausdruck zeigte jedoch etwas anderes. Einige Kinder werden in dieser Nacht wohl nicht ganz so schnell eingeschlafen sein wie sonst.

In der Bonbon-Manufaktur wurden in einer Live-Grusel-Show tolle Zuckerstangen vor den Augen der Gäste hergestellt, sie konnten auch sofort verköstigt werden. Auch hier waren die Zuckerbäcker gruselig geschminkt und hatten sichtlich Freude an ihrem Tun.

Familie Meier aus Großziethen war komplett kostümiert angereist – die Mutter als Zauberin, der Vater als Pirat. „Wir lieben es, uns zu verkleiden und freuen uns natürlich auch, wenn die anderen Gäste mit uns Fotos machen wollen.“

Thomas Wierny: „Ich wohne mit meiner Familie in Elstal und bin stolzer Besitzer einer Jahreskarte. Wir sind schon zum zweiten Mal bei der Gruselnacht. Mein Sohn ist mittlerweile zwölf Jahre alt – so schnell kann ihn nichts mehr erschrecken. Was vor zwei Jahren noch gruselig war, wirkt auf ihn heute eher witzig. Trotzdem hatten wir einen schönen Abend. Und dank der Jahreskarte haben wir einen wirklich guten Eintrittspreis gezahlt.“ (Text: CS, AKE, SSch / Fotos: Ann-Kristin Ebeling)

Dieser Artikel wurde in „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 152 (11/2018) veröffentlicht.

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