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27.12.2018

Elstal: Richtfest für das Immanuel Seniorenzentrum

Elstal: Richtfest für das Immanuel Seniorenzentrum

Wustermark ist ein begehrter Wohnort – die Gemeinde wächst spürbar. Da muss auch die Infrastruktur mithalten. Umso mehr freut sich Bürgermeister Holger Schreiber, dass in Elstal nun das Immanuel Seniorenzentrum entsteht. Übrigens in direkter Nachbarschaft zur bestehenden Einrichtung Immanuel Servicewohnen Elstal, in der es 102 behindertenfreundliche und barrierefreie Wohnungen gibt. (ANZEIGE)

Im neuen Seniorenzentrum Elstal, das im Frühjahr 2019 in der Eduard-Scheve-Allee 5-9 fertiggestellt sein soll und in dem etwa elf Millionen Euro investiert werden, entstehen 111 Plätze in der vollstationären Pflege und 16 Plätze in der Tagespflege. Pflegekräfte, die in Elstal arbeiten möchten, können sich schon jetzt bewerben – für einen Start im Frühjahr 2019. In dem Neubau werden übrigens auch ein Kiosk und ein Frisörsalon untergebracht sein.

Die Bauarbeiten für das neue Seniorenzentrum kommen gut voran, am 27. September konnte das Richtfest bei schönstem Sonnenwetter vor etwa 150 Gästen gefeiert werden.

Udo Schmidt, geschäftsführender Direktor der Immanuel Diakonie GmbH, verkündete vor den Gästen, dass die Immanuel Diakonie am 1. Januar 2019 mit dem Albertinen-Diakoniewerk zur Immanuel Albertinen Diakonie verschmelzen wird: „Mit 6.700 Beschäftigten wollen wir den Gedanken Diakonie neu denken. Das erste neu errichtete Projekt dieser Fusion wird das Immanuel Seniorenzentrum Elstal sein.“

Herbert Blum, Geschäftsführer der Immanuel-Miteinander Leben GmbH: „Wir sind der zukünftige Mieter des Objekts. Wir bedanken uns bei den Arbeitern, die in diesem Sommer zum Teil bei 45 Grad geschuftet haben, damit hier in wenigen Monaten viele alte Menschen aus der Region einziehen können.“

Holger Schreiber: „Es ist ein toller Tag für die Gemeinde Wustermark, weil wir heute hier nach langem und hartem Ringen endlich Richtfest feiern dürfen. Für uns in der Gemeinde besteht ein großer Handlungsbedarf, wenn es darum geht, die Lücken in der Versorgung der Menschen und in der bestehenden Infrastruktur zu schließen. Wir haben eine Verantwortung als Gemeinde: Wir müssen die Gesamtentwicklung im Auge behalten und sowohl für die Kinder als auch für die Senioren Angebote schaffen. Dank des Seniorenzentrums Elstal können nun auch betagte Bürger von Wustermark in ihrem Kiez bleiben, wenn sie auf Pflegemaßnahmen angewiesen sind. Ich habe schon gehört, dass sich Familien gegen einen Zuzug nach Wustermark entschieden haben, weil eine Pflegemöglichkeit für die Großeltern fehlt. Ich würde mir wünschen, dass ich noch eine große Schleife um das Haus herumbekomme, weil es so ein perfektes Geschenk zur 100-Jahr-Feier von Elstal ist.“

Die Gemeinde Wustermark wird übrigens genau gegenüber eine Kita bauen. Holger Schreiber: „Senioren und Kinder zusammenzubringen, das ist immer eine lohnende Sache. Einen besseren Kontrast zwischen Jung und Alt kann man sich doch gar nicht vorstellen. Ich bin sehr gespannt, welche tollen Ideen sich daraus entwickeln werden.“

Silvio Plaasch vom verantwortlichen Architektenbüro Milkoweit in Berlin, das auf Seniorenauprojekte spezialisiert ist: „Auf dem Gelände, auf dem das Immanuel Seniorenzentrum Elstal steht, war früher ein Sportplatz zu finden. Viele sportliche Aspekte finden sich auch in unserem Bau wieder. Allein der Eingangsbereich wirkt wie eine schnurgerade 100-Meter-Bahn.“ (Text/Fotos: CS)

Dieser Artikel wurde in „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 152 (11/2018) veröffentlicht.

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