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01.01.2019

3. FALKENSEE.aktuell Badminton-Turnier

3. FALKENSEE.aktuell Badminton-Turnier

Badminton ist kein gemütliches Ball-über-die-Schnur, Badminton ist ein unglaublich schneller, laufintensiver Sport, bei dem sich Strategie und Geschicklichkeit die Waage halten. In diesem Jahr fand am 13. Oktober bereits das 3. FALKENSEE.aktuell Badminton-Turnier statt. 16 gemischte Doppel-Teams hatten sich in diesem Jahr erneut dazu angemeldet, …

… um die besten Spieler in einem fairen und schweißtreibenden Wettbewerb festzustellen. Das Turnier fand einmal mehr in der Turnhalle der Dallgower Grundschule am Wasserturm statt. Die Badminton-Abteilung vom SV-Dallgow 47 e.V. (www.sv-dallgow.de) kümmerte sich um die Planung und die Durchführung des Turniers.

Oliver Kollmann: „Wir haben die 16 Mannschaften auf vier Gruppen aufgeteilt. In jeder Gruppe spielte dann jede Mannschaft gegen die anderen. So hatte jedes Team zunächst drei Spiele zu absolvieren, bevor es in die KO-Runde ging. Um ein Match für sich zu verzeichnen, mussten zwei Sätze gewonnen werden. In der Gruppenphase ging jeder Satz nur bis 15 Punkte. Die Sätze mussten nicht mit zwei Punkten Vorsprung gewonnen werden: Wer zuerst 15 Punkte erringen konnte, beendete die Partie als Sieger.“

Um 12 Uhr begann das Turnier auf fünf Feldern. Die Mitglieder der Badminton-Abteilung sagten die Spielpaarungen über Lautsprecher an und dirigierten die Spieler so auf die entsprechenden Felder. An den Feldern stand stets ein versierter Schiedsrichter parat, der auf die Einhaltung der Regeln achtete und zugleich die Punkte hochzählte. So brauchten sich die Spieler darum nicht mehr zu kümmern und konnten sich darauf konzentrieren, dem Gegner den Ball auf die Füße zu schmettern.

Nach der Gruppenphase kamen die beiden besseren Mannschaften in die normale KO-Runde, während die beiden unterlegenen Mannschaft in eine Second-Chance-Runde gelotst wurden. So enstanden im Grunde genommen zwei Turnierzweige mit unterschiedlichen Leistungsniveaus. Das war gerade in diesem Jahr unbedingt nötig, da es zwischen den Teams doch große Unterschiede im Vermögen gab, den Schläger zu schwingen.

Ergebnisse nach der Gruppenphase

Gruppe 1:
1. Kristina Scheibe, Carsten Scheibe
2. Susan Behnisch, Andreas Behnisch
3. Cornelia Schulze, Heiko Schulze
4. Anja Miethig, Marius Miethig

Gruppe 2:
1. Antonia Stahl, Stefan Salge
2. Susanne Ripke, Jörg Reinhardt
3. Karolina Bukrewicz, Martin Stark
4. Janina Stark-W., Timo Wietzoreck

Gruppe 3:
1. Ines Schott, Sophie Pape
2. Frederike Stahl, Reinhold Ehl
3. Nadine Mette, Alexander Wiede
4. Andrea Hübner, Enrico Hübner

Gruppe 4:
1. Sabrina Stotz, Jacek Schiffer
2. Iris Hübbertz, Andreas Priebsch
3. Heike Metro, Bruno Stotz
4. Lucie Liesegang, Marco Liesegang

In der Gruppe 3 kam es zu einer Besonderheit. Der Spielpartner von Ines Schott hatte sich im Datum vertan und kam nicht zum Turnier. Stattdessen sprang Vereinsspielerin Sophie Pape ein. Da aber gemäß Reglement keine Vereinsspieler im Turnier mitmachen dürfen, hat der SV Dallgow das Team nach der Gruppenphase aus dem Turnier genommen. Davon profitierten Nadine Mette und Alexander Wiede, die so von Platz 3 auf Platz 2 aufrückten.

Ergebnisse des Hauptturniers
In den Viertelfinal-Begegnungen schieden Kristina und Carsten Scheibe, Reinhold Ehl und Frederike Stahl sowie Susan und Andreas Behnisch aus. Sie hatten es nicht geschafft, sich in zwei Gewinnsätzen – nun bis 21 Punkten und mit zwei Punkten Abstand – gegen ihre Gegner durchzusetzen.

Aus dem Halbfinale konnten Susanne Ripke und Jörg Reinhardt sowie Sabrina Stotz und Jacek Schiffer siegreich hervortreten. Sie bestritten das Finale.

Vorher einigten sich Antonia Stahl und Stefan Salge mit Iris Hübbertz und Andreas Priebsch darauf, sich kampflos den dritten Platz zu teilen. Dem Team Hübbertz/Priebsch war es aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, noch ein Spiel zu bestreiten.

Das Finale zwischen den beiden Teams Susanne Ripke und Jörg Reinhardt sowie Sabrina Stotz und Jacek Schiffer war äußerst sehenswert. Ripke und Reinhardt wehrten sich nach Kräften, hatten aber am Ende dem siegreichen Team nichts entgegenzusetzen. Sabrina Stotz, die in den vergangenen beiden Jahren noch mit Peter Weiss zum Turnier angetreten war, sicherte sich damit zum dritten Mal nacheinander die begehrte Trophäe.

FALKENSEE.aktuell hatte erneut Pokale für die ersten drei Plätze spendiert – als Erinnerung an einen schönen Tag.

1: Sabrina Stotz, Jacek Schiffer
2: Susanne Ripke, Jörg Reinhardt
3: Antonia Stahl, Stefan Salge / Iris Hübbertz, Andreas Priebsch

Ergebnisse der Second Chance
Auch in der Second Chance ging das Turnier munter weiter. Hier konnten sich die unterlegenen Mannschaften aus der Gruppenphase noch einmal aufrappeln, um ihr bestes Team zu küren. Nach spannenden Begegnungen am Netz setzten sich am Ende Heike Metro und Bruno Stotz gegen ihre Konkurrenz durch. Martin Stark und Karolina Bukrewicz freuten sich über einen starken zweiten Platz und verwiesen Nadine Mette und Alexander Wiede auf den Dritten.

1. Heike Metro, Bruno Stotz
2. Karolina Bukrewicz, Martin Stark
3. Nadine Mette, Alexander Wiede

Ein Schockmoment beim Turnier: Marco Liesegang war gerade im dritten Gruppenspiel am Stoppen in der Bewegung, als es plötzlich einen lauten Knall gab. Gut, dass mit Antonia Stahl eine Allgemeinärztin zu den Spielern gehörte. Sie diagnostizierte einen Achillessehnenabriss und bestellte einen Krankenwagen. Aus dem Waldkrankenhaus Spandau erreichte uns dann die Nachricht: „Ich habe mir tatsächlich die Achillessehne abgerissen und werde unters Messer kommen. Aber bis zu dem ‚Peng‘-Moment hatte ich meinen Spaß.“ Wir wünschen schnelle Genesung. (Text: CS / Fotos: CS, Heiko Schulze, SV Dallgow e.V.)

SV Dallgow e.V. Abteilung Badminton
Die Organisatoren des Turniers

Bereits zum dritten Mal in Folge kümmerte sich die Badminton-Abteilung vom SV Dallgow 47 e.V. um die Organisation des Badminton-Turniers. Die freiwilligen Helfer aus dem Verein hatten am 13. Oktober die Turnhalle der Dallgower Grundschule am Wasserturm reserviert, fünf Badminton-Felder aufgebaut und für die Spieler ein umfangreiches Catering mit Kaffee, Kuchen, Buletten, Salaten und belegten Broten und Brötchen bereitgestellt.

Während des Turniers kümmerten sich die Vereinsmitglieder um Oliver Kollmann um die Turnierorganisation. An großen Wandplänen konnten die Spieler dem Turnierverlauf folgen und erste Gewinner ablesen. An jedem Spielfeld stand außerdem ein Schiedsrichter bereit, der sich um das Zählen der Punkte und um die Einhaltung der Regeln kümmerte. Ein Spendenbecher am Buffet stellte sicher, dass sich die Spieler für diese Organisation bedanken konnten.

Dieser Artikel wurde in „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 152 (11/2018) veröffentlicht.

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