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02.01.2019

1. FALKENSEE.aktuell X-Mas-Party: Falkensee tanzt!

1. FALKENSEE.aktuell X-Mas-Party: Falkensee tanzt!

Immer nur arbeiten, schuften, wirbeln, ackern, machen, tun. Wer dann endlich einmal Freizeit hat, fällt auf‘s Sofa und schaltet die Glotze ein. Kann es das gewesen sein? Auf keinen Fall, dachten sich Ann-Kristin Ebeling und Sonja Schröder von FALKENSEE.aktuell. Sie hatten Lust auf Party – mit netten Gesprächen, selbst mitgebrachtem Essen und mit lauter Musik zum Tanzen.

Christian und Sabrina Schuh von der Tanzschule Schuh (www.tanzschule-falkensee.de) fanden die Idee von einem „Weihnachts-Schwoof“ direkt vor dem Heiligen Abend ebenfalls super und stellten am 21. Dezember ihr Capitol am Bahnhof Finkenkrug für die erste „FALKENSEE.aktuell X-Mas-Party“ zur Verfügung. So verwandelte sich die Tanzschule wieder für eine Nacht in die coole Disco, die sie schon zu DDR-Zeiten einmal war. Und zeigte so ganz nebenbei ihre Qualitäten als Party-Location für Feiern aller Art.

Einer war ganz besonders scharf auf den Job des DJs für den Abend: Holger Kohl (www.holger-kohl.de) alias „Frau Holle“. Der Fotograf wollte gern die besten Songs der Achtziger und Neuziger spielen, schließlich gehörte er mit zu den ersten, die damals im Capitol Musik gemacht hatten: „Ich habe schon als Jugendlicher im Capitol aufgelegt. Das war nun wie eine Heimkehr.“ Da Holger sich nicht teilen konnte, übernahm Enrico Berg (www.enrico-berg.com) zusammen mit seinem „Sternchen“ den Job des Fotografen.

Spontan wurden jede Menge Falkenseer über Facebook, WhatsApp und per Mail zur Party eingeladen. Viele wurden leider kurz vor der Veranstaltung von grippalen Infekten niedergestreckt. Über einhundert Partygäste fanden sich aber trotzdem am Freitagabend im Capitol ein, das Sabrina Schuh mit viel Liebe weihnachtlich dekoriert hatte. Christian Schuh im Scherz: „Hoffentlich machen wir diese Weihnachtsparties noch ein paar Jahre, damit sich die Ausgaben für die Deko wieder amortisieren.“

Alle Partygäste – darunter Sven Steller (1. Vorsitzender vom SV Falkensee-Finkenkrug), Kristina Scheibe (Schulleitung Geschwister-Scholl-Grundschule), Christian und Anja Thamm (Tanzschule Allround), Cornelia Krämer (Schulleitung Lessing-Grundschule), Cornelia Nietsch-Hach (Kastell Immobilien), Carsten Heine (imaro Your Hair Spa Falkensee), Mathias Grothe (Webdesignbüro Falkensee) sowie René Wehland und Janina Stark-Wietzoreck (Starkland Personaldienstleistungen) – kümmerten sich gemeinschaftlich um das Büffet und brachten so viel selbstgemachtes „Fingerfood“ mit, dass sich die Tische bogen.

Zur Begrüßung bekamen die Gäste erst einmal einen grünen „Grinch“-Shot in die Finger gedrückt. Passend zur weihnachtlichen Stimmung gab es auf der Getränkekarte weitere Spezialitäten alkoholischer Natur wie etwa den „Elfyourself“, „Santa‘s Surprise“, den „Reindeer Poop“ oder den „Christmas Bulb“. Auch Cocktails wie „Sex Under The Tree“ oder ein weißer Glühwein kamen bei den Gästen sehr gut an.

Die mussten sich erst einmal Mut antrinken, um anschließend auf die Tanzfläche zu drängen. Fragen nach Sitzgelegenheiten wurden abgeschmettert, denn der Abend sollte vor allem zum Tanzen genutzt werden. „Frau Holle“ am Mischpult hatte eine entsprechende Playlist mitgebracht, die alterskonform in die Mitte zielte. Songs wie „Thriller“ von Michael Jackson, „Candy Shop“ von 50 Cent oder „Sweet Dreams“ von den Eurythmics brachten das Partyvolk auf dem Dancefloor in Exstase.

Der entspannte Weihnachts-Schwoof wurde nach 22 Uhr einmal kurz unterbrochen – für das wohl erste 100-Leute-Massen-Simultan-Schrottwichteln in Falkensee. Die meisten Gäste hatten gemäß Party-Einladung ein in Zeitungspapier verpacktes Schrottwichtelgeschenk mitgebracht – und es am Empfang in einen der großen Kaffeesäcke getan, die Maike Janetzke von der Kaffeerösterei Falkensee (www.roestteam.de) zur Verfügung gestellt hatte. Für jedes Geschenk gab es einen Wichtel-Coupon, der dann zum Wichteln gegen ein zufällig gewähltes Geschenk aus dem Sack getauscht werden durfte. Auf ein gemeinsames Kommando hin packten alle Gäste ihre Präsente aus – und „freuten“ sich über Heimatromane, falsche Wimpern, fürchterliche Dekoartikel, kitschige Wandbilder, gräusliche Musik-CDs und andere Artikel. Die größte Sorge von Sabrina Schuh: „Hoffentlich nehmen die alle ihre Wichtel-Geschenke auch mit nach Hause.“

Gegen zwei Uhr in der Früh war die große Disco-Sause zu Ende. Tanja Marotzke: „Endlich konnte man mal wieder hemmungslos tanzen, ohne dafür extra nach Berlin fahren zu müssen – und das mit lauter Bekannten und Freunden aus dem Ort. Das müsste öfters stattfinden.“

Am Ausgang war ein großes Flipchart aufgebaut, auf dem die nach Hause eilenden Gäste noch letzte Wünsche für 2019 notieren konnten. Das Angebot wurde intensiv genutzt. Zu den Top-Wünschen gehörten: „Den eigenen Mann besser erziehen“, „Abspecken und abspasten“, „Dem Leben mehr Gin geben“, „Weniger Arbeit, mehr Spaß“ und „Leben, Lieben, Lachen“. Wahr ist sicherlich auch das: „Das Leben wär nur halb so nett, wenn keiner einen Vogel hätt.“ Eine einfache Idee – und dank der Beteiligung vieler Personen ein toller Erfolg. Klar ist schon jetzt: Die „FALKENSEE.aktuell X-Mas-Party“ wird 2019 eine Fortsetzung finden. (Text: CS / Fotos: Enrico Berg + CS)

Dieser Artikel wurde in „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 155 (2/2019) veröffentlicht.

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