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02.01.2019

12 Antworten von … Holger Schreiber

12 Antworten von … Holger Schreiber

Holger Schreiber ist seit 2010 der Bürgermeister von Wustermark, am 25. Februar 2018 wurde er für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Mit Wustermark ist Holger Schreiber übrigens bereit sein ganzes Leben lang eng verbunden. Er wurde zwar am Valentinstag `62 in Staaken geboren, wuchs aber in Elstal auf: „In Elstal leben wir bereits in dritter Generation.“

Raus in die Natur: Ihr Lieblingsplatz in der Gemeinde Wustermark?

Unsere Gemeinde mit ihren 52 Quadratkilometern hat viel Natur zu bieten. Sielmanns Naturlandschaften sind krass schön, einmalig, besonders – und groß. Auch die schönen Felder um Hoppenrade und Buchow-Karpzow entschleunigen, der dörfliche Charakter beruhigt. Aber mein Lieblingsplatz, das waren schon immer die Auen im Olympischen Dorf. Darüber geht nur noch mein Garten, eine Art „Tankstelle für den Kopf“ im stressigen und vielfältigen Leben eines Bürgermeisters.

Shopping? Wo kann man das in Wustermark am besten?

Wir haben in Wustermarks größtem Ortsteil Elstal sicher eine besonders komfortable und attraktive Situation. Wer hat schon ein Designer Outlet mit über 100 Shops fußläufig vor der Tür? Das Angebot ist total attraktiv, auch wenn manchmal der Verkehr ärgerlich ist. Aber auch unser REWE von Herrn Fleischer in Wustermark, unser Uhrenhaus Kunze in Elstal und der Blumenladen bei B&B im Einkaufszentrum – wir haben verdammt gute Möglichkeiten, alles zu bekommen, was wir brauchen.

Wenn der kleine Hunger kommt? Der Imbiss Ihres Vertrauens?

Ganz klar der Imbiss im Einkaufscenter Elstal an der Rosa-Luxemburg-Allee. Ganz egal, ob Döner oder asiatisches Essen: Die vietnamesische Eigentümerin hat das perfekte Preis-Leistungsverhältnis, es schmeckt alles total lecker. Übrigens: Mein Favorit ist ein scharfer Döner und dazu eine Glasnudelsuppe.

Wenn der große Hunger kommt? Wo gehen Sie dann essen?

Sehr lecker ist immer das Steakhouse „San Jose“ in Wustermark, auch hier isst man total lecker und es ist günstig. Der Service ist gut und wer dort nicht richtig satt rausgeht, ist selbst schuld, da es echt volle Teller gibt.

Abends etwas trinken? Nur wo?

Das Sportcasino Elstal ist eine Wahl. Aber generell haben wir in unserer Gemeinde keine richtige Kneipenkultur, das ist schade. So etwas wie früher das Gartenlokal der Familie Konrad in Elstal fehlt uns.

Was für ein Laden fehlt in Wustermark?

Wir haben ja aus meiner Sicht alles, was eine so kleine Gemeinde haben kann. Sicherlich braucht es mittelfristig einen großen Vollsortimenter und Drogeristen im wachsenden Ort Elstal, da müssen wir am Ball bleiben.

Wie beschreiben Sie den typischen Wustermarker?

Ein guter Mix aus „alten“ Ortseinwohnern, zu denen ich auch mich und meine ganze Familie zähle, und einer bunt gemischten neuen Einwohnerschaft mit vielen Berlinern. Generell ist der Wustermarker nett, bodenständig und zufrieden.

Was muss man in Wustermark unbedingt gesehen haben?

So vieles. Karls Erlebnisdorf, das Designer Outlet Berlin, die toll sanierte Eisenbahnersiedlung mit dem schönsten Platz des Havellandes – dem Karl-Liebknecht Platz – und der Kirche Elstal, den schönen Gutspark Buchow-Karpzow, die Döberitzer Heide, das Olympische Dorf, aber auch das imposante Güterverkehrszentrum, das über 200 Hek­tar groß ist.

Was sollte man tunlichst in Wustermark NICHT gesehen haben?

Manche Bereiche im alten Zentrum Elstals, der Bereich Eisenbahnersiedlung, der nicht durch ein Unternehmen wie die Deutsche Wohnen ganzheitlich betrachtet und entwickelt wurde und wo mancher Eigentümer sein Eigentum scheinbar nicht als Verpflichtung sieht. Da kann ich als Bürgermeister nichts dagegen tun, aber es ärgert mich total.

Was ist das Besondere an der Gemeinde Wustermark?

Ich glaube, dass wir aus der einst problembehafteten und notleidenden Kommune eine stolze und attraktive Gemeinde entwickelt haben, die eine besondere Lebensqualität hat.

Was nervt an Wustermark?

Nicht viel. Manchmal fehlt gefühlt die Zufriedenheit und der Respekt gegenüber dem, was erreicht wurde.

Ich fahre gern nach Berlin, um …

… das zu finden, was die Gemeinde Wustermark noch nicht hat in Sachen Kultur und Einkauf. Und dank der Nähe zu Berlin auch nicht braucht. Aber das Schönste an der Fahrt nach Berlin ist für mich immer, wieder in meine Gemeinde und in mein Zuhause zurückzufahren. (Foto: CS)

Dieser Artikel wurde in „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 154 (1/2019) veröffentlicht.

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