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02.01.2019

Heimatjahrbuch 2019 Falkensee ist da

Heimatjahrbuch 2019 Falkensee ist da

Einmal im Jahr erscheint das neue Heimatjahrbuch für Falkensee und Umgebung. Erarbeitet wird es von vielen ehrenamtlich tätigen Autoren, die sich in ihrer Freizeit gern in einem historischen Thema verbeißen und das Ergebnis ihrer Recherchen in einen spannenden Artikel einfließen lassen.

Herausgegeben wird das Buch in einer Tausender-Auflage vom Verein „Freunde und Förderer von Museum und Galerie Falkensee e.V.“, wobei Bert Krüger vom Museum zur Redaktion gehört und auch Museumschefin Gabriele Helbig noch einmal über die fertigen Texte schaut. Das von der Druckerei Bügler layoutete und auch produzierte Buch wurde am 23. November der Allgemeinheit vorgestellt. Für 7,50 Euro ist es ab sofort im Museum zu erwerben. Gabriele Helbig: „Das neue Jahrbuch ist 158 Seiten stark. Das sind fast 40 Seiten mehr als noch im letzten Jahr. Das Interesse unserer Autoren wird also nicht geringer. Die Bücher der letzten Jahre können übrigens noch immer erworben werden, nur die Jahrgänge 2000, 2001 und 2010 sind vergriffen.“

Wer mehr über seine Heimat erfahren möchte, schaut mit der Hilfe des Jahrbuchs weit in die Vergangenheit.

Dauer-Autor Manfred Schulz stellt die Filmwäsche von Brieselang vor, die als Wirtschaftsbetrieb das Silber aus bereits benutzten Filmen herausgelöst hat – ein frühes Recycling von teuren Wertstoffen. Die Spandauer Blutwoche von 1933 ist im Jahrbuch ebenso Thema wie das Schulungszentrum der Stasi in Alt-Brieselang, Fontanes Königseiche und ihre Doppelgänger oder das Sommerbad Staaken West. Weitere Themen sind die Bäckerei Wucke, das Kriegsgefangenenlager Dyrotz und die Erlebnisse des jüdischen Augenarztes Dr. Erich Weinberg, der die Nazizeit in einem Versteck überlebte. Besonders spannend ist die von Hans-Ulrich Rhinow aufgeschriebene Flucht der Karin Schwanke-Osei von Falkensee nach West-Berlin im Jahre 1962.

Gabriele Helbig: „Wir haben festgestellt, dass wir ein Thema in den letzten Jahren vernachlässigt haben – und das ist die Geschichte unserer Natur. Das holen wir nun nach. In der neuen Rubrik ‚Natur und Umwelt‘ geht es gleich in zwei Beiträgen um unsere Flora und Fauna. Dr. Harald Hauser berichtet so etwa über die Tagfalter auf den Pfeifengraswiesen im FFH-Gebiet Brieselang und Bredower Forst.“

Am 23. November war im Museum und Galerie Falkensee jeder Platz besetzt, auch Bürgermeister Heiko Müller gab sich die Ehre. Hans-Ulrich Rhinow, Brigitte Kerl, Gudrun Kranert und Dr. Harald Hauser nutzten die Gelegenheit, um vier handverlesene Artikel aus dem neuen Buch anzulesen. So wurden die anwesenden Bürger gleich neugierig auf den weiteren Verlauf der Texte gemacht. Der freilich nur im Jahrbuch nachzulesen ist. (Text/Fotos: CS)

Dieser Artikel wurde in „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 154 (1/2019) veröffentlicht.

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