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23.08.2015

Dog Frisbee in Nauen

hund4Ein Hund braucht eine Aufgabe – er möchte körperlich und auch geistig gefordert werden. Dann fühlt er sich wohl, ist ausgeglichen und wird so schnell auch nicht zum Problemhund. Das wissen auch die 30 Hundebesitzer, die sich seit 2006 im Verein „Sportpfoten Berlin Brandenburg e.V.“ engagieren. (ANZEIGE)

Bei den „Sportpfoten“ kommen viele Hundebesitzer aus Spandau, Falkensee, Brieselang, Schönwalde und auch Nauen zusammen. Eine Vorgabe, die Hunderasse betreffend, gibt es nicht. Vom Dackelmix Paula bis zur Schwarzen Dogge Odin ist im Hundeverein alles anzutreffen, was vier Beine hat und „Wuff“ machen kann. Verena Großmann (51) aus Falkensee: „Wir sind sehr froh, dass wir auf dem Gelände des HSV Nauen einen Unterschlupf für uns gefunden haben. Hier nutzen wir einen großen Parkplatz, ein Vereinshaus mit Küche und Toilette und vor allen Dingen ein 6.000 Quadratmeter großes Areal im Freien, auf dem wir mit unseren Hunden in aller Ruhe trainieren können.“

Der Verein bietet viele Möglichkeiten dafür an, den eigenen Hund zu fordern. Viele nutzen das Begleithund- und Alltagstraining, um zu einer besseren Kommunikation mit dem Vierbeiner zu finden, sodass im Alltag kurze Kommandos ausreichen, um den Hund absitzen oder ohne Leine bei Fuß laufen zu lassen. Wer es lieber sportlich mag oder an Wettbewerben teilnehmen möchte, kann sich auch beim (Rally) Obedience, beim Agility oder beim Dog Frisbee engagieren.

Der in Schönwalde geborene Norbert Behn (50) ist seit fünf Jahren Anhänger der Hundesportart „Dog Frisbee“. Zusammen mit seinem Jack Russell Terrier Wilbo (6) ist er amtierender Europameister 2015 in der Microdog-Klasse und in der „Xtrem Distance“: Wilbo hat den Frisbee etwa 40 Meter weit fliegen lassen und ihn dann aus der Luft geschnappt, um ihn zu seinem Herrchen zurückzubringen.

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Norbert Behn: „Beim Dog Frisbee gibt es viele Disziplinen, in denen man antreten kann, so etwa auch beim Freestyle. Wilbo und ich waren im letzten Jahr auch bei der Weltmeisterschaft in den USA in Tennessee, aber da ist die Konkurrenz noch zu groß, da haben wir nicht gewinnen können. Aber man trifft auf der ganzen Welt nette Leute. In Berlin und Brandenburg ist dieser Sport leider noch sehr unpopulär, auch bei uns im Verein sind nur sechs Hunde mit dabei.“

Natürlich kann nicht jeder Hund beim Dog Frisbee mitmachen. Dackel haben einen zu langen Rücken, andere Hunde sind mitunter nicht agil genug. Norbert Behn: „Wer mehr über unseren Verein oder das Dog Frisbee wissen möchte, kommt einfach einmal vorbei. Wir trainieren Dienstag, Donnerstag und Sonntag. Und zurzeit steht die Überlegung im Raum, ob wir nicht eine der kommenden Europameisterschaften im Dog Frisbee ausrichten werden.“

Info: Sportpfoten Berlin-Brandenburg e.V., Erster Eierhorstweg (auf dem Gelände des HSV Nauen), 14641 Nauen, www.sportpfoten.de

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