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23.08.2015

Zu Besuch in der Augentagesklinik Havelland

augen-05-19 13.08.26-1Wenn es um die eigenen Augen geht, kommt es auf jedes Prozent Sehkraft an. Gerade im Alter häufen sich aber die Probleme mit den Augen. In diesem Fall hilft Dr. Arvid Boellert (41) gern weiter. Der Facharzt für Augenheilkunde aus dem Spreewald unterhält eine Augentagesklinik in Stahnsdorf bei Berlin … (ANZEIGE)

– und seit knapp drei Jahren auch den Standort in Nauen direkt in der Havellandklinik.

Dr. Arvid Boellert: „In Nauen steht uns ein ambulantes OP-Zentrum zur Verfügung. Hier operieren wir vor allem den Grauen Star und die sogenannte feuchte Makuladegeneration.“

Beim Grauen Star handelt es sich um eine altersbedingte Trübung der Linse. Sie sorgt leider dafür, dass man langsam immer schlechter sehen kann. Farben erscheinen in diesem Fall zunehmend verfälscht und auch das Kontrastsehen funktioniert nicht mehr so gut. Boellert: „Oft bemerkt man die Auswirkungen des Grauen Stars, wenn man in den Abendstunden Auto fährt und zunehmend von den entgegenkommenden Fahrzeugen geblendet wird – oder ab 65 Jahren in immer kürzeren Abständen eine neue Brille benötigt.“

Die Diagnose führt der Augenarzt durch. Er überweist den Patient dann bei einem positiven Befund an die Augentagesklinik. Dr. Arvid Boellert: „Nur drei bis fünf Prozent der Augenärzte operieren den Grauen Star selbst. Da dies in Nauen und Umgebung nicht angeboten wird, kümmern wir uns um die Operationen. Ich nehme mir übrigens immer die Zeit, um meine Patienten im Rahmen der Voruntersucherung persönlich kennenzulernen. Der Narkosearzt Dr. Oliver Koenen ist auch immer mit dabei. Denn beim Grauen Star bieten wir unseren Patienten eine Narkose an. Sie verschlafen so den gesamten Eingriff, liegen während der OP ruhiger und senken so das ohnehin sehr niedrige Komplikationsrisiko noch einmal deutlich.“

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Beim Eingriff wird das Auge mit nur drei Schnitten geöffnet – keiner von ihnen ist größer als zwei Millimeter. Da ist klar, dass diese Eingriffe nur unter Zuhilfenahme von starken Mikroskopen möglich sind. Der Arzt entfernt das getrübte Linsenmaterial und setzt eine künstliche Linse ein. Diese verankert sich von selbst – fertig ist die Operation. Diese wurde seit Mitte der 80er Jahre bereits millionenfach durchgeführt und gilt weltweit als Standard. Die kleinen Schnitte verheilen übrigens ganz von selbst. Die Nachkontrolle erfolgt durch den Augenarzt. Mehrere Wochen lang müssen antientzündliche und antibakterielle Tropfen genommen werden.

Bei der feuchten Makuladegeneration hingegen ist die Stelle des schärfsten Sehens beeinträchtigt. Betroffene können irgendwann nur noch mit der Lupe lesen und sind im Endstadium nicht mehr dazu in der Lage, Gesichter zu erkennen. Ausgerechnet die „Mitte“ des Sehens bleibt unscharf. Diese Krankheit wird immer häufiger bei der optischen Kohärenz-Tomografie (OCT) diagnostiziert, die ebenfalls in der Augentagesklinik durchgeführt werden kann. Die Krankheit tritt vor allem bei älteren Menschen ab 70 oder 80 Jahren auf.

Dr. Arvid Boellert: „Bei der Behandlung der Makuladegeneration brauchen wir keine Narkose, dieser Eingriff geht sehr schnell vonstatten. Hier muss ein Medikament direkt ins Auge eingegeben werden. Das Medikament wirkt etwa vier bis sechs Wochen lang, dann muss der Eingriff wiederholt werden. Es handelt sich hier also um eine chronische Erkrankung, die entsprechend behandelt wird. So ist es aber möglich, sich das Sehen zu erhalten und ein Erblinden zu verhindern. Die Kosten werden von der Kasse bezahlt.“ (Text/Bilder: CS)

Info: Augentagesklinik Havelland, Ketziner Straße 19-21, 14641 Nauen, Tel.: 03329 – 634960

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