Anzeigenzeitung für Falkensee, Schönwalde, Brieselang & Dallgow-Döberitz - 03322-5008-0 - info@falkenseeaktuell.de

13.12.2016

Kino-Filmkritik: Rogue One: Star Wars

Jyn Erso (Felicity Jones) muss als Kind mit ansehen, wie ihre Mutter erschossen und ihr Vater entführt wird. Viele Jahre später erfährt sie, warum: Ihr Vater Galen (Mads Mikkelsen) soll für das Imperium den Todesstern bauen – den Weltenzerstörer. Es gibt nur einen Weg, um das Unheil aufzuhalten und die Zerschlagung der Rebellion zu verhindern: Eine Truppe Verrückter muss zu einer Selbstmordaktion aufbrechen, um die geheimen Pläne des Todessterns zu stehlen.

Das Raumschiff mit dem Codenamen „Rogue One“ macht sich auf, um ins bestens beschützte Zentrum des Imperiums vorzudringen.

Ein Jahr nach der eher missglückten offiziellen Star-Wars-Fortschreibung „Das Erwachen der Macht“, die sich eher als 1:1-Neuauflage der bereits sattsam bekannten Original-Geschichte anfühlte, kommt nun „Rogue One“ daher, eine Art „Lückenbüßer“, der sich in die allererste Star-Wars-Trilogie einfügt und eine hier noch nicht erzählte Geschichte zum Besten gibt. Wir reisen also wieder in die Vergangenheit, in die Zeit, kurz bevor der Todesstern sich anschickt, das Geheimversteck der Rebellen zu vernichten.

Regisseur Gareth Edwards („Godzilla“) ist ein echter Star-Wars-Fanboy – und er gibt den Fans endlich das, wonach ihnen seit Jahrzehnten dürstet – einen „echten“ Star-Wars-Film mit neuen Figuren, einer neuer Geschichte und vielen Szenen, die sich ins kollektive Star-Wars-Fangedächtnis einbrennen werden. Kurzum: „Rogue One“ ist der Film, den man am besten schon letztes Jahr gezeigt hätte.

Gareth Edwards macht alles richtig. In der ersten Hälfte des Films reist der Zuschauer zunächst mit den neuen Helden von Planet zu Planet, um in heruntergekommenen Gassen auf völlig neue Alienrassen zu stoßen, die sich in einer intergalaktischen Kakaphonie der genuschelten Sprachen verständigen und selten etwas Gutes im Sinn haben. Alles ist dreckig und verkommen, nur die Stormtrooper glänzen in ihren weißen Rüstungen immer wie neu.

Rogue One: A Star Wars Story..L to R: Cassian Andor (Diego Luna), Jyn Erso (Felicity Jones) and K-2SO (Alan Tudyk)..Ph: Jonathan Olley..© 2016 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved. Rogue One: A Star Wars Story..L to R: Felicity Jones (Jyn Erso), and K-2SO (Alan Tudyk)..Ph: Jonathan Olley..© 2016 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved. Rogue One: A Star Wars Story..Chirrut Imwe (Donnie Yen)..Ph: Jonathan Olley..© 2016 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved. Rogue One: A Star Wars Story..Jyn Erso (Felicity Jones) ..Ph: Jonathan Olley..© 2016 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved.

Rogue One: A Star Wars Story..Ph: Jonathan Olley..© 2016 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved.

Felicity Jones hat eine tolle Bildschirmpräsenz und trägt den Film ohne Probleme. Ein toller Sidekick ist der blinde Chimut Imwe (Donnie Yen), der eine sensationelle Kampfkunst zeigt, unerschütterlich an die Macht glaubt und statt dem Laserschwert einen langen Holzstock einsetzt, um seine Gegner kampfunfähig zu machen. Sehr gelungen ist auch ein umprogrammierter Kampfroboter als Teil der Truppe. Er sorgt für den Humor im Film und zeigt sich ungleich deutlich erwachsener als seine eher kindischen Roboter-Kollegen, die sonst durch die Star-Wars-Filme fiepsen.

Das lässt bereits ahnen: „Rogue One“ ist der erwachsendste, dunkelste und auch brutalste Film der „Star Wars“ Serie. Wer sich darauf einlässt, wird in der zweiten Hälfte des 133 Minuten langen 3D-Films mit sensationellen Actionszenen belohnt, die mit sehenwerten Weltraumschlachten und spannungsgeladenen Bodenkämpfen für einen explodierenden Kinobildschirm sorgen.

Am Ende verlässt der Zuschauer schockiert, aber glückselig das Kino: SO muss Star Wars sein. Mehr davon! (Text: CS / Bilder: Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH / Lucasfilm Ltd.)

Tipp: 5 von 5 Sternen
FSK: ab 12 Jahren
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=EeTYPis6Qvk

Und hier unsere Review zum Film „Star Wars: Erwachen der Macht“.

Rogue One: A Star Wars Story..L to R: Chirrut Imwe (Donnie Yen) and Jyn Erso (Felicity Jones)..Ph: Jonathan Olley..© 2016 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved.

Rogue One: A Star Wars Story..Death Troopers..Ph: Jonathan Olley..© 2016 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved. Rogue One: A Star Wars Story..Galen Erso (Mads Mikkelsen)..Ph: Jonathan Olley..Copyright ©2016 Lucasfilm Entertainment Company Ltd., All Rights Reserved null Rogue One: A Star Wars Story..Imperial Troopers..Ph: Jonathan Olley..© 2016 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved. Rogue One: A Star Wars Story..Darth Vader..Ph: Jonathan Olley..© 2016 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved. Rogue One: A Star Wars Story..X-Wing fighters..Ph: Film Frame..© 2016 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved. Rogue One: A Star Wars Story..X-Wings in battle..Ph: Film Frame..© 2016 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved. Rogue One: A Star Wars Story..Death Star..Photo credit: Lucasfilm/ILM..©2016 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved. Rogue One: A Star Wars Story..X-Wings in battle..Photo credit: Lucasfilm/ILM..©2016 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved. Rogue One: A Star Wars Story..Darth Vader..Photo credit: Lucasfilm/ILM..©2016 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved.

Rogue One: A Star Wars Story..Scarif..Photo credit: Lucasfilm/ILM..©2016 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved.

Seitenaufrufe: 144

Zum Thema passende Artikel

25.08.2017

Kino-Filmkritik: Wish Upon

Passend zu den Sommerferien kommt ein neuer Teenie-Gruselfilm ins Kino: „Wish Upon“, inszeniert von „Annabelle“-Regisseur John R. Leonetti. Wir lernen die 17-jährige Clare Shannon (Joey King) kennen. Sie ist ein echter Außenseiter in der Schule. Kein Wunder: Die Familie ist nach dem Selbstmord der Mutter verarmt und der Vater (Ryan Phillippe) wühlt sogar im Müll vor der Schule nach Verwertbarem. mehr…

25.08.2017

Kino-Filmkritik: Dunkirk

Im Frühjahr 1940 kesseln die Deutschen im Zweiten Weltkrieg über 400.000 Soldaten der Engländer, Belgier und Franzosen am Strand von Dünkirchen ein. Auf dem offenen Gelände sind sie den Fliegerangriffen der Deutschen schutzlos ausgeliefert. Und die Kriegsschiffe der Engländer, die zur Evakuierung der Soldaten eintreffen, … mehr…

Anzeige

09.08.2017

Kino-Filmkritik: Immer noch eine unbequeme Wahrheit – Unsere Zeit läuft

Eigentlich geht man ja davon aus, dass die Menschheit mit den Jahren immer schlauer wird. Die Wissenschaftler arbeiten rund um die Uhr an neuen Erkenntnissen und verstehen so immer mehr, wie unsere Welt funktioniert. Leider kommt dieses Wissen bei der normalen Bevölkerung nicht mehr an. mehr…

05.08.2017

Kino-Filmkritik: Der Dunkle Turm

Das Epos „Der dunkle Turm“ von Kultschriftsteller Stephen King umfasst acht dicke Wälzer: Nur die wenigsten Fans haben das komplexe Werk, das alle King-Romane auf einer Metaebene miteinander verknüpfen möchte, jemals zuende gelesen. Und nun soll es verfilmt werden? In gerade einmal 95 Minuten? Viele Fans sind skeptisch. mehr…

01.08.2017

Kino-Filmkritik: Ich – einfach Unverbesserlich 3

Die „Ich – einfach unverbesserlich“ Filme sind echte Kassenknüller. Nach den ersten beiden Filmen in den Jahren 2010 und 2013 kennt die ganze Welt den mürrischen Ex-Bösewicht Gru, der zusammen mit den lustigen Minions in einem Haus wohnt und drei kleine Mädchen als Waisen bei sich aufgenommen hat. mehr…

01.08.2017

Kino-Filmkritik: Baby Driver

Das ist einmal ein Film, der überrascht. Sicherlich kann man sich unter dem Titel „Baby Driver“ kaum etwas vorstellen. Aber es lohnt sich, dem Film eine Chance zu geben. Es ist die Geschichte des Fluchtwagenfahrers Baby (Ansel Elgort). Seit einem schweren Autounfall in seiner Kindheit hat er einen schweren Tinnitus und hört aus diesem Grund permanent Musik. mehr…

01.08.2017

Kino-Filmkritik: Wonder Woman

Der Comic-Gigant Marvel („Avengers“, „Thor“, „Guardians of the Galaxy“, „Captain America“, „Iron Man“) kann im Kino bereits auf zahllose äußerst erfolgreiche Superhelden-Filme zurückblicken. Konkurrent DC Comics tut sich da schon deutlich schwerer. mehr…

31.07.2017

Kino-Filmkritik: Baywatch

Von 1989 bis 2001 interessierten sich alle männlichen Teenager, Erwachsenen und Senioren zwischen 14 und 80 Jahren auf einmal sehr für die Rettungsschwimmer von Malibu. Denn nur in der kultigen Fernsehserie „Baywatch“ mit David Hasselhoff in der Hauptrolle liefen wunderschöne Frauen mit großer Oberweite in knappen roten Badeanzügen über den Strand … mehr…

31.07.2017

Kino-Filmkritik: Piraten der Karibik 5

Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) ist wieder da. Im fünften Teil der irren Piratensaga „Salazars Rache“ gibt Jack seinen magischen Kompass aus der Hand – mit fatalen Folgen. Der Geisterpirat Salazar (Javier Bardem) entkommt mit seiner Mannschaft dem magischen Gefängnis auf dem Grund des Bermudadreiecks – und macht Jagd auf Jack, um ihn aus Rache abzumurksen. mehr…

31.07.2017

Kino-Filmkritik: King Arthur

Guy Ritchie ist ein britischer Regisseur, der polarisiert. Viele lieben seine schnellen, wilden und ziemlich schrägen Gaunerfilme wie etwa „Bube, Dame, König, grAS“, „Snatch – Schweine und Diamanten“ oder „Rock N Rolla“. Ebenso viele Zuschauer können aber mit diesen Filmen überhaupt gar nichts anfangen. mehr…

30.07.2017

Kino-Filmkritik: Guardians of the Galaxy 2

Als James Gunn 2014 die „Guardians of the Galaxy“ ins Kino brachte, lagen ihm die Zuschauer zu Füßen. Coole Weltraum-Action, abgedrehte Charaktere und ein einzigartiger Musik-Score: Die Leute liebten den Film. Klar, dass angesichts der Einnahmen ein zweiter Teil folgen musste. James Gunn hat abermals das Drehbuch geschrieben und die Regie übernommen. mehr…

30.07.2017

Kino-Filmkritik: Happy Burnout

Das ist doch mal eine nette Idee für eine deutsche Komödie. Der alte Punk Fussel (Wotan Wilke Möhring) mogelt sich seit seiner Schulzeit durchs Leben. Bislang hat er noch keine Stunde auf Lohnkarte gearbeitet – und bezieht Hartz-IV, seitdem es das Gratisgeld vom Staat überhaupt gibt. Zum Glück steht Frau Linde (Victoria Trauttmansdorff) vom Amt ihm bei. mehr…

30.07.2017

Kino-Filmkritik: Hanni und Nanni – Mehr als beste Freunde

Ganze Generationen von Mädchen sind mit den beiden frechen Zwillingen „Hanni & Nanni“ aufgewachsen. Sie haben die Bücher von Enid Blyton gelesen, den Hörspielen gelauscht oder die Filme gesehen. Von 2010 bis 2013 kamen drei Kinostreifen heraus, die Jana und Sophia Münster als Hanni und Nanni im Internat Lindenhof einquartierten. mehr…

30.07.2017

Kino-Filmkritik: Es war einmal in Deutschland

1946, Frankfurt am Main. David Bermann (Moritz Bleibtreu) ist Jude. Er hat im KZ seine Eltern und seine Brüder verloren, vom ehrwürdigen Wäscheunternehmen der Familie sind nach dem Krieg nur Ruinen geblieben. mehr…

30.07.2017

Kino-Filmkritik: Life

Science-Fiction- und Monster-Freunde freuen sich wie kleine Kinder auf Filme wie „Life“. Endlich geht es im Weltall mal wieder richtig rund und alle Urängste dürfen lustig Karussel fahren – in den Nervenzellen der Zuschauer. mehr…

12.07.2017

Kino-Filmkritik: Atomic Blonde

Berlin, nur Stunden vor dem Fall der Mauer im Jahr 1989. Lorraine Broughton (Charlize Theron), Agentin des MI6, wird nach Berlin geschickt, um einer Liste nachzuspüren, auf der die Namen zahlloser Topspione vermerkt sind. Sie darf auf keinen Fall in die falschen Hände gelangen. mehr…

10.07.2017

Kino-Filmkritik: Small Town Killers

Die Filmemacher in Dänemark, die haben es verstanden. Dass ein gutes Drehbuch ebenso wichtig ist wie die Bilder auf der Leinwand. Dass man es nicht jedem Recht machen kann. Und dass ein rabenschwarzer Humor das Vergnügen entsprechend empfänglicher Zuschauer um einiges potenzieren kann. mehr…

10.07.2017

Kino-Filmkritik: Das Pubertier

Für Eltern ist es das reine Grauen: Die lieben Kinderlein verwandeln sich quasi über Nacht von vorzeigbaren Omalieblingen in garstige, stinkende, unordentliche und hormonell komplett entgleiste – Pubertiere. Was Jan Weiler in seinem gleichnamigen Roman bereits äußerst humorvoll festgestellt hat, findet nun seinen Weg auch ins Kino. mehr…

10.07.2017

Kino-Filmkritik: Spider-Man Homecoming

Spider Man, die dritte. Nach Tobey Maguire und Andrew Garfield spielt nun Tom Holland den Peter Parker. Der große Unterschied zu den Vorgängern: Sony und Disney haben sich endlich geeinigt und ziehen nun gemeinsam an einem Strang. Und so darf endlich auch Spider Man im großen „Marvel Cinematic Universe“ (MCU) auftreten. mehr…

17.05.2017

Kino-Filmkritik: Gregs Tagebuch 4 – Böse Falle!

Greg ist wieder da. Der Held aus der bekannten Buchreihe von Jeff Kinney muss sich in einem weiteren Kinofilm mit seinem großen und seinem kleinen Bruder herumärgern, die Erziehungsmethoden der übereifrigen Mutter abschmettern und ansonsten zusehen, wie er durch die Minenfelder des Teenagertums gelangt. mehr…

17.05.2017

Kino-Filmkritik: Sieben Minuten nach Mitternacht

Schon die Vorgeschichte zu „Sieben Minuten nach Mitternacht“ klingt tragisch. Die Autorin Siobhan Dowd hat das Buch begonnen, es aber wegen ihres eigenen Krebstodes nicht vollenden können. Das hat dann zum Glück der Journalist und Schriftsteller Patrick Ness gemacht, der damit einen preisgekrönten Bestseller gelandet hat. mehr…

17.05.2017

Kino-Filmkritik: Alien – Covenant

Ridley Scott erzählt sein Alien-Prequel weiter. Zehn Jahre nach den Ereignissen des Films „Prometheus“ geht die Geschichte weiter – im Film „Covenant“. Das gleichnamige Raumschiff hat Kolonisten an Bord und steuert einen fernen Planeten am Rand der Galaxis an. Als es unterwegs zu einem gravierenden Unfall kommt, entschließen sich die Überlebenden, … mehr…

Anzeige

Unsere Schwestern­zeitung

ZEHLENDORF.aktuell

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige