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01.01.2017

12 Antworten von Luise Herbst (Falkensee)

Luise Herbst (40) wird ab 1. Januar 2017 als neue Beigeordnete der Stadt Falkensee das Dezernat III mit Bürger-, Schul- und Ordnungsamt leiten und ihr Büro im Bürgeramt in der Poststraße 31 beziehen. Sie lebt schon seit mehreren Jahren gemeinsam mit ihrer Familie in der Gartenstadt und arbeitete bisher als Leiterin Recht und Regulierung bei der atene Kom GmbH in Berlin.

Raus in die Natur: Ihr Lieblingsplatz in Falkensee?

An Falkensee schätze ich sehr, dass ich keine weite Anreise habe, um im Grünen zu sein. Zum Joggen ziehe ich die Turnschuhe an, gehe nach draußen und bin an der Strecke! Ich laufe gerne durch die Straßen rund um den Asternplatz und bewundere die gepflegten Gärten.

Shopping? Wo kann man das in Falkensee am besten?

Alles, was ich für den täglichen Bedarf brauche, bekomme ich in der Stadt. Meinen Tee kaufe ich zum Beispiel im Weltladen – ein sehr guter Darjeeling in der Großpackung! Für die größere Shoppingtour zieht es mich dann doch nach Berlin oder in den HavelPark. Ich hoffe auf weitere Geschäfte rund um die Bahnhofstraße.

Wenn der kleine Hunger kommt? Der Imbiss Ihres Vertrauens?

Tuan an der Stadthalle! Da habe ich schon gern gegessen, als der Imbiss noch am alten Standort war. Jetzt kann man auch noch schön sitzen und muss das Essen nicht mitnehmen.

Wenn der große Hunger kommt? Wo gehen Sie dann essen?

Mein Mann und ich mögen beide griechisches Essen und gehen gern ins Restaurant Rhodos in der Schönwalder Straße.

Abends etwas trinken? Nur wo?

Da bin ich tatsächlich überfragt. Ich bin abends am liebsten zu Hause, wenn ich keine Termine habe. Meine Kinder und ich gehen am späten Nachmittag gerne zum Bäcker Thonke. Ich mag die große helle Bäckerei am Anger, in der immer etwas los ist. Dort gibt es Kuchen für die Kinder und einen Kaffee für mich. Die Biofreunde haben übrigens auch sehr guten Kaffee! Tipps für eine gemütliche Kaffeepause am Nachmittag hätte ich also.

Was für ein Laden fehlt noch in Falkensee?

Ich wünsche mir ein gut sortiertes Spielwarengeschäft im Zentrum.

Wie beschreiben Sie den typischen Falkenseer?

Freundlich, sehr hilfsbereit, häufig zugezogen. Viele Menschen haben sich bewusst für diesen Ort entschieden. Sie haben Erwartungen an die Stadt, sind aber auch bereit, sich zu engagieren. Die Falkenseer, die schon hier waren, sind dem Zuzug sehr gelassen begegnet. Das ist toll. Ich finde, die Mischung macht Falkensee so einzigartig. Der typische Falkenseer ist natürlich häufig morgens und abends am Bahnhof anzutreffen. Mit einigen bin ich so viele Jahre gependelt, dass wir uns wie alte Bekannte begrüßen, obwohl ich nicht einmal die Namen kenne.

Was muss man in Falkensee unbedingt gesehen haben?

Die Baustellen! Im Ernst, das Tempo der Stadt ist rasant, und ich beobachte die Entwicklung seit Jahren mit großem Interesse. Nicht nur, weil mein Sohn von den schweren Maschinen und den Kränen begeistert ist. Wenn ich daran denke, wie der Bahnhofsvorplatz noch vor ein paar Jahren aussah … Die Stadt wandelt sich, und für mich ist das ein wesentliches Merkmal. Meine Lieblingsbaustelle zurzeit ist das neu entstehende Wohn- und Geschäftshaus in der Bahnhofstraße.

Was sollte man tunlichst in Falkensee NICHT gesehen haben?

Aus meiner Sicht müsste die Frage lauten: WEN sollte man tunlichst in Falkensee nicht gesehen haben? Das sind für mich die dunkel gekleideten Radfahrer, die in der Dunkelheit ohne Licht und dazu sehr schnell auf den Straßen und Gehwegen unterwegs sind. Eine echte Gefahr für sich und für andere!

Was ist das Besondere an Falkensee?

Falkensee ist grün, weitläufig und im besten Sinne eine Kleinstadt. In welchem Ort weiden in der Innenstadt schon Schafe? Dazu haben wir Berlin vor der Tür und können jederzeit die Vorzüge der Großstadt genießen, wenn uns danach ist. Ich bin in Berlin geboren und konnte mir viele Jahre nicht vorstellen, woanders zu leben – heute fahre ich gern aus Berlin raus, nach Hause.

Was nervt an Falkensee?

Der Durchgangsverkehr.

Ich fahre gern nach Berlin, um …

… meinen Kindern zu zeigen, wie man sich in der Großstadt zurechtfindet, und um meinen Vater zu besuchen, der in Wilmersdorf lebt. (Foto: privat / Text: CS)

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