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08.02.2017

Nino de Angelo in der Falkenseer Stadthalle

Es wird langsam mit unserer neuen Stadthalle. Die Events werden zunehmend größer. Und sprechen immer mehr potenzielle Zuschauer an. Am 22. April macht Nino de Angelo Station bei uns in Falkensee. Er ist mit seiner „Mr. Jenseits von Eden“ Tour unterwegs und spielt ab 20 Uhr – ab 19 Uhr ist Einlass. Tickets gibt es ab 27 Euro bei Eventim.de und im lokalen Vorverkauf vor Ort.

Nino de Angelo, 1963 in Karlsruhe als Gerhard Gorgoglione geboren, prägt seit über 30 Jahren die deutsche Musikszene. Am bekanntesten ist sein Titel „Jenseits von Eden“. Er sagt: „Die Schlagermusik erlebt zurzeit ein echtes Revival. Ich weiß auch nicht, woran das liegt, aber es freut mich natürlich sehr. Helene Fischer als unheimlich erfolgreiches Phänomen hat sicherlich dazu beigetragen. Das Verdienst gehört aber auch allen Künstlern der verschiedenen Musikrichtungen, die es sich in den letzten Jahren getraut haben, zunehmend auf Deutsch zu singen. Egal, ob Sarah Connor, Revolverheld, Andreas Bourani, 2Raumwohnung oder Yvonne Catterfeld: Sie alle haben den Weg bereitet. Schlager war lange Zeit wirklich verpönt und schien nur noch Musik für ältere Leute zu sein. Heute ist der Schlager aber wieder sehr angesagt – gerade bei den jungen Leuten, die viel Spaß auf den in vielen Orten angebotenen Schlagerparties haben. Der Schlager ist heutzutage auch längst nicht mehr so spießig, wie er das früher einmal war. Er hat eine neue Frische bekommen, darf durchaus auch frech sein und bereitet den Fans viel Freude. In den Neunziger Jahren war Schlager alles andere als lustig, da wollte ich selbst auch ausbrechen und musikalisch etwas völlig anderes machen. Aber so, wie der Schlager sich heute präsentiert, habe ich wieder viel Spaß am Singen. Es ist wieder cool geworden, auf Deutsch zu singen. Die neue Generation, so denke ich, geht eben ganz anders mit dem Schlager um als die Generation davor.“

Nino de Angelo war übrigens auch in gut 20 Folgen der TV-Serie „Unter uns“ zu sehen. Würde er so etwas noch einmal machen? – „Das Schauspielern war für mich eine ganz neue Erfahrung. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Vor allem habe ich aber sehr viel gelernt. Die Kamera ist einem hier ja sehr nahe – und man lernt, mit der Kamera zu spielen und sich ganz anders für sie in Szene zu setzen. Diese Erfahrung hilft mir auch sehr bei meiner Bühnenshow – ich präsentiere mich ganz anders.“

Wir möchten gern wissen, ob in der nahen Zukunft weitere Schauspielengagements geplant sind? Nino de Angelo: „Zurzeit gibt es keine Anfragen dieser Art. Sollten entsprechende Angebote eingehen, dann mache ich das gern wieder. Ich bin aber kein gelernter Schauspieler. Ich kann also im Grunde nur Figuren spielen, die recht nah an meiner eigenen Person angelegt sind. Komplexere Aufgaben überlasse ich dann lieber den Profis.“

Eine echte Erfahrung war für den Sänger auch seine Teilnahme bei „Promi Big Brother“ im Jahr 2015: „Die Resonanz danach war einfach riesig. Ich habe ganz viele neue und auch junge Fans gewonnen, die mich vorher noch gar nicht kannten. Mir war aber beim Betreten des Hauses gleich klar, dass ich bei Big Brother unmöglich etwas spielen kann – ich habe mich vor den Kameras wie Zuhause gefühlt und mich auch so gegeben. Ich war eben authentisch und das kam gut an. Nur mein eher konservatives Publikum fand das nicht so dolle.“

Was erwartet den Besucher auf der Mr. Jenseits von Eden Tour? – „Das wird eine echte Personality-Show. Die Bühne ist hier wie mein Wohnzimmer gestaltet. Hier setze ich mich in meinen Sessel und erzähle aus meinem Leben. Die Besucher können sogar spontan Fragen stellen. Zwischendurch stehe ich auf und singe meine Songs. Da ist ganz viel Platz für Spontaneität – keine Show wird wie die andere sein. Neben den Klassikern, die ja alle hören möchten, werde ich viele Stücke aus dem neuen Album spielen. Das ist sehr poppig und Uptempo-lastig. Früher habe ich ja mehr Midtempo-Nummern und Balladen gesungen. Die neuen Texte laden zum Nachdenken ein, aber die Musik dazu ist frisch und fröhlich. Ich brenne förmlich darauf, dem Publikum meine neuen Songs vorzustellen – und bin sehr auf die Resonanz gespannt.“ (Foto/Text: CS)

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