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21.07.2017

Falkensee: Kreisverkehr an der Spandauer Straße und Ortsdurchfahrt L201 offiziell freigegeben

Der Verkehr fließt bereits wieder und mit dem traditionellen Durchschneiden des Bandes gaben Landrat Roger Lewandowski, Landtagsabgeordnete Barbara Richstein, Staatssekretärin Ines Jesse und Bürgermeister Heiko Müller am vergangenen Mittwoch nun auch offiziell den ersten Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt Falkensee der Landesstraße 201 frei.

Nach einjähriger Bauzeit konnten die Sanierungsarbeiten am Kreisverkehr und an der Spandauer Straße bis zur Einmündung Humboldtallee bereits drei Monate früher als geplant abgeschlossen werden.

Zu dem feierlichen Anlass versammelten sich auf dem angrenzenden Parkplatz des Hellweg-Baumarktes Vertreter des Land Brandenburg, des Kreises und der Stadt Falkensee, Stadtverordnete, Bauleute, Gewerbetreibende der Umgebung sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. Staatssekretärin des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung Ines Jesse, die bereits vor einem Jahr den ersten symbolischen Spatenstich zu dem Bauvorhaben setzte, richtete ihren Dank an den Landesbetrieb Straßenwesen und die Baufirma und lobte den zügigen Abschluss der Baumaßnahme, die insbesondere die Verkehrssicherheit für Fußgänger, Radfahrer sowie auch Autofahrer verbessert. „Ich freue mich, dass der Straßenabschnitt jetzt vor allem für Radfahrerinnen und Radfahrer und für alle, die zu Fuß unterwegs sind, deutlich sicherer geworden ist. Der Unfallschwerpunkt am Kreisel ist beseitigt. Gleichzeitig konnte durch die Einschränkung des motorisierten Verkehrs der Lärm gemindert werden.“

Bürgermeister Heiko Müller betonte, dass mit der Neugestaltung der Spandauer Straße auch deren Bedeutung als Lebensader der Stadt wieder mehr Wert zugetragen wird: „Mit dem Ausbau der wichtigsten Straße in Falkensee sind wir für die Zukunft gewappnet. Dabei war es kein einfaches Vorhaben. Als eine der meist befahrenen Achsen war die Kapazität der Spandauer Straße während der Bauzeit stark beeinträchtigt. Durch geschickte Verkehrslenkung, beispielsweise über die Panzerstraße, konnte der Verkehr jedoch entlastet werden und rollte weiterhin.“ Einen besonderen Dank richtete Heiko Müller in dem Zuge an alle Gewerbetreibenden und Bürger im Bauumfeld für ihre Geduld. Er lobte außerdem die gute Zusammenarbeit zwischen Land und Stadt.

Die Kosten für den Umbau des Abschnitts lagen bei 3,1 Millionen Euro. Davon trägt das Land Brandenburg 2,5 Millionen Euro, die Stadt Falkensee hat sich mit 600.000 Euro beteiligt. Davon erhält sie 150.000 Euro aus Fördermitteln zurück. Im Zuge der Sanierung mussten 29 Bäume entlang der Strecke gefällt werden. Dieser Eingriff wird mit mehr als 77 Neuanpflanzungen von Linden und Rotbuchen mit einem Wurzelschutz ausgeglichen.

Mit der Neugestaltung des Kreisverkehrs, dem Anlegen der getrennten Richtungsfahrbahnen und der Mittelinsel sowie der umfangreichen Leitungsverlegung verschiedener Medienträger ist der erste Bauabschnitt fertiggestellt. Nun beginnen die Planungen für die Sanierung im weiteren Verlauf der Spandauer Straße bis zur Berliner Stadtgrenze. Das Stadtoberhaupt erhofft sich hier eine gute Abstimmung mit Berlin, denn auch im nächsten Bauabschnitt soll die Belastung für die Verkehrsteilnehmer möglichst gering gehalten werden. (Text/Foto: Stadt Falkensee)

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