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25.08.2017

Dallgow-Döberitz: Die HipHop-Mädchen

Für viele junge Mädchen ist Tanzen ihr ganzes Leben. Theresa-Marie Wenzel (29) steht ihnen in der Dallgower Tanzschule Allround (www.tanzschule-allround.de) zur Seite. Die Spandauerin tanzt selbst, seitdem sie drei Jahre alt ist.

Begonnen hat sie mit Ballett, dann folgte der Showdance, anschließend die Akrobatik. Mit 15 Jahren ist sie als Schülerin in jeder freien Minute nach Spandau gefahren und hat hier an einer Tanzschule jeden nur erdenklichen Kurs besucht. Beim Turniertanzen konnte sie bereits 2009 mit ihrem Partner die Landesmeisterschaft im Latein gewinnen. HipHop wurde ihr Steckenpferd: „Hier ist man nicht auf einen Partner angewiesen.“

Theresa-Marie Wenzel: „Als ich mit der Schule fertig war, ging ich zu meinen Eltern und sagte: Ich will Tanzlehrerin werden! Worauf die beiden antworteten: Vergiss es, lerne lieber etwas Vernünftiges.“

Anstatt auf die Eltern zu hören, setzte sich die Tochter durch. Sie ließ sich drei Jahre lang zur ADTV Tanzlehrerin mit den Schwerpunkten HipHop, Discodance und Salsa ausbilden. Nach einer Festanstellung in einer Spandauer Tanzschule wechselte sie als Tanzlehrerin auf die AIDA – und blieb hier vier Jahre lang, zuletzt in der Position der Entertainment Managerin. „Die Zeit auf der AIDA war großartig“, schwärmt sie.

Durch einen Zufall sprang sie anschließend in einem Bundesligaturnier ein, trainierte in der Tanzschule Allround – und lernte Anja und Christian Thamm kennen. Seit Oktober 2013 arbeitet die Tanzlehrerin nun in Dallgow. Hier kümmert sie sich um die Arbeit mit den Kinder-HipHop-Gruppen. Anfangen können die Kinder im Alter von 6 bis 8 Jahren – bei den HipHop Minikids. Weiter geht es dann ab 8 Jahren bei den HipHop Kids. Ab 12 Jahren gehört man zu den HipHop Teens.

Aus allen drei Kursen rekrutiert Theresa-Marie Wenzel junge Tänzerinnen für ihren „Kader“. „Das ist eine Art Talentförderung“ erklärt sie. „Dieser Kader bekommt einen weiteren Trainingstermin pro Woche zur Verfügung gestellt – und zwar gratis. Die Eltern der Kinder zahlen für die zusätzliche Trainingseinheit keinen Cent. Es geht allein darum, die besonderen Talente zu fördern und den Kindern die Möglichkeit zu geben, ihr Können auch unter Beweis zu stellen.“

In den HipHop-Tanz werden im Kader auch Elemente aus dem Jazz-Tanz und aus der Akrobatik mit eingebunden. Der Kader hat bereits Auftritte auf Stadtfesten gehabt und an einigen Wettbewerben teilgenommen. Die Eltern der kleinen Talente helfen nach Kräften mit. Sie kümmern sich darum, die Kostüme für die Tänzerinnen zu nähen oder Hand an die Fertigung der Bühnenkulissen anzulegen.

Theresa-Marie Wenzel: „Das Besondere bei uns ist, dass wir die Sparte Musical lieben. Bei unseren Choreografien orientieren wir uns oft an berühmten Disney-Vorbildern. Wichtig ist mir – im Kader gibt es keine Zickereien, keinen Neid. Hier wird niemand gemobbt.

Altersunterschiede sind absolut irrelevant. Ich beobachte einen unglaublich tollen Teamspirit und bin sehr stolz auf meine Mädchen!“

Der Kader fährt übrigens Ende September zur deutschen Meisterschaft im Musicaldance nach Halle an der Saale. Theresa-Marie Wenzel: „Für die Zukunft wünsche ich mir, einen zweiten Kader gründen zu können, um die Möglichkeit zu haben, noch mehr Talente fördern zu können.“ Es sind übrigens nach wie vor noch Plätze in den Hip­Hop-Kursen frei.

PS. Theresa moderiert am 16.9. zum zweiten Mal das Taschenlampenkonzert in der Berliner Waldbühne. (Text: CS / Foto: CS)

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