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01.12.2007

Kunstlaube Schönwalde

kunstlaubeIn der Kunstlaube Schönwalde stellt Margit Schober zwei Mal im Jahr – beim „Tag des offenen Ateliers“ – ihre keramischen Unikate und Skulpturen vor. Kunst und Kultur lassen sich in Anlehnung an den „Berliner Salon“ bei Kaffee und Kuchenspezialitäten genießen.

Schon beim Betreten des lichtdurchfluteten Hauses mit den gro­ßen Flügeltü­ren in Schönwalde spürt man sofort die kreative Energie, die ei­nen in diesen Räumen spür­bar durchdringt. Seit 1999 wohnt Frau Scho­ber in ihrem „kunst­vollen“ Haus in Schön­wa­lde, das ihr Mann als Archi­tekt damals selbst entworfen und gebaut hat. Transparenz als Thema wurde von dem Ehe­paar sehr bewusst ge­wählt, deshalb wurde auch der Blick in den schönen Gar­ten nicht ver­sperrt.

Die großen Landschafts­ge­­mäl­de an den Wänden, die ihr mittlerweile verstorbener Mann damals noch selbst ge­malt und aufgehängt hat, sor­gen für einen angenehmen Weit­blick. Die formvollendeten Skulpturen, die schlichte Ele­­ganz und Funktionalität kom­­­binieren, sorgen für de­zente „Einblicke“ in ihre Kunst und ihr Kunsthandwerk.

Frau Schober, die in Berlin geboren wurde und hier auch aufwuchs und zur Schule ging, studierte anschließend Politik­wis­­sen­schaften. Als Hobby belegte sie später einige Töpferkurse an der VHS in Spandau – bei der Keramik­meisterin und Dozentin der UDK, Angelika Dör­baum. Von der Dozentin wurde Frau Schober das Handwerk und die Kunst der Keramik vermittelt. Schon bald packte sie die Leiden­schaft für das Töpfern und sie richtete sich in der Laube im schönen Garten eine Werk­statt mit Drehscheibe und Ofen zum Brennen der irdenen Gefäße ein. Die­se Werkstatt bildet das Zentrum der „Kunstlaube Schön­walde“. Es ist ein Ort, an dem immer wieder Aus­stel­lungen und Workshops von Künst­lern aus dem Umland stattfinden – etwa mit Wolf Wahl oder thanda zwa. Am „Tag des offenen Ate­liers“ werden die Akti­vitäten vorgestellt – und zwar zwei Mal im Jahr.

Der letzte Aktionstag fand übrigens gerade erst am 24. November statt, der nächste ist erst wieder im kom­men­den Jahr anvisiert. um noch ein Wort zum Kuchen zu verlieren: Im Kuchen- und Kulturbeitrag von drei Eur­o sind Kaffee und Kuchen bereits inklusive – so lässt sich am besten über die ausgestellte Kunst sprechen. Der Kuchen selbst stammt zwar nicht aus dem Tonofen, dafür aber aus dem heimischen Herd – zubereitet nach persönlichen Rezepten.

Vor Ort in der Kunstlaube sind ständig viele Keramiken zu se­hen, die das Interesse der Kunsthand­werkerin für klare Formen und Linien widerspiegeln – stilvolle, schlichte und elegante Tongefäße, die oft einfarbige, manch­mal zweifarbige Glasuren aufweisen. Frau Schober fertigt Lam­pen, Vasen, Tel­ler, Tassen, Kerzen­stän­der, Lichtob­jekte, Zimmerbrun­nen, auch Statuen und Kunstobjekte an, die alle ihren ei­genen Stil zeigen, auf den sie sich so wun­dervoll spezia­lisiert hat.

Für die Zu­kunft wünscht sie sich, dass sie ihrer Leidenschaft fürs Töp­fern weiterhin so intensiv nachge­hen kann und ihr diese Kreativität noch lange erhalten bleibt. (H.R.)

Kontakt: Kunstlaube Schönwalde, Keramik – Malerei – Ausstellungen, Margit Schober, Ulmenallee 8, 14621 Schönwalde, Tel. 03322-243340

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