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27.12.2007

Türkische Kultur: HASIR in Spandau

HasirIm HASIR wird man noch per Handschlag begrüßt. Bei einem leckeren Efes-Bier – in der Türkei gebraut – lohnt es sich dann, erst einmal die zahlreichen leckeren Vorspeisen auszuprobieren, bevor es an unzählige Döner-Variationen geht. Am Ende darf natürlich der heiß gebrühte Tee nicht fehlen.

Am HASIR in der Spandauer Altstadt gehen viele nur vorbei, um sich den frischesten Kebab von ganz Spandau abzuholen. Wer aber noch etwas vor­hat – etwa einen Kinobesuch im Cine­plex Spandau – der nimmt sich die Zeit, einmal im HASIR selbst einzukehren. Im geschmackvoll eingerichteten Res­tau­rant kann man den Blick nach drau­ßen genießen und das Fußvolk beo­bach­ten, das sich durch die Altstädt zwängt. Oder man schaut direkt zum großen Grill, aus dem die Glut aufsteigt und auf dem viele Gerichte frisch zube­reitet werden.

Das HASIR in Spandau ist eines von sechs gleichen Restaurants in Berlin. Wer sich hier einfindet, muss Spaß daran haben, eine fremde Küche aus­zu­­probieren. Es lohnt sich. Zur Vor­speise gibt es etwa Humus, das ist Ki­chererbsenpüree mit Sesamöl, Ge­würzen und Knoblauch. Gestippt mit dem dicken selbstgebackenen Brot, das es umsonst mit dazu gibt, ist das eine echte Delikatesse. Gut sind aber auch die Sigara Böregi, sehr heiße ge­bratene Blätterteigröllchen, die mit Schafs­käse gefüllt sind und nach de­nen man regelrecht süchtig werden kann.

Geht es dann an die Hauptspeise, steht Kebab auf dem Programm – na­tür­lich nicht im Brot, sondern sehr lecker angerichtet auf dem Teller und das in zahllosen Variationen. Mit dem klassischen Fast-Food-Döner hat das dann bereits nichts mehr zu tun. Der Bursa iskender Kebap bietet etwa klein­geschnittenes Fladenbrot, das mit würziger Soße übergossen wird und mit Joghurt, Kräutern und ver­schie­denen Fleischsorten angerichtet wird.

Ein sehr mageres und zugleich schmack­haftes Essen ist auch das Tavok Külbasti, ein entbeintes und sehr würziges Hühnerfleisch direkt vom Grill, das mit einer Reiskugel, Brat­kartoffeln und Salat angereicht wird. Empfehlenswert ist auch das Ku­zu Pirzola, ein Lammkotelett türki­scher Art mit Reis und Bratkartoffeln.

Wie gesagt: Die türki­sche Küche ist eine ganz eigene Küche, die sich im HASIR stolz dem deutschen Publikum prä­sentiert und die es ver­dient, einmal ausprobiert zu werden. Auch wenn die Namen auf der Karte noch fremd wirken – dahinter verbergen sich viele kulinarische Über­raschungen. Wie etwa die türkische Pizza Lahmacun, die sehr wür­zig ist und so ganz an­ders schmeckt als das italienische Pendant. Drei Pizzen gibt es im­mer pro Bestellung. Sie werden einfach zusammengerollt und in der Hand gehalten, sodass man von ihnen abbeißen kann.

Im HASIR Spandau treffen wir im­mer wieder auf die gleiche Bedienung, die stets gut gelaunt und zu Scherzen aufgelegt für Stimmung sorgt. Ein erst­klassiger Service sorgt dafür, dass sich der Gast zu Hause fühlt und sich auf das türkische Lebensgefühl vor Ort einlassen kann. Dazu gehört auch die Zeit und Muße, sich nach dem Essen auf den glühend heißen Tee zu freuen, der im dünnwandigen Glas serviert wird. Er zwingt zur Langsamkeit, da es eine ganze Weile dauert, bis man ihn sich auf eine erträgliche Temperatur heruntergepustet hat.

Eins ist noch wichtig: Im HASIR wird bar bezahlt. Kredit- oder EC-Karte werden nicht akzeptiert.

Kontakt: HASIR Spandau, Breitestraße 43, 13597 Berlin
Tel.: 030 – 353 04 792
Fax: 030 – 615 07 082
www.hasir.de/de/hasir_spandau.html

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