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02.11.2008

Who makes NOYSZ?

noyszHaben wir in Falkensee, Dallgow und Umgebung eigentlich eigene Bands und eine lokale Musikszene? Aber klar. Wir trafen Andy Kamp von der Gruppe NOYSZ zum informativen Interview.

Rockmusik aus Dallgow – tolle Sache. Wer gehört zu NOYSZ, was spielt ihr für Musik und was bedeutet der Bandname eigentlich?

Ja, Rockmusik aus Dallgow ist es, weil ich hier in Dallgow wohne, fast alle Songs schreibe und auch sonst das gesamte Management der Band betreibe. Da haben wir Dallgow zu unserem Bandsitz gemacht. Ursprünglich wurde die Band 2005 in Templin/Uckermark gegründet. Bedingt durch die jeweiligen Jobs wohnen die Bandmitglieder inzwischen aber in allen Ecken des Landes.
Zu NOYSZ gehören vier Leute; Mario Hinz (drums); Frank Schulzendorf (bass); Jens Marmula (leadgit), Andy Kamp (git, voc). Der Name NOYSZ sollte in Beziehung zu unseren Namen stehen und geht deswegen aus den Vornamen der Gründungsmitglieder hervor, der letzte Buchstabe des jeweilen Vornamens (anstelle von Frank gab es bei der Gründung einen Torsten!). Also TorsteN, MariO, AndY, JenS ergänzt um das Z und in Anlehnung an das englische „noise“ entstand der Name NOYSZ.
Wir spielen deutschsprachigen Pop-Rock, der sich irgendwo zwischen junger moderner Musik von Bands wie z.B. Juli und dem altbewährten Sound von Musikern à la Peter Maffay bewegt und mit einem Hauch „Achtziger“ doch ganz eigener NOYSZ-Stil ist.

Wie lange gibt es euch schon und wo habt ihr bereits aufgespielt?

Wir geben seit September 2007 in dieser Besetzung Konzerte auf kleinen und großen Veranstaltungen. Wir spielten z.B. beim Ketziner Fischerfest, beim Altstadtfest in Nauen, bei Rock in der Flakhalle in Elstal, auf der Antenne Brandenburg Bühne beim Sommerfest in Templin, bei der Mittsommernacht in Schwedt und in Potsdam anlässlich der Babelsberger Livenacht.
Auch bei einigen kleinen Radiosendern ist unsere Musik schon gelaufen. Es gibt auch immer wieder Anfragen kleiner Radiosender nach Musik von uns, die sie gern spielen möchten. Auch aus den USA und Italien waren schon Sender dabei.

Schreibt ihr eure Songs selbst, covert ihr andere Stücke oder spielt ihr einen Mix aus beiden?

Vorwiegend schreiben wir unsere Songs selbst. Wir haben ein Programm von zwei Stunden und wenn wir diese zwei Stunden voll ausnutzen, dann haben wir auch den einen oder anderen Coversong dabei. Aber es geht uns in erster Linie darum, unsere eigene Musik zu spielen.

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Sicherlich verdient ihr das eigentliche Geld mit anderen Jobs. Wie kriegt man Beruf, Familie und Band unter einen Hut? Gibt es auch mal Zoff in der Band?

Ja, das ist nicht so einfach. Wir können aufgrund unserer Jobs nur am Wochenende spielen, es sei denn, wir nehmen extra für einen Auftritt Urlaub, wie z.B. für das Konzert im Quatsch Comedy Club. Auch proben können wir nur am Samstag oder Sonntag. Wenn dann Konzerte anstanden wie in der vergangenen Saison, dann vergehen schon einmal viele Wochen, bevor wir wieder proben und unserer Repertoire erweitern bzw. ändern können. Deswegen haben wir auch fast zwei Jahre gebraucht, bevor wir mit einem Konzertprogramm auf die Bühne gehen konnten.
Ab und an gibt es auch schon mal Zoff, besonders, wenn es um gestalterische Dinge geht, wie z B. CD-Cover und solche Sachen. Aber wir haben uns dann auch schnell wieder zusammengerauft.

Kann euch jeder buchen oder seid ihr eher eine Band für große Events?

Uns kann jeder buchen und wir spielen auch fast überall, Hauptsache, man stellt uns ein trockenes Plätzchen mit wenigstens einer Steckdose zur Verfügung.
Bei unserem Programm von bis zu zwei Stunden mit vorwiegend eigenen Songs bieten sich natürlich große Events an. Vor allem Feste, die ein buntes Bühnenprogramm haben, oder dann als Support vor einer bekannten Band.
Bei den „kleineren“ Festen wird dann oft eine Band (Tanzkapelle) gesucht, die vier oder fünf Stunden lang die Leute mit Coversongs unterhält. Bei einigen Kneipen, die das Publikum bis weit nach Mitternacht halten wollen, ist das ebenso. Aber wir haben auch schon in kleinen Kneipen gespielt, auf Kirchenfesten und Festveranstaltungen wie dem Finkenkruger Sommerfest und sind dort immer auf positive Resonanz gestoßen, auch wenn wir nicht stundenlang zum Tanz aufspielten. Wir machen halt Konzerte, auf denen es vorkommt, dass die Leute auch schon mal anfangen, nach unserer Musik zu tanzen.

Ihr spielt demnächst im Quatsch Commedy Club in Berlin. Erzählt doch mal: Wie kam es dazu?

Wir sind ganz einfach über unsere myspace-Seite dem Veranstalter aufgefallen und von ihm gefragt worden, ob wir da mitmachen wollen. Wir haben ja gesagt und sofort Urlaub genommen für den Tag. Geplant ist dort ein Rock­event von fünf Stunden Dauer mit Steffi List, den Frolleins, der Band Leyan und uns. Bis auf Steffi List kennen wir auch keinen und Steffi auch nur aus dem Fernsehen. Sie war ja die Drittplatzierte in der Casting Show von Stefan Raab. Es ist vorgesehen, dass wir die Veranstaltung mit einem einstündigen Konzert eröffnen, dann die Frolleins und Leyan auch jeweils eine Stunde spielen und Steffi List mit ihrer Band als Hauptakt mit eineinhalb bis zwei Stunden Programm den Abend krönt.

Kontakt: http://www.noysz.de/ und 0174 / 9319460

Foto: Noysz

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