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19.12.2008

Verkehr kann wieder rollen: Rathauskreuzung wieder frei

kreuzBürgermeister Heiko Müller freute sich, noch in diesem Jahr eine weitere Straße freigeben zu können. Noch dazu eine Straßenbaumaßnahme mit einer langen Historie. Schon 2002 wurden Kreuzungsarme der Rathauskreuzung ausgebaut, gehört der jetzige Ausbau der Bahnhofstraße im 4. Bauabschnitt zur Gesamtbaumaßnahme Bahnhofstraße/Potsdamer Straße (1. Bauabschnitt Potsdamer Straße ab Schwarzkopffstraße), die in 2000/2001 begonnen wurde.

Der Ausbau des südlichen Armes der Rathauskreuzung und des 4. und letzten Bauabschnittes verzögerte sich indes, da von Stadtseite Grundstücke angekauft werden mussten. Mitte des Jahres konnte Heiko Müller mit den betroffenen Anliegern einen Vergleich aushandeln. Anfang September startete bereits der Ausbau. Eine zusätzliche Linksabbiegerspur aus Richtung Zentrum in Richtung Autobahn abbiegend entspannt nun die bisherige Kreuzungssituation.

Sorgten früher Linksabbieger in dieser Spur für einen Stau, kann der Verkehr nun besser fließen. Für Busse, die zudem in höherer Taktqualität die Kreuzung queren, sind neue Bushaltebuchten eingerichtet worden. Sie hindern auf diese Art nicht zusätzlich den Verkehrsfluss und lassen die Verkehrsteilnehmer sicher ein- und aussteigen. Die neue Mitttelinsel mit zwei Querungshilfen dient nicht nur der Sicherheit der Fußgänger sondern symbolisiert auch eine grüne Brücke, die die getrennten Angerbereiche miteinander verbindet. Auch der Umbau der Ampeln mit einer blindengerechten Signalisierung wird zu einer höheren Verkehrssicherheit führen. Bepflanzt und mit tollen Straßenlampen ausgestattet präsentiert sich nun die Rathauskreuzung in neuem Glanze. Wie Heiko Müller kürzlich bei einem Firmenbesuch der Aluminiumgießerei GmbH Falkensee in der Halleschen Straße erfuhr, stammen Teile der Lampen aus dieser Firma.

Der rund 650.000 € teure Ausbau wird mit 393.000 € vom Land gefördert.
Heiko Mülller dankte dem persönlich anwesenden Finanzminister Rainer Speer für die finanzielle Unterstützung durch das Land. Mit Anzug der Preise innerhalb der Baubranche überschlugen sich mit der Ausschreibung die kalkulierten Kosten. Das Land erhöhte in diesem Fall die Fördermittel. Danke sagte Müller auch allen beteiligten Bauunternehmen, die er aufgrund einer vielfach bewährten Zusammenarbeit schon als „gute Bekannte“ betitelte. Trotz befahrener Baustelle und einer Behelfsampel hielt sich der Stau in Grenzen. Nichtsdestotrotz waren die Unternehmer und Geschäftsinhaber in der Bahnhofstraße erheblichen Belastungen ausgesetzt. „Umso schöner, dass die Baumaßnahme beendet ist und der Verkehr wieder rollen kann.“ so Heiko Müller, der insbesondere dem städtischen Tiefbauamt und Bauunternehmer Rüdiger Rausch für den termingerechten Ausbau dankte. Rüdiger Rausch indes stellte klar: „Als einheimisches Unternehmen müssen wir uns beweisen! Fehler können wir uns gerade in Falkensee nicht leisten.“

Am Ausbau beteiligt waren folgende Firmen: die Falkenseer Firma Rausch (Straßenbau), die Firma Geidel aus Langen (Rohrleitungsbau), die Falkenseer Ingenieurgesellschaft nts (Planung Straßenbau), das Büro Fassing (Planung Straßenbeleuchtung, Kleinmachnow) sowie die Falkenseer Firma Elektrokundendienst Wede (Errichtung Straßenbeleuchtung).

Yvonne Zychla
Stadt Falkensee
Öffentlichkeitsarbeit

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