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10.04.2009

Bestattungsinstitut Stresow: Im Fall eines Falles

stresow2Für jeden kommt irgendwann die Zeit, von einem geliebten Menschen Abschied nehmen zu müssen. Obwohl das eigene Ende unabweichlich ist, beschäftigen sich die meisten Menschen nicht mit dem Tod und vermeiden alle Gedanken an die entsprechenden Umstände. Tritt dann im Familienkreis doch ein Todesfall ein, so kommt zur Trauer auch noch die Angst hinzu, die schwere Situation nicht bewältigen zu können.

Wir sind der Frage nachgegangen, was im Falle eines Falles eigentlich zu tun ist – und haben Robert Stresow (29) getroffen, den Geschäftsführer vom Bestattungsinstitut Stresow. Das gibt es bereits seit über 17 Jahren in Falkensee. Robert hat das Familienunternehmen 2001 von seinem Vater Wolfgang übernommen. Es war früher in der Falkenhagener Straße zu finden – gleich neben dem Steinmetz Müller. Jetzt residiert das Institut in der Nauener Straße 27 in einem großen Eckhaus mit Blumenladen und eigener Aufbahrungsmöglichkeit.

Robert Stresow sagt: „Wenn Sie ein lieber Mensch verlässt, werden Sie von uns nicht allein gelassen. Tag und Nacht stehen wir Ihnen zur Seite. Nach einem persönlichen Gespräch übernehmen wir für Sie auch alle wichtigen Behördengänge, wozu wir aber einige Papiere benötigen – etwa den Personalausweis, die Geburtsurkunde sowie die Heiratsurkunde des Verstorbenen. Wir beantragen dann in Ihrem Auftrag die Sterbeurkunden und kümmern uns auch sonst um alle Formalitäten, die zu einer Beisetzung gehören.“

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Es besteht auch die Möglichkeit, einen Vorsorgevertrag abzuschließen. In diesem Fall liegen im Bestattungsinstitut bereits Kopien aller wichtigen Papiere und die Wünsche zur eigenen Beerdigung bereit. Im Todesfall kann dann alles ganz schnell und vor allem nach Wunsch ablaufen.

Falkensee ist zwar eine sehr junge Stadt, da die meisten Zugezogenen Familien erst um die 40 sind. Es sei aber so, dass viele ihre verstorbenen Eltern oder Großeltern in Falkensee am neuen Wohnort beisetzen lassen, sodass die Familie zusammen bleibt.

In Falkensee gibt es zwei städtische Friedhöfe (Waldfriedhof und der Friedhof in der Kremmener Straße) sowie mehrere kirchliche Gottesacker. Hier können die Menschen aus verschiedenen Bestattungsformen wählen. Beliebt auf allen Friedhöfen sei die Grabstätte in der Gemeinschaftsanlage, bei der für jeden Beigesetzten eine kleine Platte im Rasen eingelassen wird, so erfahren wir. Und auf dem Friedhof in der Seegefelder Straße gibt es ganz neu die Möglichkeit, eine Urne in der Gemeinschaftsanlage beizusetzen und den Namen des Verstorbenen dann auf eine Glasplatte direkt an der Friedhofsmauer schreiben zu lassen.

Robert Stresow, der in seiner Freizeit gern Motorrad fährt, weiß, dass die Beschäftigung mit dem Tod sehr belastend sein kann: „Wir sind sehr froh, wenn wir den Hinterbliebenen mit Rat und Tat helfen und ihnen in der schwierigen Zeit zur Seite stehen dürfen. Unsere langjährige Erfahrung hilft eben doch dabei, viele bürokratische Hürden schnell zu nehmen.“

Kontakt: Bestattungsinstitut Stresow, Nauener Str. 27, 14612 Falkensee, Tel.: 03322-206503 (Tag und Nacht)

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