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02.09.2009

Diesterwegschule hat neues Gebäude erhalten

schule„Selbst bei nicht so sonnigem Wetter wie heute sind die Flure hell und das spart Energiekosten“, erklärte Architekt Uwe Müller aus Potsdam nur eines der vielen Vorteile des neuen Schulanbaus an der Falkenseer Grundschule „A. Diesterweg“. Gestern wurde der Anbau im Beisein von Finanzminister Rainer Speer, der Landtagsabgeordneten Barbara Richstein, dem Landkreisvorsitzenden Jürgen Bigalke und vielen Stadtverordneten und Vertretern von Firmen feierlich seiner Bestimmung übergeben.

Bürgermeister Heiko Müller hatte dazu einen großen, goldenen Schlüssel mitgebracht und überließ Direktor Hartmut Friedrich die schwierige Aufgabe, mit diesem das kleine, moderne Türschloss zu öffnen. Unter dem Beifall von 500 Schülerinnen und Schülern gelang ihm das problemlos.

Die ersten Klassen, die gestern an den Schulstart gingen, hatten dann das große Glück die neuen Räume in Besitz zu nehmen. Statt Unterricht erwartete sie wie die Gäste ein buntes Programm ihres Schulchores. Die Schüler versammelten sich dazu vor ihren neuen Klassenräumen auf einer Galerie und sahen auf Bühne und Gäste hinab, die im Lichthof des Untergeschosses standen.

Ähnlich wie im Nachbargebäude überspannt eine große Glaskuppel das Dach und spendet viel Licht bis ins Untergeschoss hinein. Neben der energiesparenden Bauweise ist auf dem Dach noch die Anbringung einer Fotovoltaikanlage vorgesehen. Vor allem aber bestechen die Räume und ihre Ausstattung. So gibt es einen großzügigen Toberaum und eine Ecke zur Entspannung. Der Sachkundeunterricht kann nunmehr auch einmal ganz praktisch in der Schulküche abgehalten werden und der Kunstraum ist mit einer großen Außentür in den Garten versehen. „Das ist ganz bewußt so geplant“, erläuterte Architekt Uwe Müller. „So kann zum Zeichnen auch mal rausgegangen werden.“

Mit dieser Ausstattung ist die Schule bestens für ihr neues Konzept der verlässlichen Halbtagsschule mit musisch-ästhetischem Profil gerüstet.

Möglich wurde der rechteckige Anbau, der mit dem runden Altbau über einen leicht gewundenen Gang verbunden ist, dank der Fördermittel vom Ministerium für Jugend Bildung und Sport (MBJS) in Höhe von 400.00,00 Euro und der Förderung durch den Landkreis Havelland in Höhe von 147.058,83 Euro. 16 Baufirmen vorwiegend aus dem Land Brandenburg realisierten den insgesamt 2,1 Millionen Euro teuren Bau, der nach nur 11 Monaten Bauzeit und Ausstattung der Inneneinrichtung fertig gestellt werden konnte.

Foto: Harmut Friedrich mit Schlüssel
(Foto: Stadt Falkensee)

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