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30.09.2009

Familiensorgen September 09

boogardLiebe Deborah van den Boogaard, ich habe einen 13-jährigen Sohn, der wirklich ganz wundervoll ist. Nur leider bereitet mir seine Lerneinstellung seit einem knappen Jahr große Sorgen. Früher war Schule kein Problem für ihn, mittlerweile könnte man jedoch meinen, dass er noch nie Spaß in der Schule hatte – also beim Lernen. Er hat sich diesbezüglich verändert und fällt den Lehrern nur noch durch seine schwachen Leistungen und den Unsinn auf, den er macht.

Ich kann es mir nicht erklären und überlege nun, ob es für ihn nicht besser wäre, die Schule zu wechseln. Was würden Sie mir raten? Ich grüße Sie herzlich – Ihre Helene

Liebe Helene,
Danke für Ihren Brief. Einschneidende Erlebnisse im Leben eines Teenies/Kindes können zu Verhaltensänderungen führen. Deshalb würde ich Ihnen empfehlen, als erstes zu überlegen, ob es in den vergangenen Monaten für Sie ein Ereignis gab, das die Ursache für die Verhaltensänderung Ihres Sohnes sein könnte.
Ist dies nicht der Fall, könnte der nächste Schritt ein längeres und intensives Gespräch mit Ihrem Sohn sein, am besten in entspannter Atmosphäre. Sprechen Sie mit ihm über Ihre Beobachtungen, das Feedback der Schule und fragen Sie ihn offen nach den Gründen für die Veränderung: Sind diese in der Schule zu finden, im Freundeskreis oder vielleicht ganz woanders?
Ein persönliches Gespräch mit der Klassenlehrerin/dem Klassenlehrer sowie anderen – für Ihren Sohn – wichtigen Ansprechpartnern sollten Ihnen zusätzliche Informationen geben können.
Es gibt ganz unterschiedliche Motive, die zu einer ablehnenden Haltung führen können. Um das Problem beheben zu können, sollte zuerst her­ausgefunden werden, was zur Veränderung geführt hat.
Sollte sich Ihr Sohn auf der Schule wirklich unwohl oder nicht angenommen fühlen, könnte sogar ein Schulwechsel überlegt werden. Ich möchte Ihnen nur raten, diesen Schritt sehr genau zu überlegen und Ihren Sohn (aufgrund des Alters) in den Prozess einzubeziehen. Mit einem Wechsel wird das Problem an sich nicht immer gelöst. Meist ändert sich nur das Umfeld, und nach kurzer Zeit können neue oder die alten Probleme wieder auftreten. In Einzelfällen kann ein Wechsel jedoch auch die Lösung sein.

Ich würde mich gerne noch etwas ausführlicher mit Ihnen zu diesem komplexen Thema unterhalten. Rufen Sie mich doch einfach an unter: 03322 2131881. Herzliche Grüße und alles Gute – Deborah van den Boogaard

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