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14.08.2010

Ursache des alten Brandschadens im Dachstuhl des Rathauses vermutlich geklärt

logoIm Zusammenhang mit der Begutachtung des Dachstuhles im Rathaus Falkensee war vor einigen Wochen ein großflächiger Brandschaden festgestellt worden. Da sich auch in der freiwilligen Feuerwehr niemand an einen Brand im Rathaus erinnern konnte, hatte Bürgermeister Heiko Müller die Bürgerschaft um Mithilfe gebeten.

Zwei damalige Einwohner aus Falkensee, Horst Schreiber aus der Falkenhagener Straße und Wolfram Gauert, in dieser Zeit in der Freimuthstraße wohnend, können sich erinnern. Nach ihren Angaben hat es im Winter 1945/1946, also kurz nach dem Krieg, im Rathaus gebrannt. In dieser Zeit war allerdings kein Bürgermeister Hausherr im Rathaus, sondern ein russischer Offizier – der Stadtkommandant. Offensichtlich haben damals die Angehörigen der Roten Armee den Brand gelöscht. Den Löschwasserschaden hätte man noch lange an der Giebelwand erkennen können, so Horst Schreiber. Eine Dokumentation der Löschaktion oder der Ursache des Brandes wurde nicht überliefert.

Erste Untersuchungen des Gutachters haben nun ergeben, dass der Brandschaden zwar großflächig, aber nicht sehr tief ist. Die Balken sind auf den Dachinnenflächen etwa 3 Millimeter verkohlt. Nach Ansicht des Bürgermeisters sprechen die lange Zeit, die das Dach bereits nach dem Brand gehalten hat und das Fehlen von schadensbedingten Dach-Verformungen für eine relativ gute Reststabilität und beherrschbare Sanierungskosten.

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