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14.08.2010

Vorsorge statt Nachsorge!

vorsorgeGestern präsentierte Bürgermeister Heiko Müller gemeinsam mit der Schuldnerberaterin Krimhild Nauck den neuen Informationsflyer „Schuldner- und Insolvenzberatung“. Damit wurde nun der zweite von insgesamt zehn Flyern vorgestellt. Mit dieser Groß-Offensive an Öffentlichkeitsarbeit möchte die Stadtverwaltung über verschiedene Themen, wie Hundehaltung, Lärmschutz oder alters- und behindertengerechtes Wohnen in Falkensee, informieren.

Der Flyer „Schuldner- und Insolvenzberatung“ enthält Ansprechpartner und Adressen, die Wege aufzeigen, wie man aus dieser schweren Situation herauskommen kann.

„Vorsorge statt Nachsorge“, betonte Müller bei der Präsentation. „Wir sind einige der wenigen Kommunen, die eine Schuldner- und Insolvenzberatung anbieten“, sagte das Stadtoberhaupt. Meist nehmen die Verschuldeten viel zu spät die Hilfe von Krimhild Nauck in Anspruch.

„Erst wenn die Menschen tief unten sind und sie erkennen, dass ihre eigenen Strategien zu nichts führen, kommen sie zu mir. Dann ist es leider oft zu spät und ein Insolvenzverfahren muss eingeleitet werden“, bedauerte Krimhild Nauck, die schon über 15 Jahre Erfahrung in diesem Beruf hat. „Die Gesamtsituation verschlechtert sich zunehmend“, stellte sie fest. Die jungen Menschen, die aufgrund von Handyverträgen oder Internetdownloads immer mehr Rückstände haben, die Rentner, die mit der geringen Rente nicht mehr ihre Ausgaben decken können, oder die Frauen und Männer, die wegen Trennung, Krankheit oder Arbeitslosigkeit auf einen enormen Schuldenberg sitzen – All diese Menschen kommen bereits mit tiefen emotionalen Wunden zu einer Schuldnerberatung. Für den psychosozialen Halt dieser Menschen sorgt Ingrid Oelschlägel vom Beratungs- und Begegnungszentrum Falkensee. Nur jeder zehnte Bürger, der überschuldet ist, nimmt eine Beratung in Anspruch. Der Flyer soll dazu Mut machen, sich professionell und frühzeitig Hilfe zu holen.

Der Informationsflyer „Schuldner- und Insolvenzberatung“ hat eine Auflage von 1000 Exemplaren und ist in allen städtischen Einrichtungen, im ASB, im Caritas Contact Café, im Integrations- und Leistungszentrum Havelland sowie bei der Lebenshilfe Havelland e.V. erhältlich. Für Layout und Druck war die Falkenseer Druckerei Bügler verantwortlich.

Das Foto zeigt Bürgermeister Heiko Müller (Mitte) mit Krimhild Nauck (links) und Ingrid Oelschlägel (rechts).

Schuldner- und Insolvenzberatung der Stadt Falkensee:
offene Sprechstunde:
donnerstags 13 – 16 Uhr
nach Termin:
dienstags: 13 – 18 Uhr und
mittwochs: 9 – 12 Uhr

Telefon: 03322 281 160
E-Mail: schuldnerberatung@falkensee.de

Stadt Falkensee
Sekretariat Dezernat I
Falkenhagener Straße 43/49
14612 Falkensee

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