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30.09.2014

Bumm! in Nauen

pyro1Steffen Rahmel (46) wurde zwar in Staaken geboren, lebt aber schon immer in Nauen. Zu seinem Haus im Grünen gehört ein großer gepflegter Garten, ein kleines Gartenhäuschen für kleine Feiern mit den Freunden, eine Bogenschießscheibe für den beherzt geschossenen Pfeil und ein naturnaher Teich. Der Nauener arbeitet als Servicetechniker – früher für die Telekom, jetzt für den Straßenbau.

(WERBUNG) Und seit seiner Kindheit gehört sein Herz dem Feuerwerk. Nun erfüllt sich Steffen Rahmel einen echten Kindheitstraum und baut sich ein zweites Standbein als Pyrotechniker auf. Rahmel: „Im März 2014 habe ich die Prüfung zum staatlich anerkannten Pyrotechniker abgelegt. Das bedeutet nicht, dass ich nun meine eigenen Raketen bauen darf. Aber ich bin dafür autorisiert, kleine und große Feuerwerke zu planen, diese bei der Stadt anzumelden und sie dann auch durchzuführen – und das natürlich nicht nur an Silvester. Die einzelnen XXL-Bausätze für das Feuerwerk besorgt mir u.a. Torsten Nowack von meinFeuerwerk.com aus Falkensee.“

Wer jetzt schimpft und darauf verweist, dass es doch schon viel zu viele Feuerwerke in der Stadt gibt, der darf beruhigt sein: Dabei handelt es sich meist um illegale Feuerwerke, die strafbar sind und die privat ohne Genehmigung durchgeführt werden. Rahmel: „Viele wissen etwa nicht, dass ein genehmigtes Feuerwerk oft schon um 22 Uhr zu Ende sein muss, um eben die Nachtruhe der Bürger nicht zu gefährden.“

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Wer für eine Geburtstagsparty, eine Hochzeit oder einen Firmenevent bunte Raketenblumen in den Himmel schreiben möchte, teilt dem Pyrotechniker seine Wünsche und den anvisierten Termin möglichst weit im Vorfeld mit. Denn allein das Einholen der behördlichen Genehmigung dauert gut und gern zwei Wochen. Die Dauer des Feuerwerks hängt vor allem vom Budget des Auftraggebers ab. Auch lässt sich das eigene Geld unterschiedlich anlegen – etwa in einem Barock-, einem Höhen- oder einem Musikfeuerwerk.

Interessant: Der schlimmste Feind eines Feuerwerks ist nicht der Regen, sondern der Wind. Besteht die Gefahr, dass Raketen zu weit abgetrieben werden, darf das Feuerwerk nicht gezündet werden. (Text/Fotos:CS)

Info: Steffen Rahmel, Nauen, rakete@online.de, Tel.: 0151 1000 9009

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