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22.12.2016

Dallgow-Döberitz: Zum Eismann

Dallgow-Döberitz: Zum Eismann

Holger Jagodzinsky (50) kümmert sich um die Grundversorgung der Dallgower – mit Speiseeis aus der eigenen Produktion. Der „Eismann“ stammt aus Berlin-Köpenick, sagt aber: „Ich lebe und arbeite seit 25 Jahren in Dallgow, also bin ich ja wohl Dallgower, oder?“ Ja, ist er. (ANZEIGE)

Seit einem Vierteljahrhundert verkauft er schließlich schon sein Eis am Dallgower Bahnhof, seit 1996 übrigens genau gegenüber im so genannten „Lindencorso“. Hier nennt er sein Café „Zum Eismann“ und bietet zurzeit genau 12 Eissorten an. Neben den Klassikern fallen hier Sorten wie „Joghurt-Heidelbeere“ oder „Sanddorn-Holunder“ auf.

Holger Jagodzinsky: „Von Ende Oktober bis Mitte März mache ich Winterpause, da hat der Laden zu. In der Zeit denke ich mir dann wieder neue Rezepte für mein Eis aus, wie eben Sanddorn-Holunder. Dieses Eis passt perfekt zum Havelland und verkauft sich inzwischen fast so gut wie Vanille. Die Leute sind so verrückt danach, das darf ich gar nicht mehr von der Karte nehmen. Wichtig ist mir, dass ich sehr wenig Zucker verwende, sodass das Eis nicht ganz so viele Kalorien hat. Und ich verwende keine Aromastoffe. Wenn mein Mango-Eis richtig intensiv nach Mango schmeckt, dann liegt das alleine daran, dass da so viel Mango drinsteckt. Und ich verwende keine künstlichen Farbstoffe, sondern nehme lieber natürliche Farbstoffe wie etwa Rote Beete.“

Die Klassiker wie Schoko, Vanille und Erdbeer dürfen im Sortiment nie fehlen. Jagodzinsky: „Gerade die älteren Bürger kommen noch immer zu mir und bestellen einen Becher ‚Schoko, Vanille und Frucht‘. Gab ja in der DDR nüscht anderes.“

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Aber – die Auswahl soll weiter steigen. In die entsprechende Technik wird bereits investiert. Ab 2017 sollen dann bis zu 19 eigene Kugeleissorten in der Auslage zu sehen sein: „Dann auch gern mit zwei, drei veganen Sorten. Das liegt ja auch sehr im Trend. Aber wir wechseln die Sorten natürlich auch jetzt schon und bringen Eigenentwicklungen wie die Creme Brulee oder ein Sahne-Gries-Zimt-Eis. Nur das sehr leckere Hugo-Eis lief leider gar nicht: Alkohol im Eis mögen die Dallgower nicht.“

Neben dem Kugeleis gibt es auch Softeis beim „Eismann“ – in den Sorten Schoko und Vanille. Die große Überraschung: Das Softeis verkauft sich ebenso gut wie das Kugeleis. Im Eislokal gibt es im hinteren Bereich auch ein paar Tische. Hier kann man jederzeit Platz nehmen, sich seinen Becher schmecken lassen und vielleicht noch eine Kaffeespezialität bestellen. Jagodzinsky: „Zu mir kommen die Kunden ja bereits in der dritten Generation. Ich habe eben gutes Eis und das merken die.“ (Fotos/Text: CS)

Info: Eis Café „Zum Eismann“, Bahnhofstraße 154, 14624 Dallgow-Döberitz, Tel.: 0173 – 9227197

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