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10.07.2017

Kino-Filmkritik: Spider-Man Homecoming

Kino-Filmkritik: Spider-Man Homecoming

Spider Man, die dritte. Nach Tobey Maguire und Andrew Garfield spielt nun Tom Holland den Peter Parker. Der große Unterschied zu den Vorgängern: Sony und Disney haben sich endlich geeinigt und ziehen nun gemeinsam an einem Strang. Und so darf endlich auch Spider Man im großen „Marvel Cinematic Universe“ (MCU) auftreten.

„Spider-Man Homecoming“ ist eine direkte Fortsetzung zu „The First Avenger: Civil War“. Tony Stark alias Iron Man hat Spider-Man ja zu den Avengers geholt und ihm seinen Superhelden-Anzug gebaut. Nun, wieder zurück in New York und bei Tante May, will das Superhelden-Telefon partout nicht klingeln. Die Avengers brauchen ihr neues Mitglied anscheinend gar nicht. Und so muss sich Peter Parker auf eigene Faust in seiner Nachbarschaft umschauen, um auf Schurkensuche zu gehen. Er trifft dabei auf Adrian Toomes (Michael Keaton). Der baut außerirdische Artefakte zu gefährlichen Waffen um und sorgt als fliegender Vulture (Geier) dafür, dass es unserem Spidey nicht langweilig wird.

Regisseur John Watts („Cop Car“) lässt sich zwei Stunden und 13 Minuten lang Zeit, um Spider-Man neu zu beleben. Dabei legt er großen Wert auf eine solide Basis, also auf ein gutes Drehbuch. Im Gegensatz zu den anderen Marvel-Filmen geht es bei „Homecoming“ nicht um eine globale Bedrohung, die den Fortbestand der Erde gefährdet. Der Film fährt das Superhelden-Drama um mehrere Gänge zurück und beschränkt es auf Peter Parkers Nachbarschaft.

Der ist als Spider-Man noch lange nicht in sein neues Kostüm hereingewachsen und verbringt so manche Nacht damit, Touristen den richtigen Weg zu zeigen oder Kleinganoven mit seinem Netz an eine Laterne zu kleben. Und da Peter Parker im MCU erst 15 Jahre alt ist, muss er sich auch noch mit der Schule, einem allzu neugierigen Sidekick und der ersten Liebe auseinandersetzen.

„Spider-Man Homecoming“ hat einen herrlichen selbstironischen Humor, erzählt sehr mitfühlend den steinigen Weg von einem unbeholfenen Teenager zu einem Superhelden und gewinnt mit Michael Keaton einen passenden Gegenspieler, dessen Motivation man als Zuschauer nachvollziehen kann und der von Keaton perfekt gespielt wird.

Ein heimlicher Hauptdarsteller ist auch der von Tony Stark entwickelte Spiderman-Anzug, der ein überraschendes Eigenleben entwickelt. Das kennt man so aus den Comics nicht.

Es bleibt ein Film voller Spidey-Humor, mit rasanten Action-Szenen, viel Peter-Parker-Chaos und starken Nebenrollen. Für Fans ein Muss. (CS / Bild: © 2017 Sony Pictures Releasing GmbH)

Tipp: 4 von 5
FSK: ab 12 Jahren
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=2pVpod1qP9s

Seitenaufrufe: 47

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